Kahlund & Co. verpassen das DM-Finale

Dauelser Bogner fehlt am Ende ein Punkt

Dauelsens bester Schütze, Florian Kahlund, verpasste mit seinem Team hauchzart das Finale der Deutschen Meisterschaft.
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Dauelsens bester Schütze, Florian Kahlund, verpasste mit seinem Team hauchzart das Finale der Deutschen Meisterschaft.

Dauelsen - Vor den Augen von über 120 Zuschauern in der gut besuchten Sporthalle der BBS Verden erfüllte der Saisonendspurt der Bogenbundesliga Nord alle Erwartungen. Die Spitzen des deutschen Bogenschießens gaben sich die Ehre und boten Sport auf höchstem Niveau, spannungsgeladen bis zum letzten Match.

Da durfte auch der eigens angereiste Bundestrainer Oliver Haidn nicht fehlen, der sich vor dem anstehenden Weltcupfinale und der darauf folgenden Hallen-WM in den USA noch einmal ein Bild seiner Schützlinge Lisa Unruh und ihrem Partner Florian Kahlund vom heimischen SV Dauelsen machen wollte.

Die Dauelser Bogner standen mit Kahlund, dem derzeit wohl besten deutschen Recurvebogenschützen, Andreas Gerhardt und Sebastian Rohrberg an der Linie und boten mit einem Ringschnitt von 57,71 (von 60) je Satz eine Performance auf absolutem Topniveau. „Mit so einer Leistung haben wir letztes Jahr den Titel geholt“, befand das Dauelser Urgestein Sebastian Rohrberg am Ende des Tages. Am Ende aber verpassten die Gastgeber das DM-Finale hauchzart.

Das wegweisende erste Match des Tages gegen den Blankenfelder BS 08, dem direkten Konkurrenten um den begehrten letzten freien Finalplatz, wurde mit 2:6 verloren. Es war ein hochklassiges Aufeinandertreffen, bei dem 58 Ringe im Schnitt den Dauelsern nicht reichten. „Wir haben richtig gut geschossen aber den 59er Schnitt der Blankenfelder konnten wir nicht halten“, so Rohrberg. So betrug der Rückstand jetzt vier Punkte und erhöhte sich gar auf fünf, weil es gegen den drittplatzierten Sherwood BSC Herne im folgenden Duell nur zu einem hart umkämpften mit 5:5-Unentschieden reichte. Das Finale in Wiesbaden war weit weg, doch jetzt begann die Aufholjagd. Der BSC BB Berlin um die Silbermedaillengewinnerin von Rio, Lisa Unruh, wurde klar mit 6:2 besiegt (58,25) und auch dem Tabellenführer SV Querum gab man beim 6:2 (58,25) keine Chance. Es folgte ein souveräner Auftritt beim 7:1 gegen Absteiger Rheydter TV. Der Abstand zu Platz vier, eben dem letzten Finalplatz, war auf zwei Punkte geschmolzen.

Was dann folgte, machte allerdings sprachlos! Der nächste ebenfalls als Absteiger feststehende Gegner, KKB Köln, hatte in den letzten vier Begegnungen nicht einen Satz gewonnen. Die Dauelser schossen sehr gute 58,25 Ringe im Schnitt. „Das gibt es doch nicht. Drei mal 59, eine 58 – damit gewinnt man 99 Prozent aller Begegnungen“, stöhnte Andreas Gerhardt „und die hauen hier eine 58,4 raus“. Auch Florian Kahlund schüttelte beim 5:5-Unentschieden nur noch den Kopf. Weil Blankenfelde gegen Berlin einen Punkt holte, musste im letzten Match gegen BSV Zierenberg ein hoher Sieg her. Es reichte allerdings nur zu einem weiteren Remis, weil auch Zierenberg eine Topleistung bot und die Dauelser mit einer 57,2 den Schock des Matches gegen Köln nicht mehr auffangen konnten.

So verpasste der SV Dauelsen als Tabellenfünfter das Finale in Wiesbaden um einen Punkt. Die Titelverteidigung ist damit nicht mehr möglich. „Die Saisonbilanz gegen die Finalteilnehmer Querum, Berlin, Herne und Blankenfelde ist aber positiv. Das zeigt, wir können mithalten“, konstatierte der aus gesundheitlichen Gründen abwesende Trainer Andreas Hehenberger.

Quelle: https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-verden/dauelser-bogner-fehlt-ende-punkt-9600868.html


Bogenschießen

Aus der Traum

 06.02.2018

Sport // Bogenschießen Bundesliga, SV Daulsen
Absolvierten einen starken Wettkampf, die Saison verlief für Andreas Gerhardt, Florian Kahlund (r.) und Co. aber nicht wie gewünscht. (Björn Hake)

Dauelsen. Sie hatten es sich so schön ausgemalt, die Bogenschützen des SV Dauelsen. Die Geschichte des Vorjahres sollte eine Wiederholung finden. Wie in der vergangenen Saison wollten sich die Dauelser am vierten und letzten Wettkampftag noch auf den vierten Platz vorschieben und sich somit für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren. Was 2017 glückte und gar in den späteren Meistertitel mündete, sollte ihnen 2018 jedoch versagt bleiben. Der SV Dauelsen wird nicht an der Deutschen Meisterschaft am 24. Februar in Wiesbaden teilnehmen, der Traum ist ausgeträumt.

