Bundesliga

Bundesliga Bogen: Elite trifft sich in Tacherting und Dauelsen

04.12.2019 15:12

 

Am Samstag, 7. Dezember, trifft sich die nationale Bogen-Elite zum zweiten von vier Vorrunden-Wochenenden der Bundesliga. Gastgeber der jeweils 28 Matches sind der SV Dauelsen im Norden sowie die FSG Tacherting im Süden. Die Wettkämpfe aus Tacherting werden live und kostenlos bei Sportdeutschland.TV gestreamt. Die Ergebnisse aus Dauelsen werden im Live-Ticker auf Bogensport-Planet.de veröffentlicht.

 

Foto: SV Dauelsen / Florian Kahllund ist der große Rückhalt beim SV Dauelsen, wie hier auch für Christian Dauel.
Foto: SV Dauelsen / Florian Kahllund ist der große Rückhalt beim SV Dauelsen, wie hier auch für Christian Dauel.

Bundesliga Nord: Marschiert Kahllund erneut vorweg?
Das erste Wochenende brachte mit Rekordmeister BSC BB Berlin (13:1-Punkte), dem SV Dauelsen (12:2-Punkte) sowie Sherwood BSC Herne (10:4-Punkte) ein Trio in eine hervorragende Ausgangsposition. Diese soll nun gefestigt werden, was auch gelingen dürfte, wie Dauelsens Spitzenschütze Florian Kahllund sagt: „Unsere Leistung dürfte auf einem sehr ähnlichen Niveau sein, da nicht viel Zeit seit dem letzten Spieltag vergangen ist. Daher bin ich sehr zuversichtlich, dass es wieder gut laufen wird.“ Der deutsche Top-Schütze zeigte am ersten Wochenende eine herausragende Leistung und führte sein Team ohne Niederlage auf Platz zwei: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Saisonauftakt, da wir gut geschossen haben und verlustfrei geblieben sind. Auch mit meiner Einzelleistung bin ich sehr zufrieden, da es ein neuer persönlicher Ligarekord für mich ist.“ Sensationelle 9,91 Ringe erzielte der 26-jährige im Durchschnitt und war dem perfekten Wettkampf sehr nahe.

Nach einer sehr guten Premierensaison mit dem Vorrunden-Sieg sowie dem Erreichen des Finals in Wiesbaden 2019 wurde dem SV GutsMuths Jena auch in dieser Saison viel zugetraut. Doch der Start missriet mit nur 3:11-Punkten, dies hat jedoch Gründe, wie Schütze Adrian Scheidung erzählt: „Das liegt zum einen daran, dass Konrad Komische und Nils Schwertmann durch ihr Studium keine Möglichkeit haben, unser Team zu unterstützen. Zum anderen, dass die Winterzeit oft genutzt wird, um eine Technikumstellung bei den Schützen umzusetzen.“ Dies gibt Scheidung, der sich nur noch als Freizeitschütze bezeichnet, Hoffnung für die Auftritte am Samstag: „Die Veränderungen in der Technik sind nun besser eingearbeitet und wir werden, wenn alles so bleibt, mit einem größeren Team zum zweiten Wettkampf anreisen.“ Denn das primäre Ziel lautet „Klassenerhalt“.

Der Meisterspiegel! Nicht mehr und nicht weniger!

Felix Wieser, Schütze des FSG Tacherting zum Saisonziel

Bundesliga Süd: Bleibt Tacherting weiterhin makellos?
Makellos verlief der Auftakt für die FSG Tacherting in die neue Saison: Sieben Matches, sieben Siege, 14:0-Punkte! Lediglich zwölf Satzpunkte mussten abgegeben werden, ein perfekter Saisonbeginn, den Kaderschütze Felix Wieser aber relativiert: „So makellos, wie der Start aussieht, war er nicht. Wie waren nicht alle mit unseren einzelnen Leistungen zufrieden, jedoch sind wir ein eingespieltes Team und haben die Ringe geliefert, als wir sie brauchten.“ Vor eigenem Publikum will der dreifache Deutsche Mannschaftsmeister wieder glänzen, dies dürfte aber schwerer werden als zum Auftakt. Denn es wird damit gerechnet, dass Titelverteidiger  BSG Ebersberg erstmals mit seinen Top-Leuten Michelle Kroppen, Cedric Rieger und Maximilian Weckmüller anreist und so die Punkteausbeute von 5:9-Zählern deutlich zum Positiven verändert. Wieser fiebert dem Heimwettkampf und der Liveübertragung entgegen („Ich bin immer wieder begeistert und sehr mir gerne im Nachhinein die Matches an!“) und macht schon einmal eine klare Ansage für das Tachertinger Ziel in dieser Saison: „Der Meisterspiegel! Nicht mehr und nicht weniger!“

Foto: FSG Tacherting / Johannes Maier, Felix Wieser und Moritz Wieser (v.r.) streben wieder sieben Siege an.
Foto: FSG Tacherting / Johannes Maier, Felix Wieser und Moritz Wieser (v.r.) streben wieder sieben Siege an.

