Kurs Richtung Finale

Dauelsens Bundesligabogner wollen nach Wiesbaden

Sieben Duelle auf einen Streich für die Dauelser Bogenschützen Florian Kahllund, Sebastian Rohrberg und Andreas Gerhardt (von rechts) in Berlin. Foto: Martin Grünefeld:
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Sieben Duelle auf einen Streich für die Dauelser Bogenschützen Florian Kahllund, Sebastian Rohrberg und Andreas Gerhardt (von rechts) in Berlin.

Dauelsen - Die Ligazugehörigkeit für die kommende Saison in der Bundesliga haben die Bogner des SV Dauelsen bereits sicher und können sich daher nun einem neuen Ziel widmen, das da heißt: Bundesligafinale. Verantwortlich dafür waren vier Siege in der Bundeshauptstadt, durch die Verdens Stadtteilklub als derzeitiger Tabellendritter weiterhin auf Finalkurs liegt.

Der Start in den dritten Spieltag verlief für den SV Dauelsen jedoch alles andere als nach Plan. Im Niedersachsenderby gab es gegen den einen 59er-Ringeschnitt schießenden SV Querum eine herbe Niederlage mit 1:7-Satzpunkten. 

Doch die Schützlinge von Trainer Andreas Hehenberger waren nur kurz geschockt und ließen im Anschluss eine Siegesserie folgen. In den Begegnungen mit dem 1. UTK BSC Oberauroff und Sherwood BSC Herne gelang ihnen jeweils ein „White Wash“ (6:0). Zwei weitere Punkte auf der Habenseite verbuchten die Dauelser vor der Pause beim 6:4 gegen den BSV Zierenberg.

Zu Beginn der zweiten Spieltagshälfte sorgten die Kreisverdener für einen Paukenschlag. Im hochklassigsten Match des Tages bezwangen die Dauelser den amtierenden Deutschen Meister, BSC BB Berlin, mit 6:4 und fügten dem Rekordmeister damit die einzige Niederlage bei. Die Entscheidung fiel im fünften Satz beim 60:57 zugunsten des SVD. In den abschließenden Duellen mit dem SV Guts Muths Jena und dem Blankenfelder BS 08 war dann die Luft raus. Beide Partien gingen mit 2:6 verloren.

Den dritten Platz behauptet, geht es am 2. Februar zum letzten Vorrundenspieltag nach Mahlow. Dort entscheidet sich, ob der SV Dauelsen Jena und Berlin zum Bundesligafinale am 23. Februar in Wiesbaden begleiten wird.

Dauelsens Schützen: Florian Kahllund (9,82 Ringe im Schnitt/7 Einsätze); Sebastian Rohrberg (9,61/7); Andreas Gerhardt (9,07/7); Holger Rohrbeck (-/-), Christian Dauel (-/-); Erwin Wollny (-/-).

Tabelle:

1. SV GutsMuths Jena (A)    110:62   48  33:09,
2. BSC BB-Berlin (M)            110:58   52  31:11,
3. SV Dauelsen                       93:77   16  26:16,
4. Blankenfelder BS 08           89:89   00  20:22,
5. SV Querum                         85:89  -04  19:23,
6. BSV Zierenberg                  83:99  -16  16:26,
7. Sherwood BSC Herne        75:111 -36  15:27,
8. 1.UTK BSC Oberauroff (A) 53:113 -60  08:20.