Beim Heimwettkampftag hielten die Dauelser alle Trümpfe in der Hand, und gleich das erste Duell des Tages war ein wegweisendes. Der Gegner hieß Blankenfelder BS 08, seines Zeichens Tabellenvierter vor diesem Spieltag und damit letzter DM-Qualifikant. „Wir wussten, dass es ein wichtiges Match war und wir gleichauf liegen würden, wenn wir gewinnen. Aber wir wussten auch, dass wir bei einer Niederlage noch alle Chancen haben würden“, berichtete Dauelsens Schütze Andreas Gerhardt.

Sport // Bogenschießen Bundesliga, SV Daulsen
Die Dauelser Bogenschützen um Sebastian Rohrberg verpassten mit dem fünften Rang knapp die anvisierte Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Damit ist der amtierende Meister in diesem Jahr nicht dabei. (Björn Hake)

Und so kam es, dass Blankenfelde sich äußerst stark mit einem 59er-Durchschnitt gegen Dauelsen präsentierte, da half auch der 58er-Schnitt der Gastgeber nichts. Somit ging das erste Duell mit dem ärgsten Konkurrenten 2:6 verloren. Dauelsen, das mit Sebastian Rohrberg, Florian Kahllund, Andreas Gerhardt, Holger Rohrbeck und Manuel Augner antrat, bewahrte sich aber dennoch die Chance auf Platz vier. „Wir haben sehr stark geschossen, der vierte Spieltag war unser bester“, betonte Gerhardt.

 

Die drei Siege, drei Unentschieden und die eine Niederlage am heimischen Schießstand genügten am Ende aber nicht. Mit einem Punkt Rückstand nehmen die Dauelser den fünften Rang in der Abschlusstabelle ein. Letztendlich war das Duell mit KKB Köln entscheidend, das 5:5 endete. „Die Kölner haben gegen uns ihre beste Leistung abgerufen“, schilderte Gerhardt.

Das Ziel sei zwar nicht die Titelverteidigung gewesen, qualifizieren wollten sich die Dauelser aber schon für die DM. „Deshalb ist es auch bitter. Aber wirklich meckern konnten wir nun nicht, da wir einen starken Wettkampf absolviert haben. Hinten raus haben uns die ersten beiden Wettkämpfe das Genick gebrochen. Da waren wir einfach zu schlecht“, analysierte Gerhardt.

Recht hatte er, denn mit lediglich vier Punkten am ersten und fünf Punkten am zweiten Wettkampftag bleiben die Dauelser deutlich unter ihren eigenen Anforderungen und Möglichkeiten.

Somit wird die Deutsche Meisterschaft in diesem Jahr ohne den Vorjahressieger stattfinden. Wird dieses bittere und nicht zufriedenstellende Abschneiden Konsequenzen haben? „Wir haben uns auf jeden Fall vorgenommen, bereits im Vorfeld der kommenden Saison mehr zusammen zu trainieren. Das ist aber nicht so ganz einfach, da wir quasi eine Patch-Work-Mannschaft sind, bei der lediglich zwei von uns aus der Nähe von Dauelsen kommen, die anderen aus Hamburg, Goslar oder der Nähe von Flensburg. Dementsprechend ist gemeinsames Training schwierig, aber wir haben uns darauf geeinigt, dass wir das versuchen“, erzählt Gerhardt. Das gemeinsame Training soll darin münden, dass der SV Dauelsen wieder von Anfang im Rennen um die DM-Plätze ein Wörtchen mitreden kann, und dass am Ende wieder der Traum gelebt und nicht nur geträumt wird.

Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-aus-der-traum-_arid,1697190.html



Bundesliga Bogenschießen

Spannender geht es kaum

02.02.2018
SPORT/ BOGENSPORT // Bundesliga mit SV Daulsen
In der Dauelser BBS-Halle fallen am Sonnabend sämtliche Entscheidungen in der Bundesliga Nord. (Björn Hake)

Dauelsen. Der finale Akt in der Bundesliga Nord im Bogenschießen steht an – und zwar im Landkreis Verden. In der Sporthalle der Berufsbildenden Schule (BBS) in Verden-Dauelsen wird in dieser Saison der vierte und letzte Wettkampftag ausgetragen. Es geht am Sonnabend um sehr viel. Der Titelträger der Nordstaffel wird noch genauso gesucht wie die Absteiger. Im Mittelpunkt des Interesses steht aber wohl der Kampf um Platz vier, wenn es um das letzte Ticket für die Deutschen Meisterschaften in Wiesbaden geht.

In diesen Kampf sind auch die Bogner des SV Dauelsen involviert. Der amtierende Deutsche Meister, aktuell auf dem fünften Platz, will sich mit aller Macht noch auf den letzten Metern für die DM-Endrunde qualifizieren.

Drei der insgesamt vier DM-Tickets sind scheinbar vergeben: Denn der SV Querum, BSC BB Berlin und Sherwood Herne sind von der Konkurrenz kaum noch einzuholen. So sieht es auch Uwe Dauel, der am Sonnabend die Wettkämpfe in der BBS-Sporthalle als Hallensprecher begleitet. „Der vierte Platz ist dagegen heiß umkämpft. Es wartet auf jeden Fall ein spannender Wettkampftag“, verspricht der Dauelser im Gespräch mit unserer Zeitung. Die Titelverteidiger, die bei ihrem Heimwettkampftag mit Sebastian Rohrberg, Florian Kahllund, Andreas Gerhardt, Holger Rohrbeck und Manuel Augner antreten, haben nach den drei ersten Wettkämpfen 19:23 Punkte auf dem Konto. Der aktuelle Vierte, der Blankenfelder BS 08, hat zwei Zähler mehr eingesammelt. „Gleich das erste Duell wird für unsere Mannschaft mitentscheidend sein“, schätzt Uwe Dauel. „Denn es geht gegen Blankenfelde.“