Ein Kandidat für das Finale der besten acht Teams in Wiesbaden ist definitiv auch der TS 1861 Bayreuth. Mit 7:7-Punkten rangiert das Team um Spitzenschützin Elisa Tartler punktgleich mit dem drittplatzierten BC Villingen-Schwenningen auf Rang vier. „Alles in allem können wir mit dem Auftakt zufrieden sein. Klar hatten wir ärgerliche Satzverluste, aber gezählt wird zum Schluss, und wir werden alles geben, um dieses Jahr in Wiesbaden stehen zu dürfen und mitschießen zu können.“ Dabei spielt die 20-Jährigen eine wichtige Rolle, auch wenn ihre Prioritäten – auch im Winter – andere sind: „Ich trainiere eigentlich so gut wie nur auf 70 Meter. Ich vertraue darauf, dass ich meine Technik im Wettkampf abrufen kann und weiß, dass mein Klasse-Team immer für mich da ist und mich unterstützt.“

Quelle: https://www.dsb.de/aktuelles/artikel/bundesliga-bogen-elite-trifft-sich-in-tacherting-und-dauelsen-7984/


Am Sonnabend Bundesliga-Spieltag vor laufenden Fernsehkameras

Bogen-Elite schießt in Dauelsen

Dauelsens Florian Kahllund gehört zu den besten Schützen in Deutschland. Foto: ahe
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Dauelsens Florian Kahllund gehört zu den besten Schützen in Deutschland. Foto: ahe

Dauelsen – 2018 schossen die Dauelser Bogner zum letzten Mal in eigener Halle um Bundesliga-Punkte, am Sonnabend nun hält die Elite ab 14 Uhr erneut Einzug in die Hallen der Berufsbildenen Schulen. Mit dabei wird dann auch ein Fernseh-Team sein, am Sonntag gastieren die Dauelser dann am späten Abend (22.50 Uhr) beim Sportclub des NDR.

„Packende Begegnungen sind in der großen Sporthalle der BBS Verden auf jeden Fall vorherbestimmt. Die mit Welt- und Europameistern, Weltcupsiegern und Olympioniken bestückten Erstligisten, die in Dauelsen ihr Können zeigen, vereinen nicht weniger als elf Bundesligatitel auf sich“, versucht Dauelsens Trainer und Teammanager Andreas Hehenberger schon einmal die Geschmacksnerven der Zuschauer und Interessierten zu reizen. Zwei dieser Titel entfallen auf den gastgebenden SV Dauelsen, der auch in diesem Jahr wieder einen stimmungsvollen Wettkampf vor gut besetzten Rängen erwartet.

Trotz eines beeindruckenden Saisonstarts mit Platz zwei in Jena hebt der SVD nicht ab und hält am primären Ziel, dem Klassenerhalt, fest. Zu ausgeglichen ist die Nordstaffel in diesem Jahr.

„Der BSC BB Berlin und Sherwood BSC Herne haben bereits ihre Klasse aufblitzen lassen und die Teams des SV Querum, der Blankenfelder BS 08 und des SV GutsMuths Jena werden in Dauelsen ein komplett anderes Gesicht zeigen als noch vor drei Wochen“, ist sich Hehenberger sicher. Für seine Schützlinge komme es darauf an, so viele Punkte wie möglich zu erringen, um beruhigt im Januar in die zweite Saisonhälfte starten zu können.

Quelle: https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-verden/bogen-elite-schiesst-dauelsen-13273686.html


Bogenschießen-Bundesliga

Zuschauerkrösus vor eigenem Publikum

Nico Brunetti 04.12.2019
In der Verdener Halle möchte Florian Kahllund wieder sein ganzes Können abrufen. Beim SV Dauelsen ist er ein unverzichtbares Teammitglied.
In der Verdener Halle möchte Florian Kahllund wieder sein ganzes Können abrufen. Beim SV Dauelsen ist er ein unverzichtbares Teammitglied. (Björn Hake)

Verden. Es gibt verschiedene Erinnerungen, die die Bogenschützen des SV Dauelsen an die bisherigen Heimauftritte haben. Ein positives Erlebnis gab es unter anderem im Jahr 2006, als der SVD das Bundesligafinale in Verden als Zweiter abschloss. Negativ dagegen war das Abschneiden im Jahr 2018. Da wollten die Dauelser vor eigenem Publikum das Ticket für das Bundesliga-Finale in Wiesbaden lösen – dieses Ziel ließ sich aber nicht realisieren. Bis heute war es auch der jüngste Auftritt zu Hause. Das ändert sich aber am Sonnabend: Denn dann findet ab 14 Uhr in der Berufsbildenden Schule in Verden der zweite Spieltag in der Bundesliga Nord statt.

