Dauelser Bogner bleiben ohne Medaille

Das Dauelser Bogen-Team, h.v.l.: Trainer Andreas Hehenberger, Erwin Wollny, Sebastian Rohrberg, Holger Rohrbeck und Florian Kahllund. V.v.l.: Christian Dauel, Andreas Gerhardt und Betreuer Michael Gerhardt.
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Das Dauelser Bogen-Team, h.v.l.: Trainer Andreas Hehenberger, Erwin Wollny, Sebastian Rohrberg, Holger Rohrbeck und Florian Kahllund. V.v.l.: Christian Dauel, Andreas Gerhardt und Betreuer Michael Gerhardt.

Beim Bundesliga-Finale in Wiesbaden verpassten die Bogensportler des SV Dauelsen nach einer durchwachsenen Gruppenphase die Medaillenrunde und landeten am Ende auf Platz sieben. In den drei geschossenen Partien reichte es letztlich nur zu einem Sieg gegen den späteren Bronzemedaillengewinner BC Villingen-Schwenningen.

Dauelsen - Zwei Niederlagen zum Beginn der Gruppenphase besiegelten das Schicksal des SVD und die Vorrunde konnte nicht überstanden werden. Gegen einen der Meisterschaftsfavoriten, die FSG Tacherting aus Bayern, setzte es zum Auftakt nach vier hart umkämpften Sätzen eine 2:6 (56:55; 57:58; 58:59; 55:57)-Niederlage. Um das vorzeitige Ausscheiden abzuwenden war gegen den Nordrivalen SV GutsMuths Jena ein Sieg Pflicht. Und nach den ersten beiden Sätzen waren Sebastian Rohrberg, Andreas Gerhardt und Florian Kahllund mit 4:0 (58:57; 59:58) Satzpunkten auf dem besten Wege dahin. Doch im dritten Satz gab es einen unerklärlichen Einbruch - nichts klappte mehr. Lediglich Florian Kahllund blieb zielsicher. Mit 54:55 ging der Satz verloren und die Begegnung kippte zugunsten des Nordmeisters. Nach zwei weiteren schwachen Durchgängen von 55:57 und 55:58 war die Niederlage mit 4:6 besiegelt.

Im abschließenden Duell mit dem BC Villingen-Schwenningen nahm Christian Dauel die Position von Andreas Gerhardt ein. Und mit Dauelsens Nachwuchshoffnung kam der SVD wieder in Schwung. In einem hochklassigen Match wurde der bis dahin ungeschlagene Südvierte ohne Satzverlust mit 6:2 (59:58; 58:56; 59:59; 57:57) besiegt.

Im Endklassement bedeutete dies Rang sieben. Den Titel sicherte sich das rein aus Nationalkaderlegionären zusammenstellte Trio der BSG Ebersberg aus Bayern vor der FSG Tacherting.

Quelle: https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-verden/dauelser-bogner-bleiben-ohne-medaille-11810882.html


Bogenschießen

„Einer muss ja Berlin Paroli bieten“

Patrick Hilmes 25.02.2019
Machte seinen Teamkollegen Andreas Gerhardt (links) keinen Vorwurf: Dauelsen Nationalkaderschütze Florian Kahllund. 
Machte seinen Teamkollegen Andreas Gerhardt (links) keinen Vorwurf: Dauelsen Nationalkaderschütze Florian Kahllund.  (Björn Hake)
Herr Kahllund, Sie und der SV Dauelsen haben bei der Deutschen Meisterschaft in Wiesbaden von acht Mannschaften den siebten Platz belegt. Sind Sie damit zufrieden, oder haben Sie sich mehr erhofft?

Florian Kahllund: Nein, zufrieden bin ich nicht. Es war schon sehr bitter, dass wir zwar gegen Tacherting und gegen Jena jeweils vorgelegt haben, die Gegner aber immer wieder aufholen konnten, da zwei von uns nicht so gut geschossen haben.

Da schwingt eine Spur Enttäuschung mit. Sie wurden im Vorfeld als bester Schütze der Saison (9,81 Ringe pro Pfeil) ausgezeichnet und konnten ihren Schnitt im Finale sogar nochmals auf 9,89 Ringe steigern. Ist es daher besonders bitter, dass Sie als bester Schütze nur Siebter wurden?

Nein. Das ist ein Teamwettbewerb, das gehört nun mal dazu. Man braucht nun mal auf diesem Niveau drei Schützen, die in guter Form sind. Das waren wir nur leider nicht.

Coach Andreas Hehenberger nahm die Schuld für das Abschneiden im Anschluss auf sich. Er habe den Fehler gemacht und nicht nach der ersten Niederlage gewechselt. Andreas Gerhardt schoss weiter, obwohl er keinen guten Tag erwischt hatte (im Schnitt 8,88 Ringe pro Pfeil). Dauelsens Eigengewächs Christian Dauel stand bereit, durfte aber erst in der dritten Partie schießen, die dann auch gegen Villingen-Schwenningen gewonnen wurde. Doch das Erreichen des Halbfinales war bereits nach dem zweiten Duell gegen Jena nicht mehr möglich gewesen. War dies auch ein Fehler aus Ihrer Sicht?

Das ist immer schwer zu sagen. Wir sind davon ausgegangen, dass Andreas nur ein paar schlechte Schüsse zu Anfang hatte und dass es sich gegen Jena bessern würde. Leider war das nicht so und dann war es auch schon zu spät. Das ist schwierig einzuschätzen und dann zu wechseln in einem Finale, denn Andreas hat ja ansonsten eine sehr gute Saison geschossen.

Somit bleibt für Sie zum Abschluss dieser Saison der Titel als bester Schütze und der siebte Rang bei der Deutschen Meisterschaft. Wie lautet ihr Gesamtfazit?

Im Gesamten bin ich zufrieden. Wir haben uns für die DM qualifiziert, was wir im letzten Jahr nicht geschafft haben. Und wir haben eine gute Saison geschossen. Ich selbst kann aber noch besser schießen.

Sie sind doch schon bester Schütze beider Bundesliga-Staffeln...

Ja, aber das geht noch besser. Andere Einzelschützen anderer Vereine können auch noch besser werden. Zumindest ist das Ziel für nächste Saison, der beste Schütze zu bleiben.

Werden Sie dieses Ziel als Schütze des SV Dauelsen verfolgen?

Ja, ich bleibe in Dauelsen, was anderes ist nicht geplant.

Sie kommen jedoch gebürtig aus Schleswig-Holstein und wohnen mittlerweile in Berlin. Warum eigentlich Dauelsen und wie kam es zu ihrem Engagement beim SVD?

Ich mag die Leute dort sehr gerne und fühle mich wohl. Damals (2014, Anm. d. Red.) kam ich von der SG Norderstedt. Ich war mit dem Verein aus der 1. Bundesliga abgestiegen und nach einem Jahr in der 2. Bundesliga wollte ich wieder in der ersten Liga schießen. Dann hatte ich mich mal mit Sebastian Rohrberg unterhalten, den ich schon lange kannte und mit dem ich mich auch immer schon gut verstanden hatte. Er sagte, Dauelsen könnte mich gut gebrauchen – so ist es dann auch gekommen.