Im Dauelser Lager sei man jedoch optimistisch, dass der Sprung auf Platz vier noch gelingt. Unter anderem, weil vor eigenem Publikum geschossen wird. „Die Mannschaft ist zuversichtlich, dass sie es zur DM schaffen kann“, bestätigt Dauel. „Wir hoffen, dass wir den Bann in dieser Saison noch brechen und mal das erste Spiel gewinnen. Das Team ist guten Mutes.“ Und das nicht nur aufgrund des Heimvorteils. „Holger Rohrbeck hat zuletzt aufsteigende Form gezeigt. Andreas Gerhardt hat bisher auch stark geschossen. Und Manuel Augner war ebenfalls gut drauf“, berichtet Dauel. Die beiden international erfahrenen Topschützen Sebastian Rohrberg und Florian Kahllund seien ohnehin eine Bank.

Es gibt aber noch einen weiteren Grund, optimistisch vor dem finalen Wettkampftag zu sein. Bereits in der Vorsaison, an deren Ende der Gewinn der Deutschen Meisterschaft stand, machte der SV Dauelsen erst am vierten Wettkampftag die DM-Teilnahme perfekt. „Die Mannschaft weiß, dass sie Platz vier auf den letzten Drücker noch erreichen kann, weil sie es schon einmal geschafft hat“, meint Uwe Dauel. Dafür braucht sie aber eine weitere Leistungssteigerung. Dass sich die Dauelser steigern können, haben sie im bisherigen Saisonverlauf bereits bewiesen.

Nach einem misslungen ersten Wettkampftag, den der SVD auf dem siebten und damit vorletzten Rang beendete, ging es anschließend nach oben. Nach Wettkampftag Nummer zwei ging es immerhin hoch auf Rang sechs. Im Januar gelang der Sprung auf den fünften Rang. Und somit lebt der Traum von der DM-Teilnahme am 24. Februar in Wiesbaden und der von der Titelverteidigung weiter. Doch nicht nur das Schießen der Gastgeber wird interessant sein zu beobachten. Denn die deutsche Bogensport-Elite gibt sich in Dauelsen am Sonnabend die Ehre. So wird auch Lisa Unruh, die 2016 in Rio die olympische Silbermedaille gewann, für ihren Klub BSC BB Berlin an die Schusslinie treten.

Der Einlass in die Halle der BBS beginnt im 13 Uhr. Ab 13.45 Uhr sollen die Mannschaften den Zuschauern vorgestellt werden. Anschließend (14 Uhr) steht das Einschießen an, bevor um 14.30 Uhr die eigentlichen Wettkämpfe beginnen.

Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-spannender-geht-es-kaum-_arid,1696247.html


Rohrberg/Gerhardt/Kahlund sind gefordert

Es ist angerichtet – Showdown in Dauelsen

Sebastian Rohrberg
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Sebastian Rohrberg
Dauelsen - Spannender hätte die Bundesligasaison in der Nordstaffel nicht verlaufen können. Erst am letzten Spieltag fällt die Entscheidung, wer Meister wird, wer die Finaltickets für Wiesbaden löst und wer den Weg in die Zweitklassigkeit antreten muss.

Die Bühne für diesen dramatischen Saisonendspurt bereitet der SV Dauelsen am Sonnabend ab 13 Uhr bei seinem Heimwettkampf in der BBS-Verden. 20 Jahre Bogenliga, davon 13 erstklassig – der amtierende Deutsche Meister SV Dauelsen, mit zwei Meistertiteln sowie je einer Silber- und Bronzemedaille national zu den erfolgreichsten Vereinen zählend, hat seine neunte Finalteilnahme im Visier. Wollen die Dauelser ihre beeindruckende Erfolgsgeschichte fortschreiben, ist es erforderlich, den zwei Punkte besser platzierten Blankenfelder BS 08 noch von Rang vier zu verdrängen. 

Richtungsweisend für dieses schwierige Unterfangen wird das Auftaktmatch sein, in dem es gegen den direkten Kontrahenten aus Brandenburg geht. Aber auch in den darauf folgenden sechs Begegnungen gilt es, an die beim gelungenen Rückrundenstart in Gelsenkirchen gezeigten Leistungen anzuknüpfen. Zehn Punkte sollten es schon wie zu Beginn des Jahres sein, um die Chance auf das Finale aufrecht zu erhalten.

Meistertrio soll es richten

Richten soll dies das wieder erstarkte Meistertrio Sebastian Rohrberg, Andreas Gerhardt und Florian Kahllund, denen Manuel Augner und Holger Rohrbeck zur Seite stehen. Für den sechsten Mann im Bunde, Christian Dauel, ist die Saison gesundheitsbedingt bereits beendet. Als Betreuer fungiert weiterhin Michael Gerhardt, der den frühestens bei einer möglichen Finalteilnahme in die Trainerbox zurückkehrenden Trainer Andreas Hehenberger vertritt.

Beim Stelldichein der deutschen Bogensportelite werden am Samstag nicht nur Schießsportfans auf ihre Kosten kommen. Hochklassiger Sport ist in den heiß umkämpften letzten Entscheidungen garantiert. Dafür stehen unter anderem die Olympiazweite von Rio und World Games Siegerin, Lisa Unruh (BSC BB Berlin), welche erst kürzlich mit 594 von 600 möglichen Ringen den Hallenweltrekord einstellte, Weltrekordhalter Carlo Schmitz (Sherwood BSC Herne) und Ex-Europameister Florian Kahllund (SV Dauelsen). 