Andreas Hehenberger, Trainer der Dauelser Mannschaft, erwartet eine gute Kulisse. „Ich sage ganz arrogant: Wir sind der Zuschauerkrösus im Norden. Es werden Freunde sowie Bekannte zugucken und ich habe Anschreiben von vielen Leuten aus der Umgebung erhalten, die ihren Besuch angekündigt haben.“ Zu rechnen sei demnach mit 100 bis 150 Zuschauern. Und in der Bogensport-Bundesliga ist das eher die Ausnahme. „Wir sind eine Randsportart, die keine Sponsoren lockt. Das muss man akzeptieren“, sagt Hehenberger, der als Beispiel den ersten Spieltag in Jena anführt. „Da habe ich zunächst nicht einmal die Halle gefunden und einen Zuschauer habe ich auch nicht gesehen“, berichtet er.

Weniger Schwierigkeiten hatten die Dauelser in Jena dann aber, die Scheiben zu treffen. Beim ersten Wettkampftag holte das SVD-Trio Sebastian Rohrberg, Florian Kahllund und Christian Dauel 12:2 Punkte – das bedeutet aktuell Rang zwei in der Tabelle. Insbesondere Kahllund, der im nächsten Jahr die Teilnahme bei den Olympischen Spielen in Tokio anvisiert, verdiente sich mit einem Schnitt von 9,91 Ringen von Hehenberger das Prädikat Weltklasse. Mit einem Schnitt von 9,6 Ringen lieferte aber auch der Langwedeler Rohrberg eine sehr starke Vorstellung ab. Weil beide auch schon bei Großturnieren wie Welt- und Europameisterschaften ihr Können zeigten, weiß Hehenberger um die Bedeutung der zwei Schützen. „Wir müssen unsere beiden Topstars hegen und pflegen“, betont der SVD-Coach. Aber auch Christian Dauel entwickelt sich positiv. Weil Andreas Gerhardt und Holger Rohrbeck fehlten, musste der Nachwuchsbogner in allen sieben Duellen in Jena ran. Und der 21-jährige Student erledigte seine Sache laut Andreas Hehenberger auch gut. Obwohl Gerhardt und Rohrbeck am Sonnabend wieder dabei sein werden, ist es aufgrund der herausragenden Resultate wahrscheinlich, dass das Erfolgstrio vor eigenem Publikum in Verden erneut beginnen darf.

Trotz dieses erfolgreichen Auftakts stapelt Hehenberger jedoch tief. Zwar hat der SVD das Finale in Wiesbaden im Blick, das verhehlt der Trainer nicht: „Wir wollen wieder nach Wiesbaden, das steht außer Frage. Das ist das Bonbon der Liga.“ Aber im Fokus steht der Nichtabstieg. „Man muss sich erst einmal in der Bundesliga durchsetzen, deshalb schauen wir erst einmal in Richtung Klassenerhalt.“ Nach den ersten Eindrücken dürfte dieses Vorhaben allerdings gelingen. Aufsteiger RSV Detmold-Klüt und erstes Schlusslicht der Saison scheint sich erst noch an das hohe Niveau anpassen zu müssen. Laut Hehenberger ist zudem der SV GutsMuths Jena dem Abstiegskampf zuzuordnen – sofern sich das Personal im Vergleich zum ersten Wettkampftag nicht entscheidend verändert. Als Titelaspirant sieht der SVD-Coach dagegen den BSC BB Berlin, der mit der Olympia-Zweiten Lisa Unruh eine bekannte Sportlerin in den eigenen Reihen hat. Am ersten Spieltag fungierte sie als Trainerin, in Verden wird sie nun allerdings nicht vor Ort sein.