Quelle: https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-verden/kurs-richtung-finale-11210285.html


Bogenschießen

Zielsicher im Schwimmbecken

Florian Cordes 14.01.2019
Dauelsens Spitzenbogner Florian Kahllund (links) und Sebastian Rohrberg haben mit ihrem Team in Berlin acht Punkte geholt.
Dauelsens Spitzenbogner Florian Kahllund (links) und Sebastian Rohrberg haben mit ihrem Team in Berlin acht Punkte geholt. (Björn Hake)

Berlin. Der Austragungsort ist doch als ungewöhnlich zu bezeichnen. Der dritte Wettkampftag hat die Bundesliga-Bogenschützen des SV Dauelsen nach Berlin geführt. In der Bundeshauptstadt wurde jedoch nicht in einer Turnhalle geschossen. Die Top-Bogner Deutschlands standen sich bei ihren Duellen in einem früheren Schwimmbecken gegenüber. Die Dauelser kamen mit dieser ungewöhnlichen Umgebung jedoch gut zurecht. Das Team von SVD-Trainer Andreas Hehenberger heimste in Berlin acht Punkte ein und darf nun endgültig auf die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft hoffen.

Andreas Hehenberger weiß zwar, dass seine Mannschaft auf einem sehr guten Weg ist. Das Ticket für die DM, die am 23. Februar in Wiesbaden ausgetragen wird, sei aber noch längst nicht gelöst. „Wenn ich ganz theoretisch denke, ist der Klassenerhalt noch in Gefahr. Aber wichtig ist, dass wir jetzt die Nerven behalten. Nach meiner Schätzung müssen wir noch sechs Punkte holen, damit wir zur Endrunde fahren dürfen“, rechnete Hehenberger vor. „Je mehr Punkte wir beim letzten Wettkampftag holen, desto besser wäre es natürlich. Wir wollen die Zähler so schnell wie möglich holen, damit es hinten raus nicht noch eng wird.“ Die endgültige Entscheidung, welche vier Mannschaften nach Wiesbaden fahren, fällt am 2. Februar in Blankenfelde.

Treten die Dauelser in Brandenburg so auf wie jüngst in Berlin, müsste sich das Team im Grunde keine Sorgen machen. Denn in dem ehemaligen Schwimmbecken präsentierten sich die Bogner aus dem Verdener Ortsteil ziemlich zielsicher. Von den insgesamt sieben Partien gewann der SVD vier. „Acht Punkte haben wir uns im Vorfeld vorgenommen. Bei der starken Zusammensetzung der Liga in diesem Jahr, ist das ein sehr gutes Ergebnis“, sagte Hehenberger. „Die Jungs haben es gut gemacht.“

Als Höhepunkt des Spieltags bezeichnete der Coach das Aufeinandertreffen mit dem Gastgeber. Gegen den amtierenden Deutschen Meister BSC BB-Berlin, für den auch die olympische Silbermedaillengewinnern Lisa Unruh antritt, gewann Dauelsen mit 6:4. „Es war in dieser Saison schon unser zweiter Sieg gegen die Berliner. Dass wir das Duell dann sogar mit einer 60 abschließen, war natürlich perfekt“, freute sich Hehenberger.

Vor dem Duell mit dem Meister hatten die Dauelser Sherwood BSC Herne sowie den 1. UTK BSC Oberauroff jeweils klar mit 6:0 bezwungen. Hinzu kam dann noch ein knapper 6:4-Erfolg gegen den BSV Zierenberg. Beim Auftaktmatch gegen den Niedersachsen-Rivalen SV Querum war das Hehenberger Team hingegen machtlos – 1:7. Denn der SVQ schoss einen Schnitt von 59 Ringen. „Das war astronomisch, absolute Spitzenklasse“, lobte Hehenberger den Gegner.

Beim Dauelser Höhepunkt des Tages – dem Duell gegen Berlin – kam das Team aus Verden auf einen ähnlichen guten Schnitt (58,2). Danach lief aber nicht mehr viel beim SVD zusammen. Sowohl dem aktuellen Tabellenführer SV GutsMuths Jena als auch dem Blankenfelder BS 08 musste sich Dauelsen mit 2:6 geschlagen geben. „Letztendlich können wir die beiden Niederlagen zum Abschluss verkraften. Gegen Blankenfelde waren wir leider platt“, meinte Hehenberger. Er nahm die Pleiten auch ein wenig auf seine Kappe: „Ich hätte wechseln müssen. Stattdessen habe ich mich aber dazu entschieden, dass Sebastian Rohrberg, Andreas Gerhardt und Florian Kahllund, komplett durchschießen. Beim nächsten Mal ist man schlauer.“

Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-zielsicher-im-schwimmbecken-_arid,1798571.html


Bogenschießen-Bundesliga

Grenzerfahrung in Hessen

Nico Brunetti 03.12.2018
Nicht in Bestform: Der grippegeschwächte Sebastian Rohrberg kam in Zierenberg nicht an sein höchstes Leistungsniveau heran.
Nicht in Bestform: Der grippegeschwächte Sebastian Rohrberg kam in Zierenberg nicht an sein höchstes Leistungsniveau heran. (Björn Hake)

Den 3. November hat sich der SV Dauelsen eingerahmt. Zur Erinnerung: Es war der Tag, an dem den Bogenschützen beim Saisonauftakt in Querum das beste Ergebnis in 14 Jahren Bundesliga-Zugehörigkeit gelungen ist. Logisch ist, dass solch eine Leistung nicht leicht zu wiederholen ist. Am ersten Wettkampftag nach diesem historischen Erfolg knüpften die Dauelser auch nicht daran an. Im 300 Kilometer entfernten hessischen Zierenberg sind sie oftmals an ihre Grenzen gestoßen. Immerhin reichte es zu drei Siegen in sieben Spielen.

Andreas Hehenberger, der Trainer des SVD, war damit letztlich auch zufrieden. „Eigentlich hatte ich acht Punkte ins Auge gefasst. Das wäre eine schöne Ausbeute gewesen. Jetzt sind es sechs Punkte geworden, darüber können wir im Nachhinein positiv denken“, bilanzierte er. Ihn tröstete somit die Tatsache, dass Dauelsen die drei wichtigsten Duelle für sich entscheiden konnte. Da der Fokus auf dem Klassenerhalt liegt, sind die Siege gegen die Abstiegskandidaten BSV Zierenberg (6:4) und 1. UTK BSC Oberauroff (6:0) als bedeutsam einzuordnen. Ein schönes Gefühl sei es zudem immer, gegen den SV Querum – den Konkurrenten aus dem niedersächsischen Raum – zu gewinnen. Mit dem 6:0 ist das dem SVD geglückt. In Hessen war es außerdem der dritte Erfolg in der fünften Paarung, was zu diesem Zeitpunkt die Tabellenführung bedeutete. Das als Ligaprimus angereisten Team musste nach Ende des Wettkampfes in Zierenberg aber feststellen, in der Achter-Staffel auf den dritten Rang abgerutscht zu sein.

Zwei-Klassen-Gesellschaft

Denn in den abschließenden beiden Begegnungen gegen den amtierenden Deutschen Meister BSC BB-Berlin (2:6) und SV GutsMuths Jena (0:6) gab es für Dauelsen nichts zu holen. „Das sind beides Profi-Teams. Wenn bei ihren Kaderschützen die Maschinerie rollt, dann ist da kein Kraut gewachsen“, sagte Hehenberger. Gleichzeitig avisierte er, dass sich beide mit großer Sicherheit für das Finale der Deutschen Meisterschaft in Wiesbaden qualifizieren werden. „Sie spielen in einer eigenen Liga. Das ist eine Zwei-Klassen-Gesellschaft“, meinte der Dauelser Trainer. Dauelsens Ausnahmetag in Querum im November dürfe somit nicht als Maßstab genommen werden. „Da hatten wir einen Lauf“, sagte Hehenberger.