Nicht fehlen darf bei dieser Aufzählung der mehrfache Welt- und Europameister Sebastian Rohrberg, neben Trainer Andreas Hehenberger das letzte verbliebene Gründungsmitglied der Dauelser Ligamannschaft.

Quelle: https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-verden/angerichtet-showdown-dauelsen-9576845.html


Dritter Bundesliga-Spieltag

Bogner des SV Dauelsen fünfmal siegreich

Sieben Spiele auf einen Streich für das Dauelser Meistertrio Sebastian Rohrberg, Andreas Gerhardt und Florian Kahllund (von links). J Foto: Stefan Müller
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Sieben Spiele auf einen Streich für das Dauelser Meistertrio Sebastian Rohrberg, Andreas Gerhardt und Florian Kahllund (von links). 

Dauelsen - Seit dem letzten Spieltag können die Bogner des SV Dauelsen wieder etwas entspannter auf die Tabelle der Bundesliga Nord gucken. Mit zehn von 14 möglichen Punkten ist der Start ins neue Jahr geglückt und die Finalteilnahme in greifbare Nähe gerückt.

Um ein Haar wären es sogar zwölf Zähler geworden: Nach fünf aufeinanderfolgenden Siegen gegen Sherwood BSC Herne (6:2), SV Querum (6:4), Blankenfelder BS 08 (7:3), KKB Köln (7:3) und Rheydter TV (6:0) unterlag man dem Aufsteiger BSV Zierenberg sehr unglücklich. Das Duell mit den Hessen ging im Entscheidungssatz mit 56:57 Ringen verloren, was letztlich zur 4:6-Niederlage führte.

Chancenlos war der SV Dauelsen, der in seiner Meisterformation Sebastian Rohrberg, Andreas Gerhardt und Florian Kahllund schoss, lediglich im Auftaktmatch des vierten Spieltages. Gegen das in Gelsenkirchen überragend agierende Nationalkadertrio des BSC BB Berlin mit Lisa Unruh, Elena Richter und Eric Skoeries setzte es eine klare 0:6-Niederlage. Mit dem gleichen Resultat fertigten die Bundeshauptstädter noch vier weitere Ligakonkurrenten ab und stürmten mit erzielten 13:1 Punkten auf Tabellenplatz zwei.

Dank ihrer Positivserie haben die Dauelser sich deutlich von den Abstiegsplätzen abgesetzt und sich eine äußerst spannende Ausgangsposition im Saisonendspurt verschafft. Als Fünfter trennen sie nur zwei Punkte vom zur DM-Finalteilnahme berechtigenden vierten Platz. Diesen noch zu erreichen gilt es beim Heimspieltag am 3. Februar in der großen Sporthalle der BBS Verden in die Tat umzusetzen.

Quelle: https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-verden/bogner-dauelsen-fuenfmal-siegreich-9536482.html


Bundesliga

Dauelsen schießt sich aus der Mini-Krise

16.01.2018 – Meister SV Dauelsen ist am dritten Wettkampftag in der Bundesliga Bogen Gruppe Nord ein Befreiungsschlag gelungen. Nach zuvor nur neun Punkten aus zwei Wettkampftagen gewannen die Niedersachsen am Samstag in Gelsenkirchen zehn Zähler, haben damit die Abstiegsgefahr gebannt und sogar wieder Tuchfühlung zu den Finalplätzen aufgenommen.

Das Team um Ex-Europameister Florian Kahllund gewann fünf von sieben Matches und unterlag nur dem Tabellenzweiten BSC BB-Berlin und zum Abschluss des Wettkampftages überraschend Aufsteiger BSV Zierenberg. Die Nordhessen wiederum gewannen ansonsten nur einen Zähler beim 5:5 gegen Köln und sind vom Abstieg bedroht, haben jedoch noch sechs Punkte Vorsprung auf die beiden Letzten, eben Köln und den Rheydter TV. Während Köln nur diesen einen Zähler holte, gewann Rheydt seine Matches mit 6:2 gegen Köln und 6:4 gegen Zierenberg.

An der Spitze ist Tabellenführer SV Querum und den Berlinern die vorzeitige Qualifikation für das Finale am 24. Februar in Wiesbaden gelungen. Querum gab mit Heiko Keib (Foto rechts) und Thomas Hasenfuß (Foto links) beim Remis gegen Berlin und dem 4:6 gegen Dauelsen drei Punkte, Berlin sogar nur einen Zähler in dem direkten Duell mit Querum ab. Auch der BSC Sherwood Herne darf angesichts von zehn Punkten Vorsprung auf den Fünften fest mit der Finalteilnahme planen. Die Gastgeber holten acht Punkte.

Der vierte Finalplatz dürfte am letzten Wettkampf Anfang Februar zwischen Dauelsen und den Blankenfelder BS umkämpft sein, die Blankenfelder erhielten sich dank sechs Punktgewinnen zwei Zähler Vorsprung auf die anstürmenden Dauelser.

Im Süden haben die beiden Spitzenteams aus Welzheim und Tacherting die Finalqualifikation ebenfalls fest in der Tasche. Dem neuen Spitzenreiter Welzheim gelang in Teningen der Durchmarsch, das Team um den Luxemburger Jeff Henckels gewann alle sieben Begegnungen. Neben dem 4:6 gegen Welzheim zog Tacherting nur noch einmal beim 4:6 gegen die BS Neumarkt den Kürzeren.