SV Dauelsen will sich gut verkaufen

Die weiteren Kontrahenten am Sonnabend heißen: Sherwood BSC Herne, SV Querum, TuS GW Holten und der Blankenfelder BS 08. Gegen diese Teams und auch die anderen wollen die Bogenschützen des SV Dauelsen zeigen, wie gut sie seit Jahren arbeiten. So sind die Dauelser schon seit 2003 fester Bestandteil der Bundesliga Nord, nur von 2012 bis 2014 spielten sie in der zweiten Bundesliga. Und was erhofft sich der Trainer jetzt? „Ein ordentlicher Wettkampf und mindestens ein ausgeglichenes Punktekonto vor voller Tribüne.“

Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-zuschauerkroesus-vor-eigenem-publikum-_arid,1880456.html#nfy-reload



12:2 Punkte – Dauelser Bogner starten stark

Dauel wächst über sich hinaus

Da war auch Teamkollege Florian Kahllund beeindruckt: Christian Dauel (rechts) schoss einen starken Wettkampf. Zum Auftakt der Bundesliga-Saison überzeugten die Bogner der SV Dauelsen mit 12:2 Punkten. Foto: Hehenberger
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Da war auch Teamkollege Florian Kahllund beeindruckt: Christian Dauel (rechts) schoss einen starken Wettkampf. Zum Auftakt der Bundesliga-Saison überzeugten die Bogner der SV Dauelsen mit 12:2 Punkten.

Dauelsen – Voll da sein, wenn es darauf ankommt – das gelang dem SV Dauelsen beim Start in seine 15. Bundesligasaison nahezu perfekt. In Jena, beim letztjährigen Nordmeister, blieb das Bogenteam mit fünf Siegen und zwei Unentschieden wie Tabellenführer BSC BB Berlin ungeschlagen und reihte sich hinter den Hauptstädtern auf Rang zwei ein.

Überzeugender hätte der Auftritt in der Universitätsstadt an der Saale kaum ausfallen können. Ein Schnitt von 56,9 der möglichen 60 Ringe pro Satz zeugen von einer guten Frühform. Insbesondere Dauelsens 21-jähriger Nachwuchsschütze Christian Dauel wuchs an seiner Herausforderung über sich hinaus. Zwischen den Routiniers Sebastian Rohrberg und Florian Kahllund absolvierte er an Position zwei erstmals einen kompletten Wettkampftag an der Schießlinie – und das mit Bravour.

Zum Auftakt wartete der nach einer Horrorsaison (die fast mit dem Abstieg geendet hätte) wieder erstarkte Sherwood BSC Herne. In einem sehr engen Duell der beiden zweifachen Deutschen Meister setzten sich die Hehenberger-Schützlinge mit einer 60 im vierten Satz am Ende mit 6:4 durch. Beim darauffolgenden Duell mit dem Blankenfelder BS 08 erzielten die Dauelser ihre zweite 60 an diesem Tag und verbuchten beim ungefährdeten 6:2 zwei weitere Punkte auf der Habenseite. Es folgten zwei „White-Wash“ gegen die Aufsteiger RSV Detmold-Klütt (6:0) und TuS Grün-Weiß Holten (6:0).

Zum Top-Duell des Tages zwischen dem SV Dauelsen und BSC BB Berlin kam es direkt nach der Pause. Die bis dahin einzigen verlustfreien Teams lieferten sich ein hochklassiges Match auf Augenhöhe und trennten sich leistungsgerecht 5:5. Im Duell mit dem gastgebenden Meisterschaftsfavoriten SV GutsMuths Jena rief dieser seine Tagesbestleistung ab und stürzte mit einer Punkteteilung den SV Dauelsen von der Tabellenspitze. Das abschließende Niedersachsenderby mit dem SV Querum war eine mehr als deutliche Angelegenheit für Verdens Stadtteilclub. Trotz einer Fahrkarte gewann das Team von Trainer Andreas Hehenberger klar mit 6:2.

Beim Heimwettkampf in drei Wochen gilt es nun, das erklärte Ziel Klassenerhalt weiter zu festigen und sich eine gute Ausgangsposition für die zweite Saisonhälfte zu verschaffen, in welcher dann vielleicht sogar mit einer Finalteilnahme geliebäugelt werden darf.

SV Dauelsen: Florian Kahllund (7 Einsätze/9,9 Ringe im Schnitt pro Pfeil), Sebastian Rohrberg (7/9,6), Christian Dauel (7/9,0), Holger Rohrbeck (0/-) und Andreas Gerhardt (0/-).

Quelle: https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-verden/dauel-waechst-ueber-sich-hinaus-13229304.html


Bundesliga

Bundesliga Bogen: Berlin und Tacherting marschieren voran

18.11.2019 09:41

 

Die ersten Bundesliga-Pfeile flogen an diesem Wochenende in den Hallen in Jena (Norden) und Neumarkt (Süden) durch die Luft. Am besten machten dies zwei Top-Favoriten auf die Meisterschaft, die FSG Tacherting und der BSC BB-Berlin, die ungeschlagen blieben. Zudem gab es weitere beachtenswerte Leistungen und Überraschungen.