Doch in Berlin leben sie zusammen mit ihrer Lebensgefährtin Lisa Unruh (holte Oympia-Silber 2016 in Rio), die für den BSC BB-Berlin in der Bundesliga schießt. Warum schießen sie nicht auch für Berlin, ist es der Konkurrenzgedanke?

Ich mag ehrlich gesagt die anderen Teammitglieder in Berlin nicht ganz so gerne wie meine Kollegen in Dauelsen (lacht). Und ja, zum anderen ist es auch der Konkurrenzgedanke. Einer muss ja den Berlinern Paroli bieten (lacht).

Die Bundesliga-Saison ist nun beendet. Was sind noch Ihre persönlichen Ziele für dieses Jahr?

Ich will bei der Weltmeisterschaft unter die besten acht Mannschaften mit der deutschen Nationalmannschaft kommen. Das würde bedeuten, dass wir drei Startplätze für Olympia 2020 in Tokio hätten. Dann bin ich mir sicher, dass ich einer von diesen drei Schützen werden kann.

Das Interview führte Patrick Hilmes.

Zur Person

Florian Kahllund (25)

ist Bogenschütze beim SV Dauelsen und hat mit seinem Verein am Wochenende bei er Deutschen Meisterschaft den siebten Rang erreicht. Der Sportsoldat ist der einzige Nationalkaderschütze in den Reihen des SV Dauelsen. 

Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-einer-muss-ja-berlin-paroli-bieten-_arid,1809685.html


Bogenschießen Deutsche Meisterschaft

Nicht der Tag des SV Dauelsen

Patrick Hilmes 24.02.2019
Florian Kahllund bewies einmal mehr seine Extraklasse in Wiesbaden. Seine Teamkollegen vom SV Dauelsen erreichten jedoch nicht Bestform.
Florian Kahllund bewies einmal mehr seine Extraklasse in Wiesbaden. Seine Teamkollegen vom SV Dauelsen erreichten jedoch nicht Bestform. (Björn Hake)

Wiesbaden. Es gibt Tage, an denen funktioniert einfach nichts, da kommt man irgendwie nicht in den Tritt und trifft auch noch die falschen Entscheidungen. Einen solchen Tag hat nun der SV Dauelsen erwischt. Jedoch war es nicht irgendein Tag, sonder der finale der Saison, die Deutsche Meisterschaft in Wiesbaden. Am Ende dieses verkorksten Tages stand lediglich Platz sieben von acht zu Buche.

„Das war alles etwas unglücklich. Es lief im Gesamten nicht so wirklich“, konstatierte Coach Andreas Hehenberger. Los ging es gleich gegen den späteren Vizemeister FSG Tacherting. Bereits im Vorfeld hatte Hehenberger die Truppe aus der Süd-Staffel der Bundesliga als Favorit in deren Gruppe bezeichnet. Er sollte Recht behalten. Im Duell gegeneinander hieß es 2:6 aus Dauelser Sicht.

Somit stand der SVD direkt unter Druck, denn lediglich drei Wettkämpfe entscheiden über weiterkommen oder rausfliegen. Daher musste in Partie zwei unbedingt ein Sieg her. Der Gegner war bereits aus der Bundesliga-Saison bekannt, es war der erstplatzierte SV GutsMuths Jena. In der Nordstaffel brillierte Jena über die Saison hinweg mit konstant starken Leistungen. Nerven zeigten die Schützen trotz ihres jungen Alters keine. Doch das änderte sich in Wiesbaden. Dauelsen startete perfekt und führte bereits mit 4:0. Und nun öffnete Jena das Tor zum 6:0 selbst meilenweit, indem sie lediglich auf 55 Ringe in Satz drei kamen. Doch Dauelsen toppte dieses Ergebnis noch in negativer Hinsicht und schoss lediglich 54 Ringe. „Da antworten wir auf diese Grütze von Jena, das wirklich eine Einladung war, mit einer noch größeren Grütze“, haderte Andreas Hehenberger. Dies war der Punkt, bei dem die Partie kippte. Am Ende verlor Dauelsen mit 4:6 und war somit bereits ausgeschieden.

Selbstkritischer Coach

Als Schuldigen betitelte sich der Coach selbst. Florian Kahllund, der vor der DM als bester Schütze der Saison ausgezeichent wurde, bewies in Wiesbaden einmal mehr seine Extraklasse. Er steigerte seinen Schnitt in den drei Finalwettkämpfen sogar noch auf 9,89. Sebastian Rohrberg fand hingegen nicht zu seiner Bestform, legte mit einem Schnitt von 9,42 aber einen soliden Wettkampf hin. Gar nicht lief es bei Andreas Gerhardt. Am abschließenden Bundesliga-Wettkampftag hatte Gerhardt noch mit 9,56 Ringen im Schnitt überzeugt, in Wiesbaden kam er lediglich auf 8,88. Das ist deutlich zu wenig auf diesem Niveau. „Es fehlte mir leider der Mut, zu wechseln. Ich hätte Christian Dauel bringen sollen. Obwohl sein Einsatz auch ein Risiko darstellte, immerhin hatte er drei Wochen nicht trainiert.“

Erst im dritten Duell mit dem BC Villingen-Schwenningen kam Dauel zum Zug und bewies sein Talent mit einem Schnitt von 9,37 Ringen. „Hätte ich ihn früher gebracht, dann wäre es wahrscheinlich anders gelaufen“, übte Hehenberger Selbstkritik. Das 6:2 gegen den späteren Bronze-Gewinner hübschte lediglich die Bilanz ein wenig auf und sorgte dafür, dass zumindest Platz sieben zu Buche stand.

Ganz oben trohnt in dieser Saison der Süden. Gleich drei Mannschaften aus der Südstaffel nehmen die Plätze eins bis drei ein. Gold schnappte sich souverän die BSG Ebersberg, die mit drei Nationalkaderschützen gespickt ist und ohne Niederlage durch das DM-Finale zum Titel marschierte.

Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-nicht-der-tag-des-sv-dauelsen-_arid,1809356.html


Bogenschießen Deutsche Meisterschaft

Dauelser Bogenschützen wollen ihre Saison krönen

Patrick Hilmes 20.02.2019
Der beste Schütze beider Bundesliga-Staffeln: Dauelsens Florian Kahllund.
Der beste Schütze beider Bundesliga-Staffeln: Dauelsens Florian Kahllund. (Björn Hake)

Dauelsen. Es wird laut, es wird aufregend, es wird dunkel, es wird spannend – es geht um die Deutsche Meisterschaft im Bogenschießen. Der Startschuss fällt am Sonnabend in Wiesbaden. Und mit dabei sind auch die Schützen des SV Dauelsen. Sie wollen ihre Saison krönen. Die Teilnahme an der DM sei bereits ein Bonus, galt der Klassenerhalt doch als Saisonziel Nummer eins. Jedes weitere Bonbon wird aber nun gerne eingesammelt.