Auch aufgrund dieses überraschenden Erfolges behauptete Neumarkt Platz vier punktgleich mit Ebersberg, das Duo liegt scheinbar sicher mit fünf Punkten Vorsprung vor der Konkurrenz auf den Finalplätzen. Ebersberg gewann am Samstag sieben, Neumarkt sogar neun Punkte.

Verlierer des Tages war zweifellos Aufsteiger SGi Ditzingen, der vom drittletzten Rang ans Tabellenende abrutschte. Nur beim 7:3 über den jetzt punktgleichen Vorletzten SG Freiburg punktete das Team um den Juniorschützen des Jahres 2017, Jonathan Vetter. Freiburg gewann zudem mit 6:2 gegen den BSC Villingen-Schwenningen, der nur einen Zähler vor dem hinteren Duo rangiert. Auch die Schwarzwälder gewannen nur einmal, mit 6:0 über Ditzingen zum Abschluss des Wettkampftages. Vogel Östringen hingegen befreite sich mit acht Zählern von den größten Sorgen und hat jetzt als Fünfter vier Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz, also ein nettes Polster.

Text: Harald Strier

Foto: Günter Kuhr

Quelle: http://www.dsb.de/aktuelles/meldung/6981-Dauelsen-schiesst-sich-aus-der-Mini-Krise/


Bogenschießen Bundesliga

Dauelser Déjà-vu

 15.01.2018
Die Bogenschützen des SV Dauelsen dürften sich ins Jahr 2017 zurückversetzt fühlen, denn vor dem letzten Spieltag stehen sie erneut auf dem fünften Platz und müssen noch um die DM-Teilnahme bangen.
Bogenschie§en Bundesliga Dauelsen
Andreas Gerhardt und der SV Dauelsen schoben sich an Spieltag drei auf den fünften Tabellenplatz vor. (FOCKE STRANGMANN)

Gelsenkirchen. Das Gefühl, etwas Neues schon einmal erlebt zu haben – dies bezeichnet ein Déjà-vu. Und dies erleben derzeit die Bogenschützen des SV Dauelsen. Denn in der Bundesliga Nord stehen sie nach dem dritten und somit vor dem vierten und finalen Spieltag der Saison auf dem fünften Tabellenplatz. Und eben dieser fünfte Rang berechtigt lediglich zum Klassenerhalt, nicht zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft. Diese Situation dürfte den Dauelsern bekannt vorkommen, standen sie im Vorjahr doch zum gleichen Zeitpunkt auf demselben Platz.

Im Vorjahr wendete sich das Blatt für den SV Dauelsen noch zum Guten. Und auch noch mehr als das: Sie schoben sich nicht nur auf Platz vier vor und durften somit zur Deutschen Meisterschaft fahren, sie gewannen gar den Titel. An die Verteidigung des Meisterschaftsspiegels wollen die Dauelser noch nicht denken, hoffen aber im Bezug auf die Qualifikation auf eine Wiederholung des Vorjahres. „Jetzt sind es nur noch zwei Punkte“, merkte Schütze Andreas Gerhardt an. Angriffslust war in seiner Stimme zu vernehmen, denn Gerhardt und seine Teamkollegen weisen eine ansteigende Formkurve auf. Nach dem ersten Spieltag nahmen sie auf Rang sieben Platz, nach dem zweiten standen sie auf Platz sechs und nun nehmen sie eben Position fünf ein.

Schwacher Start, schwaches Ende

 

„Der dritte Spieltag ist für uns sehr gut verlaufen, wir haben gut gepunktet“, berichtete Gerhardt freudig. Der Start von Spieltag drei in Gelsenkirchen verlief allerdings alles andere als positiv. Zum einen reisten die Dauelser nur mit vier aktiven Schützen an – Sebastian Rohrberg, Florian Kahllund, Manuel Augner und Andreas Gerhardt. Christian Dauel wird hingegen in dieser Saison nicht mehr den Bogen für den SVD spannen, eine Verletzung bremst ihn aus. Zum anderen setzte es in Match eins eine deutliche 0:6-Pleite gegen den Rangzweiten BSC BB-Berlin. Doch Gerhardt relativierte diese Schlappe: „Das war natürlich nicht so berauschend, aber auch wenn wir unsere Top-Leistung abgerufen hätten, wäre es sehr schwer gegen Berlin geworden.“

Wichtiger waren für den SV Dauelsen die weiteren Partien, und in denen zeigten sich die Schützen in Bestform: Sherwood BSC Herne mit 6:2 besiegt, den SV Querum mit 6:4 in die Schranken verwiesen, Blankenfelder BS 08 mit 7:3 das Nachsehen gegeben, mit demselben Ergebnis den KKB Köln bezwungen und zu guter Letzt dem Rheydter TV beim 6:0 keine Chance gelassen. Einzig dem BSV Zierenberg mussten sich die Dauelser am Ende mit 4:6 geschlagen geben. „Die letzten zwei Pfeile waren entscheidend. Das war ein bisschen blöd, aber so ist halt der Sport“, haderte Gerhardt, „aber am dritten Spieltag haben wir unser Minimalziel so gut wie erreicht“, betonte Andreas Gerhardt. Und das lautet Klassenerhalt. Ein Match muss der SVD am letzten Spieltag noch gewinnen, dann ist der Bundesliga-Verbleib für eine weitere Saison gesichert. Doch es soll mehr als nur der Klassenerhalt her, die DM-Teilnahme ist das Ziel. Das bedeutet, dass die Blankenfelder BS 08 am 3. Februar noch von Platz vier verdrängt werden müssen. Zwei Punkte müssen die Dauelser auf sie noch gutmachen. Die Chancen würden gut stehen, meint Andreas Gerhardt. Auch, weil Spieltag Nummer vier für den SV Dauelsen ein Heimspieltag ist. „Es ist schon ein Vorteil, wenn wir zu Hause schießen. Um die 100 Zuschauer waren es letztes Mal. Und wenn die jubeln, dann macht das schon was aus, ob das für oder gegen einen ist.“