 

Foto: FSG Tacherting / Makelloser Start in die Bundesligasaison für die FSG Tacherting.
Foto: FSG Tacherting / Makelloser Start in die Bundesligasaison für die FSG Tacherting.

Bundesliga Nord: Berlin stark, Kahllund überragend

Es wurde im Vorfeld viel gerätselt, was der Ausfall von Top-Schützin Lisa Unruh für Rekordmeister BSC BB-Berlin bedeuten würde. Das Trio Elena Richter, Jannis Kramer und Christoph Breitbach gab am ersten Vorrunden-Wochenende eine Antwort: sechs Siege und ein Unentschieden brachten die Tabellenführung und sorgten auch bei Elena Richter für Erleichterung und Zufriedenheit: „Ich freue mich sehr über den gelungenen Start! Zumal ich mich, aufgrund des Fokus` auf die olympische Distanz, nicht so intensiv auf die 18 Meter vorbereitet habe und wir auch als Mannschaft im Vorfeld nicht wirklich zusammen trainiert haben.“ Davon merkte man in Jena nichts, denn das Trio schoss konstant stark und wies am Ende einen Schnitt von 9,64 Ringen auf.
Ebenfalls hervorragend aus den Startlöchern kam der SV Dauelsen mit 12:2-Punkten, darunter lediglich zwei Unentschieden gegen Berlin und Jena. Trainer Andreas Hehenberger zollte seinem Team Respekt: „Überzeugender hätte der Auftritt meiner Schützlinge kaum ausfallen können!“ Dabei lobte Hehenberger besonders zwei seiner Männer: Zum einen den 21-jährigen Nachwuchsschützen Christian Dauel, der erstmals einen kompletten Wettkampftag an der Schießlinie stand und sich zwischen den Routiniers Sebastian Rohrberg und Florian Kahllund sichtlich wohl fühlte. Und dann Kahllund. Die deutsche Nummer eins – bester Einzelschütze der vergangenen Saison – untermauerte mit einer grandiosen Vorstellung seine Position: „Er erzielte im Schnitt 9,91 Ringe pro Pfeil und in drei Begegnungen auch die mögliche Maximalringzahl von 80 bzw. 100 Ringen. Er war eine Klasse für sich“, so Hehenberger.

Das war ein gelungener Start und ein riesiger Schritt in Richtung Finalteilnahme!

Helmut Huber, Trainer FSG Tacherting

Hochzufrieden konnte man auch im Lager des Sherwood BSC Herne sein, der mit zwei Niederlagen gegen Dauelsen und Berlin startete, Schütze Jan Ginzel meinte: „Wir wissen, dass einige starke Schützen in den Teams gefehlt haben, was es für die nächsten Spieltage nicht einfacher macht. Deshalb war es für uns sehr wichtig, die Spieltag gut zu gestalten.“
Während Aufsteiger GW Holten mit fünf Punkten ordentlich aus den Startlöchern kam, war vor allem für Gastgeber SV GutsMuths Jena (3:11-Punkte) und Aufsteiger RSV Detmold-Klüt (1:13-Punkte) der Auftakt missraten. Jena, das ohne Konrad Komischke und Nils Schwertmann antrat, hatte sich beim Heimspiel sicherlich mehr vorgenommen, zumal das Team in der vergangenen Debüt-Saison gleich als Nummer eins in das Finale ging.

Foto: Andreas Hehenberger / Eine Klasse für sich: Florian Kahllund brillierte am ersten Bundesliga-Wochenende.
Foto: Andreas Hehenberger / Eine Klasse für sich: Florian Kahllund brillierte am ersten Bundesliga-Wochenende.