Der Traum von der Teilnahme an der Finalrunde in Wiesbaden lebt aber auch weiterhin beim SVD. Weil sich die ersten Vier der Bundesliga Nord hierfür qualifizieren, wäre Dauelsen als Dritter aktuell dabei. An den beiden noch ausstehenden Spieltagen in Berlin und Mahlow muss sich der SVD gegen die direkte Konkurrenz aber besser behaupten. Dazu zählt Hehenberger vor allem die Blankenfelder Bogenschützen und den Sherwood BSC Herne. Gegen beide Teams unterlag der SVD in Zierenberg mit 2:6. Durchaus, sagt Hehenberger, sei da mehr drin gewesen. „Sie haben uns die Tür aufgemacht. Aber wir sind nicht hindurch gegangen. Wenn wir eine Zehn gebraucht haben, dann haben wir sie nicht geschossen“, erzählte der Dauelser Coach. Letztlich akzeptierte er es aber, dass es am Wochenende einfach nicht sein sollte. „Das Glück war uns nicht hold“, meinte er.

Im Endeffekt sind die vier Niederlagen ein Produkt der Vorzeichen. Das Erfolgstrio Florian Kahllund, Sebastian Rohrberg (grippegeschwächt) und Andreas Gerhardt musste auseinandergerissen werden. Statt Gerhardt, der aufgrund seines Trainingsrückstandes nur für den Notfall mitreiste, begann Holger Rohrbeck. Die abschließenden drei Partien durfte dann Christian Dauel absolvieren. Erwin Wollny, Neuzugang vom SV Posthausen, kam erneut nicht zum Zug. „Im Moment noch nicht“, kommentierte Hehenberger und stellte Wollny jedoch für die beiden folgenden Spieltage einen Einsatz in Aussicht. Die nächste Möglichkeit, den erfahrenen Schützen aufzustellen, gibt es am 12. Januar. Dann schießen die acht Bundesliga-Teams den dritten Spieltag im Sportforum Berlin aus.

Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-grenzerfahrung-in-hessen-_arid,1789059.html


Bundesligist auf Platz drei

Saisonziel Klassenerhalt für Dauelser Bogner greifbar

Dauelsens Bogen-Trainer Andreas Hehenberger (links) mit seinem derzeit treffsichersten Schützen, Florian Kahllund. J Foto: Wabnitz
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Dauelsens Bogen-Trainer Andreas Hehenberger (links) mit seinem derzeit treffsichersten Schützen, Florian Kahllund.

Dauelsen - Dem furiosen Saisonauftakt vor vier Wochen ließen Dauelsens Bogner einen durchwachsenen zweiten Bundesliga-Spieltag folgen. Drei Siegen standen dabei vier Niederlagen gegenüber. Dies hatte letztlich den Verlust der Tabellenführung zur Folge.

Zu Beginn des Spieltages schien Verdens Stadtteilclub nahtlos an die Leistungen vom Saisonstart anzuknüpfen. Die hessischen Bundesligavertreter vom gastgebenden BSV Zierenberg (6:4) und vom 1.UTK BSC Oberauroff (6:0) wurden deutlich besiegt. In den folgenden Duellen agierten die Dauelser dann jedoch etwas unglücklich. Gegen Sherwood BSC Herne und den Blankenfelder BS 08 wurden die sich bietenden Chancen nicht genutzt und beide Begegnungen gingen jeweils mit 2:6 verloren. Hoffnung auf Besserung brachte das NiedersachsenDerby. Mit einem „White Wash“ (6:0) gegen den SV Querum eroberte der SV Dauelsen die zwischenzeitlich verlorengegangene Tabellenführung zurück. Diese konnte jedoch gegen die Schwergewichte der Liga aus Berlin und Jena nicht behauptet werden. Die beiden reinen Nationalkaderteams schießen derzeit leistungsmäßig in ihrer eigenen Liga. Den Mannschaftsweltmeisterinnen vom BSC BB Berlin, die einen Schnitt von 59,25 Ringen ablieferten, unterlagen die Dauelser trotz einer 60 mit 2:6. Und gegen den neuen Spitzenreiter SV Guts Muths Jena hieß es am Ende sogar 0:6.