Als Dritter der Abschlusstabelle der Nordstaffel zählt der SV Dauelsen jedoch nicht zu den Titelkandidaten der ersten Reihe. Dies sind traditionell die beiden Erstplatzierten aus dem Norden und in diesem Jahr auch zwei Truppen aus dem Süden. „Sonst war das immer anders. Acht Mannschaften traten an und nicht selten kamen die ersten vier aus dem Norden. Das wird diesmal nicht so sein“, prophezeit Andreas Hehenberger, der sich als Coach der Dauelser bestens in der Szene auskennt. Für ihn ist der Top-Favorit auf die Meisterschaft die BSG Ebersberg, die sich mit 50:6 Punkten Platz eins in der Südstaffel gesichert hat und mit Max Weckmüller, Cedric Rieger und Michelle Kroppen gleich drei Nationalkaderschützen in seinen Reihen hat.

Auf Ebersberg könnte der SVD aber erst ab dem Halbfinale treffen, zuvor steht die Gruppenphase an. Um die zwei Plätze unter den besten Vier streiten sich die Dauelser mit SV GutsMuths Jena (Erster der Nordstaffel), FSG Tacherting (Zweiter der Südstaffel) und BC Villingen-Schwenningen (Vierter der Südstaffel). Die Favoritenrollen haben Jena und Tacherting inne. Doch Dauelsen ist gerne Außenseiter, das waren sie bereits 2015 und 2017, als sie jeweils überraschend den Titel davontrugen. Sollten sie das in diesem Jahr nicht tun und auch kein anderes Team aus der Nordstaffel, dann gönnt es Hehenberger Tacherting, „weil sie einen fantastischen Job machen, insbesondere in der Jugendarbeit“.

Pluspunkt Erfahrung

Jugend ist auch das Stichwort für Jena: Der 21-jährige Konrad Komischke und die beiden 20-jährigen Adrian-Erik Scheiding und Nils Schwertmann sind Teil des Teams, das sich als Aufsteiger gleich an die Nordspitze gesetzt hat. Wer darauf baue, dass die junge Truppe aus Jena beim Finale in Wiesbaden das große Flattern bekomme, der liege laut Hehenberger falsch. „Sie sind zwar jung aber auch erfahren.“

Dasselbe gilt aber auch für die Dauelser, zumindest der Punkt mit der Erfahrung. Die SVD-Schützen kennen den Wiesbadener Hexenkessel bereits bestens. Ganze 1000 Zuschauer werden zu Gast sein, geschossen wird im Dunkeln mit Spotlight auf den Scheiben. Zwar werde das gesamte Team nach Wiesbaden reisen, Erwin Wollny werde aber nicht zum Einsatz kommen. Auch die Chancen für Eigengewächs Christian Dauel stehen eher schlecht. Nur wenn Holger Rohrbeck und Andreas Gerhardt beim Einschießen Schwächen offenbaren sollten, könnte Dauels Stunde schlagen. Die besten Karten bezüglich dem Platz neben den gesetzten Top-Schützen Florian Kahllund und Sebastian Rohrberg hat laut Trainer derzeit Andreas Gerhardt.

Etwas Kopfzerbrechen bereitet dem Coach noch der körperliche Zustand von Florian Kahllund, Hehenberger befürchtet Jetlag bei seinem Top-Athleten. Der bisher beste Schütze der Saison (9,81 Ringe im Schnitt) – Nord- und Südstaffel zusammengefasst – landet erst am Donnerstag in Frankfurt. Kahllund war Teil der achtköpfigen deutschen Delegation, die beim Weltcupfinale in Las Vegas teilnahm.

Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-dauelser-bogenschuetzen-wollen-ihre-saison-kroenen-_arid,1808386.html


Bogenschießen

Dauelsen löst eindrucksvoll DM-Ticket

Patrick Hilmes 04.02.2019 
Haben alle ihre Bestleistungen abgerufen: die Dauelser Sebastian Rohrberg (links), Andreas Gerhardt (Mitte) und Florian Kahllund.
Haben alle ihre Bestleistungen abgerufen: die Dauelser Sebastian Rohrberg (links), Andreas Gerhardt (Mitte) und Florian Kahllund. (Björn Hake)

Mahlow. „Bestes Ergebnis aller Zeiten“. So lautete der Titel des Berichts unserer Zeitung über die Bundesliga-Bogenschützen des SV Dauelsen am 5. November 2018. Damals waren die Dauelser in die Bundesliga-Saison mit 12:2 Punkten gestartet. Ein solches Resultat hatten sie bis dato in ihrer 14-jährigen Zugehörigkeit zur höchsten Spielklasse Deutschlands noch nie verbucht. Nun muss diese Schlagzeile korrigiert werden. Denn nun haben die Dauelser ein neues bestes Ergebnis aller Zeiten. Mit 13:1 Punkten beendeten sie den vierten und finalen Wettkampftag der Bundesliga Nord und sicherten sich damit gleichzeitig das Ticket für die am 23. Februar in Wiesbaden stattfindende Deutsche Meisterschaft.

„Wir sind da durchmarschiert. Ungeschlagen waren wir noch nie. Ein Schnitt von knapp unter 58 Ringen. Alle haben ihre Bestleistung abgerufen und die Ergebnisse sprechen für sich. Das war eine Demonstration“, überschlug sich fast die Stimme von Dauelsens Coach Andreas Hehenberger beim Aufzählen all der positiven Fakten.

Vor dem Spieltag war klar: Der SVD kann sich im Grunde nur selbst um das DM-Ticket bringen, waren doch nur noch sechs Punkte vonnöten, um sich Platz vier zu sichern. Und wirklich Bammel hatte Hehenberger vor der Reise nach Mahlow (Brandenburg), wo die Blankenburger BS 08 ihre Wettkämpfe austragen, nicht. „Eigentlich werden wir zum Ende der Saison immer besser“, hatte Hehenberger bereits im Vorfeld betont. Wie viel besser, das hatte aber nicht mal der Coach geahnt.

Bogensport auf ganz hohem Niveau

Los ging es mit einem 6:4-Sieg gegen den BSV Zierenberg. Dann folgte ein 6:0 im Bundesliga-Derby gegen den SV Querum. Der Triumph im Prestigeduell freute Hehenberger gleich im doppelten Sinne. „Wir konnten uns revanchieren für die letzte Niederlage, und das auch noch mit einem Whitewash (steht für ein 6:0, Anm. d. Red.). Und dann geschah das Ganze auch noch auf einem so hohen Niveau, klasse.“ Denn der Kontrahent aus Niedersachsen schoss keinesfalls schwach an diesem Tag, was die Ringzahlen 56, 59 und 58 bestätigen. Doch das Dauelser Trio – Sebastian Rohrberg, Andreas Gerhardt und Florian Kahllund – setzte mit 58, 60 und 59 jeweils noch einen beziehungsweise zwei drauf.

Somit fehlten noch zwei Punkte für das DM-Ticket. Und die wurden gleich mit dem 6:2-Erfolg über den 1. UTK BSC Oberauroff verbucht. Es folgte der kleine Schönheitsfleck in der Dauelser Bilanz, das 5:5 gegen Sherwood BSC Herne. „Wir haben zwar schon 5:1 geführt, aber das tat uns nicht weh. Zudem hatte sich Sherwood dadurch den Klassenerhalt gesichert“, ordnete Hehenberger die sprichwörtliche Schützenhilfe ein.