Bundesliga Süd: Tacherting mit „weißer“ Weste

14:0-Punkte, sieben Siege, plus 30 Satzpunkte! So lauten die beeindruckenden und perfekten Zahlen für die TSG Tacherting. Das Spitzenteam aus dem Süden trat mit bestem Kader an, nämlich mit den Wieser-Brüdern Felix und Moritz, Johannes Maier und Veronika Haidn-Tschalova, und konnte es sich sogar leisten, auf Katharina Bauer zu verzichten. Überwiegend deutliche Siege sowie ein packendes 6:4 (58-58, 57-60, 58-57, 59-59, 59-58) gegen Villingen-Schwenningen sorgten für gute Stimmung beim Klub: „Das war ein gelungener Start und ein riesiger Schritt in Richtung Finalteilnahme. Die Leistungen waren zwar noch nicht so stabil, wie am Ende der letzten Saison, aber der Wille war vorhanden. Und sobald es knapp wurde, holte das Team nochmal alles raus und entschied die Matches für sich“, war Trainer Helmut Huber zufrieden.
Das Gleiche galt für seine Kollegin Sandra Sachse von der SGI Welzheim. Lediglich gegen Tacherting setzte es eine Niederlage, zudem wurde gegen Villingen-Schwenningen noch ein Punkt abgegeben. Sachse sah den Auftakt zwiegespalten: „Unser Start war gut, wenn auch das Niveau im Gesamten bis zur Pause schwach war. Wir haben ausprobiert und zwischen den Sportlern und der Reihenfolge gewechselt. Mit dem Ergebnis sind wir zufrieden. Allerdings muss die Leistung der Sportler noch steigen.“
Das Mittelfeld bilden nach dem ersten von vier Wettkämpfen Villingen-Schwenningen, Bayreuth (jeweils 7:7-Punkte) und die SG Freiburg (6:8-Punkte). Beim Aufsteiger aus dem Breisgau wurden die drei Siege gegen Ebersberg, Neumarkt und Reihen mit etwas Erstaunen aufgenommen: „Wir gingen ohne Erwartungen in den ersten Wettkampftag, weil die Vorbereitung auf die Saison aufgrund von Studium und krankheitsbedingten Ausfällen nicht optimal lief. Beim Wettkampf waren wir überracht, wie gut die Einzelleistungen waren. Es wären durchaus mehr Punkte drin gewesen, aber ein gutes Fundament wurde gelegt und hat uns bestätigt, weshalb wir in der 1. Bundesliga sind“, sagte Schütze Eike Jacob.
Ohne das Meister-Trio Michelle Kroppen, Cedric Rieger und Maximilian Weckmüller begann Titelverteidiger BSC Ebersberg die Saison, und so fiel dementsprechend die Ausbeute aus: 5:9-Punkte und damit punktgleich mit dem zweiten Aufsteiger KKS Reihen. Damit muss das Team von Trainer Andreas Blaschke, der selber zum Bogen griff, das Feld von hinten aufrollen. Noch ärger erwischtes es Gastgeber BS Neumarkt, das mit lediglich einem Punkt aus dem letzten Duell gegen Bayreuth bereits jetzt mit dem Rücken zur Wand steht.

Quelle: https://www.dsb.de/aktuelles/artikel/bundesliga-bogen-berlin-und-tacherting-marschieren-voran-7968/


Bogenschießen

Kahllund zeigt eine Weltklasse-Leistung

Florian Cordes 18.11.2019
Christian Dauel, Florian Kahllund, Sebastian Rohrberg (von links) legten in Jena einen guten Auftakt hin.
Christian Dauel, Florian Kahllund, Sebastian Rohrberg (von links) legten in Jena einen guten Auftakt hin. (DSB)

In der Favoritenrolle sieht Andreas Hehenberger sein Team eigentlich nicht. Doch die von ihm trainierten Bogenschützen des SV Dauelsen zeigten beim Bundesliga-Auftakt in Jena gleich einmal, zu welch guten Leistungen sie im Stande sind. Das SVD-Trio Sebastian Rohrberg, Florian Kahllund und Christian Dauel holte beim ersten Wettkampftag 12:2 Punkte. Vor allem ein Schütze bekam von Hehenberger den Stempel „Weltklasse“ aufgedrückt: Florian Kahllund.

Kahllund, der im kommenden Jahr die Teilnahme bei den Olympischen Spielen in Tokio anpeilt, hat in Jena über den gesamten Wettkampf einen Schnitt von 9,91 Ringen geschossen. „Das ist einfach nur gigantisch. Was Florian abgeliefert hat, war allererste Sahne“, freute sich Hehenberger über die Darbietung seines Schützlings. Doch nicht nur der Topschütze der Dauelser erhielt vom Coach Lob. „Sebastian Rohrberg hat einen Schnitt von 9,6 Ringen geschossen, auch das war ein gigantisches Resultat.“ Und dann war da ja noch der junge Christian Dauel. Weil die beiden anderen SVD-Schützen Andreas Gerhardt und Holger Rohrbeck fehlten, musste er in allen sieben Duellen an die Schusslinie treten. „Wir wussten, dass irgendwann die Zeit kommt und er in mehreren Spielen bestehen muss“, sagte Hehenberger und schob gleich lobende Worte hinterher. „Er hat seine Sache sehr gut gemacht.“