Dem erklärten Saisonziel Klassenerhalt mit nunmehr 18:10 Punkten ein ganzes Stück näher gekommen, begeht der SV Dauelsen den Jahreswechsel als Tabellendritter. Auf den abschließenden Spieltagen in Berlin und Mahlow ist bei entsprechenden Leistungen sogar eine erneute Finalteilnahme möglich. Die Dauelser Schützen: Florian Kahllund (9,79 Ringe im Schnitt/7 Einsätze); Sebastian Rohrberg (9,44/7); Holger Rohrbeck (9,09/4), Christian Dauel (8,95/3); Andreas Gerhardt (- / -) sowie Erwin Wollny (- / -).

Quelle:https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-verden/saisonziel-klassenerhalt-dauelser-bogner-greifbar-10802153.html


Bogenschießen-Bundesliga

TRAUMSTART FÜR DEN SV DAUELSEN

 05.11.20180
Die Bogenschützen vom SV Dauelsen haben beim Bundesliga-Auftakt in der Halle vom SV Querum nicht nur die Erwartungen übertroffen, sondern auch einen historischen Vereinserfolg geschafft.
Das Dauelser Erfolgstrio: Sebastian Rohrberg, Andreas Gerhardt und Florian Kahllund (von links).
Das Dauelser Erfolgstrio: Sebastian Rohrberg, Andreas Gerhardt und Florian Kahllund (von links). (Björn Hake)

In der Eliteklasse ist es den Bogenschützen des SV Dauelsen noch nie gelungen, so wie am Sonnabend in Querum zu glänzen. „Das war unser erfolgreichster Tag, den wir in 14 Jahren Bundesliga-Zugehörigkeit erlebt haben“, freute sich Andreas Hehenberger, der es wissen muss: Der 51-Jährige ist schon seit 21 Jahren als Trainer für die Dauelser Bogenschützen als Trainer zuständig. Im Nordosten Braunschweigs gewann der SVD den ersten Spieltag – ließ mit 12:2 Punkten unter anderem auch den Rekordmeister BSC BB-Berlin hinter sich.

Die Berliner, die gleichzeitig auch Titelverteidiger sind, sahen gegen Dauelsen kein Land. Das Duell entschied das Hehenberger-Team mit 6:0-Satzpunkten klar für sich. Ein eindrucksvoller Sieg im dritten Spiel. Insgesamt behielt der SVD gegen sechs Ligakonkurrenten die Oberhand. Nur gegen den hochkarätigen Aufsteiger und Zweitplatzierten SV GutsMuths Jena (4:6) gab es eine Niederlage. Das Spiel gegen Jena war die attraktivste Begegnung an diesem Tag. „Allerhöchstes Niveau – so kann man den Leuten unseren Sport verkaufen“, beschrieb Hehenberger.

Sieg im Niedersachsen-Derby

Und für die SVD-Sportler sollte dieser Auftritt keine Eintagsfliege sein. Insbesondere beim 7:3 gegen Sherwood BSC Herne hätte Dauelsen kaum besser drauf sein können. „Viermal 59 Ringe – das ist schon eine Hausnummer“, betonte der Coach. Persönlich ordnete er aber vor allem auch das Niedersachsen-Derby beim gastgebenden SV Querum als Highlight ein. „Das ist wie Pauli gegen Hamburg. Das macht schon Spaß in ihrer Halle zu gewinnen“, meinte Hehenberger. Beim 6:4 setzte sich der SVD zudem gegen den ehemaligen Dauelser Heiko Kaib durch, der aus privaten Gründen nun für den SVQ aktiv ist.