Und er konnte nach dem Spieltag gar nicht anders, als positiv über alles zu berichten. Denn seine Schützen zeigten sich allesamt von ihrer Schokoladenseite. An den vergangenen Spieltagen hatte Hehenberger seine drei Topschützen durchschießen lassen. Diesen Fehler beging er nicht nochmals. Bei den Wettkämpfen gegen die beiden Spitzenreiter, BSC BB-Berlin und SV GutsMuths Jena, nahm Holger Rohrbeck die Position von Andreas Gerhardt ein. Eine Schwächung war das keinesfalls. Der Ersatzmann verbuchte in den beiden Wettkämpfen 9,5 Ringe pro Pfeil und war damit mitverantwortlich für die beiden Siege – 7:3 gegen Berlin und 6:4 gegen Jena. Und auch diese Duelle wurden auf ganz hohem Niveau geführt. „Das war Bogensport, wie man ihn liebt“, frohlockte Hehenberger. Das i-Tüpfelchen war dann das 7:1 gegen den Gastgeber aus Blankenfelde, bei dem Eigengewächs Christian Dauel für Rohrbeck übernahm und ebenfalls überzeugte.

Nun ist das erste große Ziel erreicht – und das zweite folgt sogleich. Bei der Deutschen Meisterschaft will Hehenberger mit seinen Schützlingen unter die besten vier Mannschaften kommen. „Aber das wird eine ganz andere Hausnummer. Der Süden, der sonst so belächelt wurde, ist diesmal richtig stark.“ Dennoch sieht er seine Mannen bestens gerüstet. Andreas Gerhardt verbuchte einen Schnitt von 9,56 Ringen pro Pfeil in Mahlow, Sebastian Rohrberg kam auf 9,63 und Florian Kahllund auf 9,84 Ringe pro Pfeil. Was gibt mehr Selbstvertrauen als das beste Ergebnis aller Zeiten?

Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-dauelsen-loest-eindrucksvoll-dmticket-_arid,1804200.html


Bundesliga-Bogner des SV Dauelsen

Ticket für das „Final Eight“ gelöst: Eine perfekte Vorstellung

Kam in Mahlow zu seinem vierten Saisoneinsatz in der Bogen-Bundesliga: Dauelsens Eigengewächs Christian Dauel. Foto: Wabnitz
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Kam in Mahlow zu seinem vierten Saisoneinsatz in der Bogen-Bundesliga: Dauelsens Eigengewächs Christian Dauel.

Was für eine Vorstellung! Viel besser hätte der vierte und damit abschließende Vorrundenspieltag für die Bundesliga-Bogner des SV Dauelsen in Mahlow nicht verlaufen können. Mit 13:1-Punkten sicherte sich der SV souverän das Ticket für das „Final Eight“ in Wiesbaden.

Dauelsen - Von Beginn an schaffte der SV Dauelsen klare Verhältnisse. Bereits nach den ersten drei Begegnungen war die Finalteilnahme fix. In der Besetzung Sebastian Rohrberg, Andreas Gerhardt und Florian Kahllund wurden der BSV Zierenberg (6:4), der SV Querum (6:0) und der 1. UTK BSC Oberauroff (6:2) besiegt. In dem mit einem „White Wash“ zu Ende gegangenen Niedersachsenderby, erzielte das SVD-Trio einen ausgezeichneten 59er-Ringeschnitt. Trotz deutlich mehr erzielter Ringe als ihr Gegner, mussten sich die Dauelser im Duell mit Sherwood BSC Herne beim 5:5 mit einer Punkteteilung abfinden.

Gegen die beiden Schwergewichte der Nordliga nahm Holger Rohrbeck die Position von Andreas Gerhardt ein, was jedoch keinen Abbruch der Teamleistung zur Folge hatte. Mit im Schnitt über 58 Ringen wurde nicht nur der deutsche Meister BSC BB Berlin (7:3), sondern auch der frischgebackene Nordmeister SV GutsMuths Jena (6:4) besiegt. Im abschließenden Duell mit den Blankenfelder BS 08 vertraute Trainer Andreas Hehenberger auf Christian Dauel. Und Dauelsens Eigengewächs zahlte das Vertrauen zurück. An der Seite von Sebastian Rohrberg und Florian Kahllund gab es ein ungefährdetes 7:1 gegen den deutschen Vizemeister. Damit blieb Verdens Stadtteilklub als einziges Team in Mahlow ungeschlagen. Neben den drittplatzierten Dauelsern und den bereits als Qualifikanten feststehenden SV GutsMuths Jena und BSC BB Berlin, schaffte mit dem SV Querum im letzten Moment auch der zweite niedersächsische Vertreter die Endrundenteilnahme. Am 23. Februar heißt es nun, an die starke Leistung vom Wochenende anzuknüpfen, um in der Vorrundengruppe A des Finales zu bestehen. Dann sind die Gegner der Südzweite FSG Tacherting, der Südvierte BC Villingen Schwenningen sowie der Nordmeister SV GutsMuths Jena.

Schützen: Florian Kahllund (9,84 Ringe im Schnitt/7 Einsätze); Sebastian Rohrberg (9,63/7); Andreas Gerhardt (9,56/4); Holger Rohrbeck (9,50/2), Christian Dauel (8,88/1); Erwin Wollny (- / -).

Quelle: https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-verden/eine-perfekte-vorstellung-11724143.html


Bogenschießen Bundesliga

Dauelsen will das DM-Ticket

Patrick Hilmes 01.02.2019
Trainer Andreas Hehenberger geht kein Risiko ein und stellt sein bestes Team auf. Dazu gehören natürlich die Nationalkader-Schützen Florian Kahlluhnd (links) und Sebastian Rohrberg.
Trainer Andreas Hehenberger geht kein Risiko ein und stellt sein bestes Team auf. Dazu gehören natürlich die Nationalkader-Schützen Florian Kahlluhnd (links) und Sebastian Rohrberg. (Björn Hake)

Dauelsen. Es ist fast geschafft. Den Bogenschützen des SV Dauelsen winkt das Ticket zur Deutschen Meisterschaft. Doch ein letzter Schritt muss noch getan werden. Am Sonnabend steht beim Blankenfelder BS 08 in Mahlow der vierte und somit finale Wettkampftag der Bundesliga Nord an.

Und die Aussichten der Dauelser sind verheißungsvoll, nehmen sie doch bisher Rang drei der Tabelle ein. Die ersten vier dürfen zur DM fahren. „Hundertprozentig sicher ist aber noch nichts, das sind nur die ersten beiden Teams und der Letzte. Alle anderen hoffen noch, sich zu retten oder zur Meisterschaft fahren zu können“, warnt Coach Andreas Hehenberger vor Hochmut. Doch auch er weiß, dass sich seine Truppe im Grunde nur selbst um das DM-Ticket bringen kann. „Wir haben es in der eigenen Hand. Geben wir uns keine Blöße und schießen normale Form, dann sollte es reichen.“ Zusätzlich spricht auch die Vergangenheit für die Dauelser. „Eigentlich werden wir zum Ende der Saison immer besser“, spricht Andreas Hehenberger aus Erfahrung.