Auch am Ende soll wieder gejubelt werden. Andreas Gerhardt und Co. wollen auch nach dem Spieltag ein Déjà-vu erleben. Es wäre die neunte DM-Teilnahme für den SVD. Und wenn sie erst mal bei der Deutschen Meisterschaft sind, dann wissen sie, dass alles möglich ist.

Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-dauelser-dej%C3%A0vu-_arid,1689881.html


Bogenschießen Bundesliga

Die Hoffnung bleibt

 04.12.2017

Bogenschie§en Bundesliga Dauelsen
Christian Dauel und der SV Dauelsen unterlagen an Spieltag zwei viermal in Folge, nachdem der Start erfolgreich war. (FOCKE STRANGMANN)

Blankenfelde-Mahlow. 24. Februar in Wiesbaden – so lautet das Ziel der Bogenschützen des SV Dauelsen. Dann wird das Finale in der hessischen Landeshauptstadt ausgetragen. Und die Hoffnung besteht bei den Dauelser Schützen weiterhin. Nahrung bekam diese am zweiten Wettkampftag in Blankenfelde-Mahlow allerdings nicht wirklich. Nach dem ersten Wettkampftag fand sich der amtierende Deutsche Meister auf dem siebten und somit vorletzten Rang der Bundesliga Nord wieder. Und auch nach dem zweiten erhellt sich der Dauelser Blick auf die Tabelle wenig, nehmen sie doch derzeit Rang sechs ein, punktgleich mit dem Siebten des Klassements.

Dabei sah zu Beginn alles danach aus, als würde die Truppe um Schütze Christian Dauel Spieltag eins schnell vergessen machen können. Im ersten Duell trotzten sie dem BSC BB-Berlin ein 5:5 ab, mit dem zweiten folgte ein „richtig gutes Match gegen Querum“. Der Tabellenführer wurde letztendlich vom SVD mit 6:4 bezwungen. Es folgte ein ungefährdeter 7:1-Sieg gegen den Blankenfelder BS 08. Damit hatten die Dauelser die Begegnungen gegen den Dritten, Ersten und Vierten des Tableaus bereits erfolgreich hinter sich gebracht. Es folgte der Vergleich mit den Bognern von Sherwood BSC Herne. Nach engen Duellen hieß der Sieger Sherwood (7:3). „Das war aber nicht schlecht von uns, wir haben gut geschossen. Sherwood war an diesem Tag einfach besser, das muss man auch zugeben können“, schilderte Christian Dauel. Trotz der Niederlage konnte die erste Hälfte des Spieltages als Erfolg verbucht werden.

 

Bergab nach der Pause
In Hälfte zwei sah dies jedoch gänzlich anders aus. „Wir waren sehr zuversichtlich, da es eigentlich gut lief, aber nach der Pause ging es bergab“, meinte Dauel. Der nicht sonderlich gut aufgelegte Sebastian Rohrberg machte zunächst Platz für Holger Rohrbeck. Doch auch dieser fand nicht so recht in den Wettkampf. Die Folge: Das Match gegen den Vorletzten, KKB Köln, ging mit 4:6 verloren. Das Leistungsniveau der Dauelser nahm nun leicht ab. Gleiches zeigte sich auch gegen den BSV Zierenberg. Mit 2:6 gerieten Dauel und Co. erneut ins Hintertreffen. Es folgte das abschließende und ernüchternde Aufeinandertreffen mit dem Schlusslicht Rheydter TV, bei dem Sebastian Rohrberg für Manuel Augner übernahm. 1:7 lautete das Endergebnis aus Dauelser Sicht. „Das Niveau in der Bundesliga Nord ist einfach so hoch, dass man, sobald man nur etwas schwächelt, auch schnell und deutlich verliert.“ Den Kopf in den Sand werden die Dauelser Bogner aber sicherlich nicht stecken. „Wir haben ja gegen Querum gezeigt, dass wir es können“, betont Christian Dauel. Zudem verwaist der Schütze auf die vergangene Saison. „Damals sind wir ja auch erst am letzten Spieltag auf den vierten Platz gesprungen, der zur Deutschen Meisterschaft berechtigt. Und anschließend sich wir Meister geworden. Da hatte niemand dran geglaubt. Aber wir glauben an uns, dass wir es erneut schaffen können.“

Am 13. Januar, Spieltag Nummer drei und zugleich vorletzter, sind die Dauelser aber schon unter Zugzwang, wollen sie die Teilnahme an der DM erneut verwirklichen und erneut überraschen.

Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-die-hoffnung-bleibt-_arid,1676298.html


Bundesliga-Bogenschießen

Die Zuversicht bleibt

 06.11.2017

Bogenschie§en Bundesliga Dauelsen
Florian Kahllund ist Dauelsens einziger Bogenschütze gewesen, der beim Bundesligastart Normalform erreichte. (FOCKE STRANGMANN)

Die Bundesliga-Nordstaffel im Bogenschießen gilt als ziemlich ausgeglichen. Es ist häufig recht schwierig, echte Favoriten auszumachen. Das zeigte sich auch wieder beim ersten Wettkampftag der Saison 2017/2018 in Leverkusen. Die Bogner des SV Dauelsen, die als amtierender Meister in die neue Serie gegangen sind, stehen nach dem ersten Wettkampftag in der Achterstaffel nur auf dem vorletzten Platz. Die Ausgeglichenheit der Staffel zeigte sich unter anderem darin, dass sich Dauelsen dem Aufsteiger BSV Zierenberg geschlagen geben musste. Der BSC BB-Berlin, der zu den Topteams der Liga zählt, wurde hingegen bezwungen. „Das ist manchmal schon recht kurios“, sagte Dauelsens Andreas Gerhardt schmunzelnd.

Mit dem Verlauf des ersten Wettkampftages sei im SVD-Lager jedoch niemand zufrieden gewesen, meinte Gerhardt: „Natürlich haben wir uns einen besseren Start gewünscht. Aber bei uns ist eigentlich nur Florian Kahllund in Normalform gewesen. Der Rest hat ein wenig geschwächelt.“ Im ersten Duell der neuen Saison ging es für Dauelsen gegen Sherwood BSC Herne. Die beiden Teams schenkten sich nichts. Nach vier Durchgängen stand es 4:4. Die letzte Passe musste über den Ausgang entscheiden. Sherwood schoss 58 Ringe, Dauelsen nur 56. Die beiden ersten Punkte waren schon einmal futsch.

Anschließend traten Gerhardt und Co. gegen den Rheydter TV an. Es ging somit gegen einen Aufsteiger. Nach der dritten Runde führte Dauelsen bereits mit 5:1. Zum Sieg sollte es jedoch nicht reichen, weil der RTV die beiden folgenden Durchgänge für sich entschied. Die Begegnung endete mit einem Remis. Danach hieß der Gegner BSV Zierenberg, der zweite Aufsteiger. Und auch nach diesem Aufeinandertreffen stand der Deutsche Meister noch ohne Sieg da. Mit 4:6 verlor Dauelsen gegen Zierenberg. Das Warten auf den ersten Sieg der neuen Saison sollte sogar noch weitergehen. Gegen den Blankenfelder BS 08 war der SV Dauelsen komplett chancenlos. Die Schützen aus der Reiterstadt zielten schlecht und unterlagen mit 0:6.

Danach stand das Duell mit dem SV Querum an. Diese beiden Teams trafen im Februar im Finale um die Deutsche Meisterschaft aufeinander. Damals gewannen die Dauelser. Die Querumer nutzten nun die Möglichkeit, um sich zu revanchieren. Mit 6:4 gewann der Vizemeister. Vor dem letzten Duell des ersten Wettkampftages fiel die Dauelser Bilanz – vorsichtig ausgedrückt – bescheiden aus. Es sollte aber zumindest noch einen Sieg für den SVD geben. Gegen Berlin entwickelte sich wieder eine spannende Begegnung, die erst im fünften und letzten Durchgang entschieden wurde. In diesem schoss Dauelsen 57 Ringe, das Team aus der Bundeshauptstadt einen weniger.

Durch den wichtigen Erfolg zum Abschluss ist der Titelverteidiger mit 4:10 Punkten in die Saison gestartet. Das reicht nur zu Platz sieben. Dieser Rang würde am Ende der Saison nicht für den Klassenerhalt in der Bundesliga reichen. Unruhe kommt in Dauelsen deshalb aber nicht auf. Andreas Gerhardt erinnerte daran, dass sein Team auch in der Meistersaison keinen optimalen Start hingelegt habe. „Wir bleiben trotz des schwachen Starts zuversichtlich“, sagte er. „Wir werden nun bis zum nächsten Wettkampf einige Trainingseinheiten einlegen und ziehen unsere Schlüsse aus dem Wochenende.“

Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-die-zuversicht-bleibt-_arid,1666144.html


Bogenschießen

Minimalziel Endrunde

 01.11.2017

Bogenschie§en Bundesliga Dauelsen
Andreas Gerhardt. (FOCKE STRANGMANN)

Dauelsen. Die internationale Bogensportwelt hat just ihren Saisonhöhepunkt erlebt – und zwar die Weltmeisterschaften in Mexiko City. Für die Szene in Deutschland steht gleich der nächste wichtige Wettkampf an. Denn in Leverkusen beginnt am Sonnabend die neue Bundesliga-Saison. Teil der Nordstaffel ist auch wieder der SV Dauelsen, der etwas zu verteidigen hat. Nämlich den Titel des Deutschen Meisters.

Die Dauelser wollen sich auch in der neuen Saison die Chance erarbeiten, die Meisterschaft zu verteidigen. Dazu müssen sie in der Nordstaffel mindestens Vierter werden. Denn wie gehabt qualifizieren sich die jeweils besten vier Mannschaften aus dem Norden und Süden für die Endrunde. Diese wird am 24. Februar 2018 in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit in Wiesbaden ausgetragen. „Das Erreichen der Finalrunde ist unser gestecktes Ziel“, sagt Dauelsens Andreas Gerhardt. „Was dann in Wiesbaden passiert, ist schwer zu beeinflussen. Aber wir wussten auch bei der Endrunde in diesem Jahr, dass alles möglich ist, wenn wir einen guten Tag erwischen.“ Besser hätte der Tag im Februar 2017 für die Bogner des SV Dauelsen gar nicht werden können. Im Finale setzte sich Dauelsen gegen den Nordrivalen SV Querum durch und feierte nach 2015 zum zweiten Mal den Titelgewinn.