Unterdessen durfte der erfahrene Dauelser Neuzugang nicht ran. Erwin Wollny, vom SV Posthausen gekommen, wurde vom Trainer nicht eingesetzt. „Er war zuletzt an der Hand verletzt und braucht noch ein bisschen. Ich wechsel ungern, wenn es so gut läuft“, begründete Hehenberger. Neben Wollny bestritt auch Christian Dauel keinen Wettkampf in Querum. Stattdessen baute der 51-Jährige in sechs von sieben Partien auf das Erfolgstrio Sebastian Rohrberg, Andreas Gerhardt und Florian Kahllund. Mit 9,77 Ringen im Schnitt schaffte es Kahllund gar, treffsicherster Schütze aller Sportler in Querum zu sein. Die zweitbeste Bilanz im Team wies Rohrberg auf (9,53), aber auch Gerhardt (9,39) und Holger Rohrbeck (9,25) – wurde im letzten Duell für den ausgepowerten Gerhardt eingewechselt – lieferten ein ordentliches Ergebnis ab. „Wir sind wie eine Familie. Ich kann mich zu tausend Prozent auf meine Sechsergruppe verlassen“, ist Hehenberger mit all seinen Sportlern zufrieden.

Der Teamgeist, der untereinander herrscht, sei sicherlich ein Faktor für den Triumph in Querum gewesen. Doch auch die geringe Erwartungshaltung vor dem Start habe dem SVD sichtlich gut getan: Stichwort Leichtigkeit. „Wir waren locker drauf, die Stimmung war schön.“ Nach einem etwas schleppenden Start gegen den amtierenden Vizemeister Blankenfelder BS 08 (7:3) spielte sich Dauelsen in einen Rausch, was auch zu Siegen gegen den 1. UTK BSC Oberauroff (6:4) und den BSV Zierenberg (6:2) führte.

Obendrein feierte Hehenberger damit eine schöne Rückkehr. Der 51-Jährige hatte in der vergangenen Saison wegen eines Schlaganfalls aussetzen müssen. „Ein schönes Gefühl. Vor dem Wettkampf war ich ziemlich aufgeregt. Es ist toll, wieder dabei zu sein.“. Nach dem Sieg am ersten Spieltag ist der Traum von der Finalrunde der Deutschen Meisterschaft in Wiesbaden realistischer geworden. „Ich will gerne dahin“, sagte Hehenberger. Am zweiten Spieltag beim BSV Zierenberg am 1. Dezember kann der SVD dem Wunsch einen weiteren Schritt näherkommen.

Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-traumstart-fuer-den-sv-dauelsen-_arid,1781540.html


„White Wash“ gegen den Champion

Start nach Maß: SV Dauelsen grüßt von Bundesliga-Spitze

Sebastian Rohrberg (rechts), hier im Niedersachsenderby gegen den für den SV Querum schießenden Heiko Keib, feierte mit seinem Team in Braunschweig einen Top-Auftakt in die Bundesliga. Nach sechs Siegen steht der SV Dauelsen an der Tabellenspitze.
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Sebastian Rohrberg (rechts), hier im Niedersachsenderby gegen den für den SV Querum schießenden Heiko Keib, feierte mit seinem Team in Braunschweig einen Top-Auftakt in die Bundesliga. Nach sechs Siegen steht der SV Dauelsen an der Tabellenspitze.

Dauelsen - Furiose Bogner des SV Dauelsen: Mit sechs Siegen und Platz eins gelang in Braunschweig ein wahrlich beeindruckender Auftakt zur 22. Bundesliga-Saison. Mit dem Verdener Stadtteilclub schießen in der Nordstaffel elf Bundesligameister. Unter den Aktiven befinden sich Nationalkader in zweistelliger Zahl – so viele wie nie zuvor in dieser schießtechnisch stärksten Bogenliga aller Zeiten.

Nach verpasster Finalteilnahme im Vorjahr zeigten die Dauelser diesmal von Beginn an, was sie zu leisten im Stande sind und wo sie der Weg hinführen soll. Sowohl der deutsche Vizemeister Blankenfelder BS 08 als auch der zweifache Deutsche Meister Sherwood BSC Herne wurden mit jeweils 7:3 Satzpunkten bezwungen. Noch deutlicher, mit einem „White Wash“, endete das Duell mit dem derzeitigen Champion BSC BB-Berlin. 6:0 hieß es am Ende gegen die bis dato ebenfalls verlustpunktfreien Nationalkader um Lisa Unruh.