In puncto Aufstellung geht der Coach aber lieber auf Nummer sicher. Somit werden Florian Kahlluhnd und Sebastian Rohrberg definitiv den Bogen spannen. Nummer drei im Bunde wird Holger Rohrbeck oder Andreas Gerhardt werden. Ob Neuzugang Erwin Wollny und Christian Dauel – studiert in Osnabrück und trainiert daher wenig – zum Zuge kommen, konnte der Coach noch nicht sagen. Die Qualifikation hat Priorität.

Sollte das Ticket gesichert werden, dann am liebsten auch als Dritter und mit dem Meister BSC BB-Berlin, dem Lieblingsgegner der Dauelser. Zur Erklärung: Bei der DM werden der Erste und Dritte der Nordstaffel in einer Gruppe zusammen mit dem Zweiten und Vierten der Südstaffel antreten. Doch noch steht auf Rang eins im Norden der SV GutsMuths Jena – drei Siege in drei Wettkämpfen gegen Dauelsen – mit zwei Punkten Vorsprung auf Berlin.

Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-dauelsen-will-das-dmticket-_arid,1803505.html


Kurs Richtung Finale

Dauelsens Bundesligabogner wollen nach Wiesbaden

Sieben Duelle auf einen Streich für die Dauelser Bogenschützen Florian Kahllund, Sebastian Rohrberg und Andreas Gerhardt (von rechts) in Berlin. Foto: Martin Grünefeld:
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Sieben Duelle auf einen Streich für die Dauelser Bogenschützen Florian Kahllund, Sebastian Rohrberg und Andreas Gerhardt (von rechts) in Berlin.

Dauelsen - Die Ligazugehörigkeit für die kommende Saison in der Bundesliga haben die Bogner des SV Dauelsen bereits sicher und können sich daher nun einem neuen Ziel widmen, das da heißt: Bundesligafinale. Verantwortlich dafür waren vier Siege in der Bundeshauptstadt, durch die Verdens Stadtteilklub als derzeitiger Tabellendritter weiterhin auf Finalkurs liegt.

Der Start in den dritten Spieltag verlief für den SV Dauelsen jedoch alles andere als nach Plan. Im Niedersachsenderby gab es gegen den einen 59er-Ringeschnitt schießenden SV Querum eine herbe Niederlage mit 1:7-Satzpunkten. 

Doch die Schützlinge von Trainer Andreas Hehenberger waren nur kurz geschockt und ließen im Anschluss eine Siegesserie folgen. In den Begegnungen mit dem 1. UTK BSC Oberauroff und Sherwood BSC Herne gelang ihnen jeweils ein „White Wash“ (6:0). Zwei weitere Punkte auf der Habenseite verbuchten die Dauelser vor der Pause beim 6:4 gegen den BSV Zierenberg.

Zu Beginn der zweiten Spieltagshälfte sorgten die Kreisverdener für einen Paukenschlag. Im hochklassigsten Match des Tages bezwangen die Dauelser den amtierenden Deutschen Meister, BSC BB Berlin, mit 6:4 und fügten dem Rekordmeister damit die einzige Niederlage bei. Die Entscheidung fiel im fünften Satz beim 60:57 zugunsten des SVD. In den abschließenden Duellen mit dem SV Guts Muths Jena und dem Blankenfelder BS 08 war dann die Luft raus. Beide Partien gingen mit 2:6 verloren.

Den dritten Platz behauptet, geht es am 2. Februar zum letzten Vorrundenspieltag nach Mahlow. Dort entscheidet sich, ob der SV Dauelsen Jena und Berlin zum Bundesligafinale am 23. Februar in Wiesbaden begleiten wird.

Dauelsens Schützen: Florian Kahllund (9,82 Ringe im Schnitt/7 Einsätze); Sebastian Rohrberg (9,61/7); Andreas Gerhardt (9,07/7); Holger Rohrbeck (-/-), Christian Dauel (-/-); Erwin Wollny (-/-).

Tabelle:

1. SV GutsMuths Jena (A)    110:62   48  33:09,
2. BSC BB-Berlin (M)            110:58   52  31:11,
3. SV Dauelsen                       93:77   16  26:16,
4. Blankenfelder BS 08           89:89   00  20:22,
5. SV Querum                         85:89  -04  19:23,
6. BSV Zierenberg                  83:99  -16  16:26,
7. Sherwood BSC Herne        75:111 -36  15:27,
8. 1.UTK BSC Oberauroff (A) 53:113 -60  08:20.

Quelle: https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-verden/kurs-richtung-finale-11210285.html


Bogenschießen

Zielsicher im Schwimmbecken

Florian Cordes 14.01.2019
Dauelsens Spitzenbogner Florian Kahllund (links) und Sebastian Rohrberg haben mit ihrem Team in Berlin acht Punkte geholt.
Dauelsens Spitzenbogner Florian Kahllund (links) und Sebastian Rohrberg haben mit ihrem Team in Berlin acht Punkte geholt. (Björn Hake)

Berlin. Der Austragungsort ist doch als ungewöhnlich zu bezeichnen. Der dritte Wettkampftag hat die Bundesliga-Bogenschützen des SV Dauelsen nach Berlin geführt. In der Bundeshauptstadt wurde jedoch nicht in einer Turnhalle geschossen. Die Top-Bogner Deutschlands standen sich bei ihren Duellen in einem früheren Schwimmbecken gegenüber. Die Dauelser kamen mit dieser ungewöhnlichen Umgebung jedoch gut zurecht. Das Team von SVD-Trainer Andreas Hehenberger heimste in Berlin acht Punkte ein und darf nun endgültig auf die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft hoffen.

Andreas Hehenberger weiß zwar, dass seine Mannschaft auf einem sehr guten Weg ist. Das Ticket für die DM, die am 23. Februar in Wiesbaden ausgetragen wird, sei aber noch längst nicht gelöst. „Wenn ich ganz theoretisch denke, ist der Klassenerhalt noch in Gefahr. Aber wichtig ist, dass wir jetzt die Nerven behalten. Nach meiner Schätzung müssen wir noch sechs Punkte holen, damit wir zur Endrunde fahren dürfen“, rechnete Hehenberger vor. „Je mehr Punkte wir beim letzten Wettkampftag holen, desto besser wäre es natürlich. Wir wollen die Zähler so schnell wie möglich holen, damit es hinten raus nicht noch eng wird.“ Die endgültige Entscheidung, welche vier Mannschaften nach Wiesbaden fahren, fällt am 2. Februar in Blankenfelde.