Weil das gesamte Trio einen guten Tag erwischt hatte, wurde von den sieben Duellen, die während eines Wettkampftages ausgetragen werden, nicht eines verloren. „Dass es am Anfang der Saison schon so gut und stimmig läuft, ist natürlich sehr schön“, meinte der Coach der Dauelser. „Wir können nur überaus zufrieden sein.“ Aus ihren vier ersten Duellen gingen die Dauelser jeweils als Sieger hervor: Sherwood BSC Herne wurde mit 6:4 besiegt, der Blankenfelder BS 08 anschließend mit 6:2. Das SVD-Team ließ dann gegen die beiden Aufsteiger RSV Detmold-Klüt und TuS GW Holten zwei 6:0-Siege folgen.

Anschließend standen die Duelle gegen die Favoriten der Bundesliga Nord auf dem Plan. Und auch in den drei abschließenden Spielen sollte es für das Hehenberger-Team keine Niederlage geben. Gegen den BSC BB Berlin, bei dem die Olympia-Zweite Lisa Unruh als Trainerin fungierte, und den SV GutsMuths Jena holte Dauelsen jeweils ein 5:5. Zum Abschluss gab es dann noch einen 6:2-Sieg gegen den SV Querum.

Der SV Dauelsen hat somit gleich zum Start gezeigt, dass er auch in dieser Saison ein Wort bei der Vergabe der DM-Tickets mitreden kann. Die jeweils besten vier Teams aus der Nord- und Südstaffel nehmen im Februar 2020 in Wiesbaden an der Endrunde teil. So weit will Andreas Hehenberger aber noch nicht denken. „Für uns war das Ergebnis in Jena ein erster großer Schritt zum Klassenerhalt. Das klingt vielleicht komisch, aber die anderen Teams können auch noch bessere Leistungen zeigen.“ Gedanken macht sich der Trainer aber schon über den zweiten Wettkampftag, der am 7. Dezember in der BBS Verden ausgetragen wird. „Da ist der Druck dann schon ein bisschen größer“, blickt der Coach nach vorne. 

Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-kahllund-zeigt-eine-weltklasseleistung-_arid,1876340.html


Bogenschießen

Wiesbaden wieder im Blick

Florian Cordes 15.11.2019
Die Bogenschützen des SV Dauelsen starten an diesem Sonnabend in die neue Saison der Bundesliga Nord. Sebastian Rohrberg, Andreas Gerhardt und Florian Kahllund (v.l.) reisen mit ihrer Mannschaft nach Jena.
Die Bogenschützen des SV Dauelsen starten an diesem Sonnabend in die neue Saison der Bundesliga Nord. Sebastian Rohrberg, Andreas Gerhardt und Florian Kahllund (v.l.) reisen mit ihrer Mannschaft nach Jena. (Björn Hake)

Wiesbaden ist auch in dieser Saison wieder das Ziel der besten Bogenschützen Deutschlands. Im Februar des kommenden Jahres wird in der hessischen Landeshauptstadt erneut das Bundesliga-Finale ausgetragen. Die jeweils besten vier Teams aus dem Norden und Süden dürfen in Wiesbaden antreten. Eines dieser acht Mannschaften möchte der SV Dauelsen sein, der in der vergangenen Saison in Wiesbaden den siebten Platz erreicht hatte. „Und ja, wir haben Wiesbaden auch dieses Mal im Blick“, sagt SVD-Trainer Andreas Hehenberger vor dem Auftakt der Bundesliga Nord. Zum ersten von vier Wettkampftagen treffen sich die Bogenschützen am Sonnabend in Jena.

Gastgeber in Thüringen ist der SV GutsMuths Jena. Für Hehenberger zählt dieses Team zu den Favoriten in der Nordstaffel. Weitere große Kandidaten für ein Finalticket sind der BSC BB-Berlin und der SV Querum. Während der Klub den Ausfall von der Olympia-Zweiten Lisa Unruh verschmerzen muss, kehrt beim SVQ Florian Floto zurück. Er wurde bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro Neunter.

Selbst dürfen sich die Dauelser aber ebenfalls Chancen ausrechnen. Denn an der Zusammenstellung des Teams hat sich im Grunde nichts verändert. Lediglich Erwin Wollny, der dem SVD in der vergangenen Saison als Aushilfe zur Verfügung stand, taucht nicht mehr im Aufgebot auf. „Es war auf jeden Fall schön, dass er uns geholfen hat, auch wenn er in der Vorsaison nicht eingesetzt wurde“, sagt Hehenberger. Somit geht Dauelsen mit fünf Schützen an den Start. Weiterhin darf Hehenberger auf sein Top-Duo Sebastian Rohrberg und Florian Kahllund, der sich berechtigte Hoffnungen auf ein Olympia-Teilnahme in Tokio macht, setzen. Zudem gehen Andreas Gerhardt, Christian Dauel und Holger Rohrbeck für den SVD an den Start.