Erstmals die Tabellenführung erklommen, ging es in das mit Spannung erwartete Niedersachsenderby gegen den gastgebenden SV Querum. In einer Begegnung auf Augenhöhe setzte sich Verdens Stadtteilclub mit 6:4 gegen die Löwenstädter durch. Ebenfalls mit 6:4 endete die Begegnung mit dem 1. UTK BSC Oberauroff. Die Entscheidung zugunsten des SV Dauelsen fiel im fünften Satz mit souveränen 60:55 Ringen.

Dass die weiße Weste der Dauelser nicht hielt, lag am starken Aufsteiger SV GutsMuhts Jena. Die drei Nationalkaderschützen des Sportgymnasiums, einer Eliteschule des Sports, wuchsen im Duell mit dem SVD über sich hinaus und behielten mit ihrer Tagesbestleistung 6:2 (58:57; 58:59; 60:57; 58:57) die Oberhand. Den Abschluss des ersten Wettkampftages bildete ein ungefährdeter 6:2-Sieg gegen den Tabellenletzten, BSV Zierenberg.

Mit 12:2 Punkten und einem erzielten Schnitt von 57,4 Ringen pro Satz kann man beim SV Dauelsen von einem überaus gelungenen Saisonstart sprechen. Konnte man doch in der Vorsaison nach zwei Spieltagen lediglich neun Punkte auf der Habenseite verbuchen. Die Ergebnisse der Schützen: Florian Kahllund (9,77 Ringe im Schnitt/7 Einsätze), Sebastian Rohrberg (9,53/7), Andreas Gerhardt (9,39/6), Holger Rohrbeck (9,25/1), Christian Dauel (-/-), Erwin Wollny (-/-)

Tabelle:                                 Sätze  Differenz   Punkte
1. SV Dauelsen                    40:22  18              12:2, 
2. SV GutsMuths Jena         33:21  12              10:4,
3. BSC BB-Berlin                 33:23  10                9:5,
4. SV Querum                      28:26   2                 6:8,
5. Blankenfelder BS 08        27:31  -4                 6:8,
6. Sherwood BSC Herne     26:38  -12               5:9,
7. 1. UTK BSC Oberauroff   20:32  -12               4:10,
8. BSV Zierenberg               21:35  -14               4:10.

Quelle: https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-verden/start-nach-mass-dauelsen-gruesst-bundesliga-spitze-10494878.html

Trainingszeiten "LG & LP"

  • Donnerstag    18:00 - 19:00 Uhr Jugend, Schüler, Nachwuchs
  •                             20:00 - 21:00 Uhr Junioren                                                                                                  19:30 - 22:00 Uhr Damen + Schützen
  • Sonntag           10:00 - 12:00 Uhr Damen + Schützen

Trainingszeiten "Bogen" auf dem Bogenplatz

(April bis Oktober)

  • Dienstag         18:00 - 21:00 Uhr  allg. Training
  • Mittwoch       18:00 - 20:00 Uhr  Feldbogentraining
  • Donnerstag   17:30 - 19:00 Uhr  Schüler und Jugendliche  
                               19:00 - 21:00 Uhr  Erwachsene 

Trainingszeiten in der Halle der Grundschule "Am Lönsweg"

(Oktober bis April)

  • Donnerstag   20:00 - 22:00 Uhr Erwachsene
  • Samstag         12:00 - 13:30 Uhr Schüler und Jugendliche
                               13:30 - 15:00 Uhr allg. Training
  • Sonntag          09:00 - 12:00 Uhr allg. Training


Schießsportanlage am "Bettenbruch"