Treten die Dauelser in Brandenburg so auf wie jüngst in Berlin, müsste sich das Team im Grunde keine Sorgen machen. Denn in dem ehemaligen Schwimmbecken präsentierten sich die Bogner aus dem Verdener Ortsteil ziemlich zielsicher. Von den insgesamt sieben Partien gewann der SVD vier. „Acht Punkte haben wir uns im Vorfeld vorgenommen. Bei der starken Zusammensetzung der Liga in diesem Jahr, ist das ein sehr gutes Ergebnis“, sagte Hehenberger. „Die Jungs haben es gut gemacht.“

Als Höhepunkt des Spieltags bezeichnete der Coach das Aufeinandertreffen mit dem Gastgeber. Gegen den amtierenden Deutschen Meister BSC BB-Berlin, für den auch die olympische Silbermedaillengewinnern Lisa Unruh antritt, gewann Dauelsen mit 6:4. „Es war in dieser Saison schon unser zweiter Sieg gegen die Berliner. Dass wir das Duell dann sogar mit einer 60 abschließen, war natürlich perfekt“, freute sich Hehenberger.

Vor dem Duell mit dem Meister hatten die Dauelser Sherwood BSC Herne sowie den 1. UTK BSC Oberauroff jeweils klar mit 6:0 bezwungen. Hinzu kam dann noch ein knapper 6:4-Erfolg gegen den BSV Zierenberg. Beim Auftaktmatch gegen den Niedersachsen-Rivalen SV Querum war das Hehenberger Team hingegen machtlos – 1:7. Denn der SVQ schoss einen Schnitt von 59 Ringen. „Das war astronomisch, absolute Spitzenklasse“, lobte Hehenberger den Gegner.

Beim Dauelser Höhepunkt des Tages – dem Duell gegen Berlin – kam das Team aus Verden auf einen ähnlichen guten Schnitt (58,2). Danach lief aber nicht mehr viel beim SVD zusammen. Sowohl dem aktuellen Tabellenführer SV GutsMuths Jena als auch dem Blankenfelder BS 08 musste sich Dauelsen mit 2:6 geschlagen geben. „Letztendlich können wir die beiden Niederlagen zum Abschluss verkraften. Gegen Blankenfelde waren wir leider platt“, meinte Hehenberger. Er nahm die Pleiten auch ein wenig auf seine Kappe: „Ich hätte wechseln müssen. Stattdessen habe ich mich aber dazu entschieden, dass Sebastian Rohrberg, Andreas Gerhardt und Florian Kahllund, komplett durchschießen. Beim nächsten Mal ist man schlauer.“

Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-zielsicher-im-schwimmbecken-_arid,1798571.html


Bogenschießen-Bundesliga

Grenzerfahrung in Hessen

Nico Brunetti 03.12.2018
Nicht in Bestform: Der grippegeschwächte Sebastian Rohrberg kam in Zierenberg nicht an sein höchstes Leistungsniveau heran.
Nicht in Bestform: Der grippegeschwächte Sebastian Rohrberg kam in Zierenberg nicht an sein höchstes Leistungsniveau heran. (Björn Hake)

Den 3. November hat sich der SV Dauelsen eingerahmt. Zur Erinnerung: Es war der Tag, an dem den Bogenschützen beim Saisonauftakt in Querum das beste Ergebnis in 14 Jahren Bundesliga-Zugehörigkeit gelungen ist. Logisch ist, dass solch eine Leistung nicht leicht zu wiederholen ist. Am ersten Wettkampftag nach diesem historischen Erfolg knüpften die Dauelser auch nicht daran an. Im 300 Kilometer entfernten hessischen Zierenberg sind sie oftmals an ihre Grenzen gestoßen. Immerhin reichte es zu drei Siegen in sieben Spielen.

Andreas Hehenberger, der Trainer des SVD, war damit letztlich auch zufrieden. „Eigentlich hatte ich acht Punkte ins Auge gefasst. Das wäre eine schöne Ausbeute gewesen. Jetzt sind es sechs Punkte geworden, darüber können wir im Nachhinein positiv denken“, bilanzierte er. Ihn tröstete somit die Tatsache, dass Dauelsen die drei wichtigsten Duelle für sich entscheiden konnte. Da der Fokus auf dem Klassenerhalt liegt, sind die Siege gegen die Abstiegskandidaten BSV Zierenberg (6:4) und 1. UTK BSC Oberauroff (6:0) als bedeutsam einzuordnen. Ein schönes Gefühl sei es zudem immer, gegen den SV Querum – den Konkurrenten aus dem niedersächsischen Raum – zu gewinnen. Mit dem 6:0 ist das dem SVD geglückt. In Hessen war es außerdem der dritte Erfolg in der fünften Paarung, was zu diesem Zeitpunkt die Tabellenführung bedeutete. Das als Ligaprimus angereisten Team musste nach Ende des Wettkampfes in Zierenberg aber feststellen, in der Achter-Staffel auf den dritten Rang abgerutscht zu sein.

Zwei-Klassen-Gesellschaft

Denn in den abschließenden beiden Begegnungen gegen den amtierenden Deutschen Meister BSC BB-Berlin (2:6) und SV GutsMuths Jena (0:6) gab es für Dauelsen nichts zu holen. „Das sind beides Profi-Teams. Wenn bei ihren Kaderschützen die Maschinerie rollt, dann ist da kein Kraut gewachsen“, sagte Hehenberger. Gleichzeitig avisierte er, dass sich beide mit großer Sicherheit für das Finale der Deutschen Meisterschaft in Wiesbaden qualifizieren werden. „Sie spielen in einer eigenen Liga. Das ist eine Zwei-Klassen-Gesellschaft“, meinte der Dauelser Trainer. Dauelsens Ausnahmetag in Querum im November dürfe somit nicht als Maßstab genommen werden. „Da hatten wir einen Lauf“, sagte Hehenberger.

Der Traum von der Teilnahme an der Finalrunde in Wiesbaden lebt aber auch weiterhin beim SVD. Weil sich die ersten Vier der Bundesliga Nord hierfür qualifizieren, wäre Dauelsen als Dritter aktuell dabei. An den beiden noch ausstehenden Spieltagen in Berlin und Mahlow muss sich der SVD gegen die direkte Konkurrenz aber besser behaupten. Dazu zählt Hehenberger vor allem die Blankenfelder Bogenschützen und den Sherwood BSC Herne. Gegen beide Teams unterlag der SVD in Zierenberg mit 2:6. Durchaus, sagt Hehenberger, sei da mehr drin gewesen. „Sie haben uns die Tür aufgemacht. Aber wir sind nicht hindurch gegangen. Wenn wir eine Zehn gebraucht haben, dann haben wir sie nicht geschossen“, erzählte der Dauelser Coach. Letztlich akzeptierte er es aber, dass es am Wochenende einfach nicht sein sollte. „Das Glück war uns nicht hold“, meinte er.

Im Endeffekt sind die vier Niederlagen ein Produkt der Vorzeichen. Das Erfolgstrio Florian Kahllund, Sebastian Rohrberg (grippegeschwächt) und Andreas Gerhardt musste auseinandergerissen werden. Statt Gerhardt, der aufgrund seines Trainingsrückstandes nur für den Notfall mitreiste, begann Holger Rohrbeck. Die abschließenden drei Partien durfte dann Christian Dauel absolvieren. Erwin Wollny, Neuzugang vom SV Posthausen, kam erneut nicht zum Zug. „Im Moment noch nicht“, kommentierte Hehenberger und stellte Wollny jedoch für die beiden folgenden Spieltage einen Einsatz in Aussicht. Die nächste Möglichkeit, den erfahrenen Schützen aufzustellen, gibt es am 12. Januar. Dann schießen die acht Bundesliga-Teams den dritten Spieltag im Sportforum Berlin aus.

Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-grenzerfahrung-in-hessen-_arid,1789059.html


Bundesligist auf Platz drei

Saisonziel Klassenerhalt für Dauelser Bogner greifbar

Dauelsens Bogen-Trainer Andreas Hehenberger (links) mit seinem derzeit treffsichersten Schützen, Florian Kahllund. J Foto: Wabnitz
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Dauelsens Bogen-Trainer Andreas Hehenberger (links) mit seinem derzeit treffsichersten Schützen, Florian Kahllund.

Dauelsen - Dem furiosen Saisonauftakt vor vier Wochen ließen Dauelsens Bogner einen durchwachsenen zweiten Bundesliga-Spieltag folgen. Drei Siegen standen dabei vier Niederlagen gegenüber. Dies hatte letztlich den Verlust der Tabellenführung zur Folge.

Zu Beginn des Spieltages schien Verdens Stadtteilclub nahtlos an die Leistungen vom Saisonstart anzuknüpfen. Die hessischen Bundesligavertreter vom gastgebenden BSV Zierenberg (6:4) und vom 1.UTK BSC Oberauroff (6:0) wurden deutlich besiegt. In den folgenden Duellen agierten die Dauelser dann jedoch etwas unglücklich. Gegen Sherwood BSC Herne und den Blankenfelder BS 08 wurden die sich bietenden Chancen nicht genutzt und beide Begegnungen gingen jeweils mit 2:6 verloren. Hoffnung auf Besserung brachte das NiedersachsenDerby. Mit einem „White Wash“ (6:0) gegen den SV Querum eroberte der SV Dauelsen die zwischenzeitlich verlorengegangene Tabellenführung zurück. Diese konnte jedoch gegen die Schwergewichte der Liga aus Berlin und Jena nicht behauptet werden. Die beiden reinen Nationalkaderteams schießen derzeit leistungsmäßig in ihrer eigenen Liga. Den Mannschaftsweltmeisterinnen vom BSC BB Berlin, die einen Schnitt von 59,25 Ringen ablieferten, unterlagen die Dauelser trotz einer 60 mit 2:6. Und gegen den neuen Spitzenreiter SV Guts Muths Jena hieß es am Ende sogar 0:6.

Dem erklärten Saisonziel Klassenerhalt mit nunmehr 18:10 Punkten ein ganzes Stück näher gekommen, begeht der SV Dauelsen den Jahreswechsel als Tabellendritter. Auf den abschließenden Spieltagen in Berlin und Mahlow ist bei entsprechenden Leistungen sogar eine erneute Finalteilnahme möglich. Die Dauelser Schützen: Florian Kahllund (9,79 Ringe im Schnitt/7 Einsätze); Sebastian Rohrberg (9,44/7); Holger Rohrbeck (9,09/4), Christian Dauel (8,95/3); Andreas Gerhardt (- / -) sowie Erwin Wollny (- / -).

Quelle:https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-verden/saisonziel-klassenerhalt-dauelser-bogner-greifbar-10802153.html


Bogenschießen-Bundesliga

TRAUMSTART FÜR DEN SV DAUELSEN

 05.11.20180
Die Bogenschützen vom SV Dauelsen haben beim Bundesliga-Auftakt in der Halle vom SV Querum nicht nur die Erwartungen übertroffen, sondern auch einen historischen Vereinserfolg geschafft.
Das Dauelser Erfolgstrio: Sebastian Rohrberg, Andreas Gerhardt und Florian Kahllund (von links).
Das Dauelser Erfolgstrio: Sebastian Rohrberg, Andreas Gerhardt und Florian Kahllund (von links). (Björn Hake)

In der Eliteklasse ist es den Bogenschützen des SV Dauelsen noch nie gelungen, so wie am Sonnabend in Querum zu glänzen. „Das war unser erfolgreichster Tag, den wir in 14 Jahren Bundesliga-Zugehörigkeit erlebt haben“, freute sich Andreas Hehenberger, der es wissen muss: Der 51-Jährige ist schon seit 21 Jahren als Trainer für die Dauelser Bogenschützen als Trainer zuständig. Im Nordosten Braunschweigs gewann der SVD den ersten Spieltag – ließ mit 12:2 Punkten unter anderem auch den Rekordmeister BSC BB-Berlin hinter sich.

Die Berliner, die gleichzeitig auch Titelverteidiger sind, sahen gegen Dauelsen kein Land. Das Duell entschied das Hehenberger-Team mit 6:0-Satzpunkten klar für sich. Ein eindrucksvoller Sieg im dritten Spiel. Insgesamt behielt der SVD gegen sechs Ligakonkurrenten die Oberhand. Nur gegen den hochkarätigen Aufsteiger und Zweitplatzierten SV GutsMuths Jena (4:6) gab es eine Niederlage. Das Spiel gegen Jena war die attraktivste Begegnung an diesem Tag. „Allerhöchstes Niveau – so kann man den Leuten unseren Sport verkaufen“, beschrieb Hehenberger.

Sieg im Niedersachsen-Derby

Und für die SVD-Sportler sollte dieser Auftritt keine Eintagsfliege sein. Insbesondere beim 7:3 gegen Sherwood BSC Herne hätte Dauelsen kaum besser drauf sein können. „Viermal 59 Ringe – das ist schon eine Hausnummer“, betonte der Coach. Persönlich ordnete er aber vor allem auch das Niedersachsen-Derby beim gastgebenden SV Querum als Highlight ein. „Das ist wie Pauli gegen Hamburg. Das macht schon Spaß in ihrer Halle zu gewinnen“, meinte Hehenberger. Beim 6:4 setzte sich der SVD zudem gegen den ehemaligen Dauelser Heiko Kaib durch, der aus privaten Gründen nun für den SVQ aktiv ist.

Unterdessen durfte der erfahrene Dauelser Neuzugang nicht ran. Erwin Wollny, vom SV Posthausen gekommen, wurde vom Trainer nicht eingesetzt. „Er war zuletzt an der Hand verletzt und braucht noch ein bisschen. Ich wechsel ungern, wenn es so gut läuft“, begründete Hehenberger. Neben Wollny bestritt auch Christian Dauel keinen Wettkampf in Querum. Stattdessen baute der 51-Jährige in sechs von sieben Partien auf das Erfolgstrio Sebastian Rohrberg, Andreas Gerhardt und Florian Kahllund. Mit 9,77 Ringen im Schnitt schaffte es Kahllund gar, treffsicherster Schütze aller Sportler in Querum zu sein. Die zweitbeste Bilanz im Team wies Rohrberg auf (9,53), aber auch Gerhardt (9,39) und Holger Rohrbeck (9,25) – wurde im letzten Duell für den ausgepowerten Gerhardt eingewechselt – lieferten ein ordentliches Ergebnis ab. „Wir sind wie eine Familie. Ich kann mich zu tausend Prozent auf meine Sechsergruppe verlassen“, ist Hehenberger mit all seinen Sportlern zufrieden.