Besonders freuen sich Hehenberger und Co. schon auf den zweiten Wettkampftag. Dieser wird für sie nämlich zu einem Heimspiel. Am 7. Dezember begrüßt der zweifache Deutsche Meister die Bogensport-Elite der Republik in der Sporthalle der BBS Verden.

Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-wiesbaden-wieder-im-blick-_arid,1875721.html


Heute fällt der Startschuss für den SV Dauelsen

Florian Kahllund
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Florian Kahllund

Dauelsen – Heute fällt in Jena der Startschuss für die 23. Bundesligasaison der Bogensportler. Zum 15ten Mal zählt dann auch der SV Dauelsen zum erlauchten Kreis der Erstligisten. 28 Duelle an vier Wettkampftagen stehen für die Bogensportler auf dem Saisonfahrplan. 28 Duelle, nach deren Beendigung das primäre Ziel, der Klassenerhalt, fest stehen soll und wenn möglich die Finalteilnahme als Bonus herausspringt.

Beim SV Dauelsen setzt man mit einem annähernd gleich gebliebenen Kader auf Kontinuität. Urgestein Sebastian Rohrberg, der seine 22. Ligasaison für den SVD bestreitet, bildet mit der unangefochtenen deutschen Nummer eins, Florian Kahllund, das Gerüst der Mannschaft. Desweiteren zählen Andreas Gerhardt, Holger Rohrbeck und Eigengewächs Christian Dauel zum Team, wohingegen Erwin Wollny auf eigenen Wunsch aus dem Erstligakader ausschied. Wie Rohrberg von Beginn an dabei, leitet Lizenztrainer Andreas Hehenberger die Geschicke des Teams aus der „Box“. Unterstützung erfährt er dabei seit zwei Jahren durch Betreuer Michael Gerhardt.

Zu den Favoriten im Norden zählen die altersmäßig jüngsten Teams der Liga, der BSC BB Berlin und SV GutsMuths Jena. Die beiden Kaderschmieden aus dem Osten waren schon in der letzten Saison nahezu eine Klasse für sich. Der Anschluss an die beiden Topteams könnte dem SV Querum gelingen. Die Braunschweiger haben mit der sehnlichst erwarteten Rückkehr ihres Olympiateilnehmers, Florian Floto, deutlich an Qualität zurückgewonnen. Hinter diesem Trio gibt es jedoch noch weitere Teams, die für einen der vier Plätze im Finale in Frage kommen. Neben dem SV Dauelsen gehört auch Sherwood BSC Herne und der Blankenfelder BS 08 dazu. Trotz sehr ansprechender Leistungen in Liga 2 werden es die beiden Aufsteiger RSV Detmold-Klüt und TuS GW Holten sicherlich schwer haben, sich im Oberhaus zu behaupten. Der erste Heimspieltag finden für die Dauelser dann am 7. Dezember in der BBS statt.

Quelle: https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-verden/heute-faellt-startschuss-dauelsen-13223450.html



Trainingszeiten "Luftgewehr & Luftpistole"

  • Donnerstag    18:00 - 19:00 Uhr Jugend, Schüler, Nachwuchs
  •                             20:00 - 21:00 Uhr Junioren                                                                                                  19:30 - 22:00 Uhr Damen + Schützen
  • Sonntag           10:00 - 12:00 Uhr Damen + Schützen

Trainingszeiten auf dem Bogenplatz: Bettenbruch 7

(April bis Oktober)

  • Dienstag         18:00 - 21:00 Uhr  Erw. Training
  • Mittwoch       18:00 - 20:00 Uhr  Feldbogentraining
  • Donnerstag   17:00 - 18:30 Uhr  Schüler und Jugendliche  
                               18:30 - 21:00 Uhr  allg. Training 

Trainingszeiten in der vereinseigenen Halle: Bettenbruch 7

(Oktober bis April)

  • Dienstag         18:00 - 21:00 Uhr allg. Training
  • Mittwoch        17:00 - 18:30 Uhr Schüler und Jugendliche
                               18:30 - 21:00 Uhr Erwachsene
  • Freitag             18:00 - 21:00 Uhr allg. Training
  • Sonntag          15:00 - 17:00 Uhr allg. Training


Schießsportanlage "Bettenbruch 7"