Der Teamgeist, der untereinander herrscht, sei sicherlich ein Faktor für den Triumph in Querum gewesen. Doch auch die geringe Erwartungshaltung vor dem Start habe dem SVD sichtlich gut getan: Stichwort Leichtigkeit. „Wir waren locker drauf, die Stimmung war schön.“ Nach einem etwas schleppenden Start gegen den amtierenden Vizemeister Blankenfelder BS 08 (7:3) spielte sich Dauelsen in einen Rausch, was auch zu Siegen gegen den 1. UTK BSC Oberauroff (6:4) und den BSV Zierenberg (6:2) führte.

Obendrein feierte Hehenberger damit eine schöne Rückkehr. Der 51-Jährige hatte in der vergangenen Saison wegen eines Schlaganfalls aussetzen müssen. „Ein schönes Gefühl. Vor dem Wettkampf war ich ziemlich aufgeregt. Es ist toll, wieder dabei zu sein.“. Nach dem Sieg am ersten Spieltag ist der Traum von der Finalrunde der Deutschen Meisterschaft in Wiesbaden realistischer geworden. „Ich will gerne dahin“, sagte Hehenberger. Am zweiten Spieltag beim BSV Zierenberg am 1. Dezember kann der SVD dem Wunsch einen weiteren Schritt näherkommen.

Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-traumstart-fuer-den-sv-dauelsen-_arid,1781540.html


„White Wash“ gegen den Champion

Start nach Maß: SV Dauelsen grüßt von Bundesliga-Spitze

Sebastian Rohrberg (rechts), hier im Niedersachsenderby gegen den für den SV Querum schießenden Heiko Keib, feierte mit seinem Team in Braunschweig einen Top-Auftakt in die Bundesliga. Nach sechs Siegen steht der SV Dauelsen an der Tabellenspitze.
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Sebastian Rohrberg (rechts), hier im Niedersachsenderby gegen den für den SV Querum schießenden Heiko Keib, feierte mit seinem Team in Braunschweig einen Top-Auftakt in die Bundesliga. Nach sechs Siegen steht der SV Dauelsen an der Tabellenspitze.

Dauelsen - Furiose Bogner des SV Dauelsen: Mit sechs Siegen und Platz eins gelang in Braunschweig ein wahrlich beeindruckender Auftakt zur 22. Bundesliga-Saison. Mit dem Verdener Stadtteilclub schießen in der Nordstaffel elf Bundesligameister. Unter den Aktiven befinden sich Nationalkader in zweistelliger Zahl – so viele wie nie zuvor in dieser schießtechnisch stärksten Bogenliga aller Zeiten.

Nach verpasster Finalteilnahme im Vorjahr zeigten die Dauelser diesmal von Beginn an, was sie zu leisten im Stande sind und wo sie der Weg hinführen soll. Sowohl der deutsche Vizemeister Blankenfelder BS 08 als auch der zweifache Deutsche Meister Sherwood BSC Herne wurden mit jeweils 7:3 Satzpunkten bezwungen. Noch deutlicher, mit einem „White Wash“, endete das Duell mit dem derzeitigen Champion BSC BB-Berlin. 6:0 hieß es am Ende gegen die bis dato ebenfalls verlustpunktfreien Nationalkader um Lisa Unruh.

Erstmals die Tabellenführung erklommen, ging es in das mit Spannung erwartete Niedersachsenderby gegen den gastgebenden SV Querum. In einer Begegnung auf Augenhöhe setzte sich Verdens Stadtteilclub mit 6:4 gegen die Löwenstädter durch. Ebenfalls mit 6:4 endete die Begegnung mit dem 1. UTK BSC Oberauroff. Die Entscheidung zugunsten des SV Dauelsen fiel im fünften Satz mit souveränen 60:55 Ringen.

Dass die weiße Weste der Dauelser nicht hielt, lag am starken Aufsteiger SV GutsMuhts Jena. Die drei Nationalkaderschützen des Sportgymnasiums, einer Eliteschule des Sports, wuchsen im Duell mit dem SVD über sich hinaus und behielten mit ihrer Tagesbestleistung 6:2 (58:57; 58:59; 60:57; 58:57) die Oberhand. Den Abschluss des ersten Wettkampftages bildete ein ungefährdeter 6:2-Sieg gegen den Tabellenletzten, BSV Zierenberg.

Mit 12:2 Punkten und einem erzielten Schnitt von 57,4 Ringen pro Satz kann man beim SV Dauelsen von einem überaus gelungenen Saisonstart sprechen. Konnte man doch in der Vorsaison nach zwei Spieltagen lediglich neun Punkte auf der Habenseite verbuchen. Die Ergebnisse der Schützen: Florian Kahllund (9,77 Ringe im Schnitt/7 Einsätze), Sebastian Rohrberg (9,53/7), Andreas Gerhardt (9,39/6), Holger Rohrbeck (9,25/1), Christian Dauel (-/-), Erwin Wollny (-/-)

Tabelle:                                 Sätze  Differenz   Punkte
1. SV Dauelsen                    40:22  18              12:2, 
2. SV GutsMuths Jena         33:21  12              10:4,
3. BSC BB-Berlin                 33:23  10                9:5,
4. SV Querum                      28:26   2                 6:8,
5. Blankenfelder BS 08        27:31  -4                 6:8,
6. Sherwood BSC Herne     26:38  -12               5:9,
7. 1. UTK BSC Oberauroff   20:32  -12               4:10,
8. BSV Zierenberg               21:35  -14               4:10.

Quelle: https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-verden/start-nach-mass-dauelsen-gruesst-bundesliga-spitze-10494878.html

Trainingszeiten "Luftgewehr & Luftpistole"

  • Donnerstag    18:00 - 19:00 Uhr Jugend, Schüler, Nachwuchs
  •                             20:00 - 21:00 Uhr Junioren                                                                                                  19:30 - 22:00 Uhr Damen + Schützen
  • Sonntag           10:00 - 12:00 Uhr Damen + Schützen

Trainingszeiten auf dem Bogenplatz: Bettenbruch 7

(April bis Oktober)

  • Dienstag         18:00 - 21:00 Uhr  Erw. Training
  • Mittwoch       18:00 - 20:00 Uhr  Feldbogentraining
  • Donnerstag   17:00 - 18:30 Uhr  Schüler und Jugendliche  
                               18:30 - 21:00 Uhr  allg. Training 

Trainingszeiten in der vereinseigenen Halle: Bettenbruch 7

(Oktober bis April)

  • Dienstag         18:00 - 21:00 Uhr allg. Training
  • Mittwoch        17:00 - 18:30 Uhr Schüler und Jugendliche
                               18:30 - 21:00 Uhr Erwachsene
  • Freitag             18:00 - 21:00 Uhr allg. Training
  • Sonntag          15:00 - 17:00 Uhr allg. Training


Schießsportanlage "Bettenbruch 7"