SPORT/ BOGENSPORT // Bundesliga mit SV Daulsen
Der Langwedeler Sebastian Rohrberg gehört auch in dieser Saison wieder zum Team des SV Dauelsen. Er startet mit dem SVD als Titelverteidiger. (Björn Hake)

Für so manchen Experten sei es überraschend gewesen, dass der kleine Klub aus der Stadt Verden den Meisterspiegel mit nach Hause nahm. Gerhardt: „Irgendwie tun sich die Leute schwer, uns zu den Favoriten zu zählen. Für uns kam der Titel aber nicht so krass überraschend. Wir wussten, dass es möglich ist.“ Mit dem klaren Ziel Titelverteidigung wolle man das neue Jahr aber nicht angehen. Dafür entscheiden laut Andreas Gerhardt in Wiesbaden zu viele Kleinigkeiten über den Ausgang des Wettkampfs.

Und zuerst gilt es, in der Nordstaffel eine gute Rolle zu spielen. Auch in dieser Saison stehen vier Wettkampftage auf dem Programm. Den Auftakt bildet am Sonnabend der Wettkampf in Leverkusen. Es folgen die Schießen am 2. Dezember in Blankenfelde und am 13. Januar in Gelsenkirchen. Den Abschluss bildet dann der Wettkampf am 3. Februar. Austragungsort ist dann die Sporthalle der BBS Verden.

Wie Andreas Gerhardt mitteilt, geht der SVD mit unverändertem Personal in die Saison 2017/2018. Neben ihm selbst gehören somit wieder Christian Dauel, Holger Rohrbeck und Manuel Augner zum Team. Und auch die beiden Weltklasse-Bogner Sebastian Rohrberg und Florian Kahllund sind wieder Teil der Mannschaft. Letzterer war vor Kurzem auch WM-Teilnehmer in Mexiko. Und das mit Erfolg: Er holte gemeinsam mit Lisa Unruh, die bei den Olympischen Spielen in Rio Silber gewonnen hatte, im Mixed die Silbermedaille für Deutschland. International war in diesem Jahr auch der Langwedeler Sebastian Rohrberg im Einsatz. Der erfahrene Schütze ging bei den World Games im polnischen Breslau im Feldbogenschießen an den Start. Er verpasste aber die Medaillenränge.

Aufgrund guter Ergebnisse in der Freiluftsaison rechnet Andreas Gerhardt damit, dass der SV Dauelsen eine gute Rolle in der Bundesliga spielen kann. „Aber wir können wohl erst nach dem ersten Wettkampftag sehen, wo wir genau stehen und mehr über die sieben Gegner sagen“, findet der Schütze.

Nach Leverkusen fahren die Dauelser in kompletter Besetzung. Nur einer wird die Reise nicht antreten: Trainer Andreas Hehenberger. Der Meistermacher verpasst den Auftakt aus gesundheitlichen Gründen. Ein Grund mehr für Gerhardt und Co., gut zu starten.

Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-minimalziel-endrunde-_arid,1664414.html


Celler Bogner Andreas Hehenberger wird mit SV Dauelsen Deutscher Meister

Er ist der starke Mann hinter seinen Schützlingen: Andreas Hehenberger (links) trainiert bereits seit 19 Jahren mit Sebastian Rohrberg zusammen. Nun ist Hehenberger mit dem SV Dauelsen erneut Deutscher Meister im Bogenschießen geworden.Foto: Martin Grünefeld

Er ist der „Meistermacher“: Der Celler Andreas Hehenberger (früher Molkenthin) hat es zum zweiten Mal geschafft und den SV Dauelsen beim 20. Bundesligafinale in der Disziplin Bogenschießen zum Meisterspiegel des Deutschen Schützenbundes geführt.

CELLE. Er ist der „Meistermacher“: Der Celler Andreas Hehenberger (früher Molkenthin) hat es zum zweiten Mal geschafft und den SV Dauelsen beim 20. Bundesligafinale in der Disziplin Bogenschießen zum Meisterspiegel des Deutschen Schützenbundes geführt. „Es war toll. Wir galten als Außenseiter und haben es dann im Derby gegen Querum geschafft, Deutscher Meister zu werden. Die Atmosphäre war super und unser Niveau konstant hoch. Die Stärke meiner Jungs war bemerkenswert“, erzählt Hehenberger, der seinem achtjährigen Sohn erst einmal erklären musste, warum er weint, obwohl seine Mannschaft gewonnen hat. „Ich weine vor Freude“, erklärte er schließlich.

Der 49-Jährige leitet den SV Dauelsen seit 19 Jahren, seine Frau Britta, selbst frühere Vize-Landesmeisterin, stieß ein Jahr nach ihm zum Team dazu. Hehenbergers Sohn begann bereits mit fünf Jahren, die ersten Pfeile zu schießen. Die ganze Familie ist begeistert vom Bogensport und engagiert sich. Durch seinen Onkel Hermann Müller kam Hehenberger 1972 erstmals in Berührung mit dem Bogensport – damals beim SC Wietzenbruch, bei dem Hehenberger auch 17 Jahre lang Vereinsmitglied war.

Der Sport packte ihn. „Bogenschießen ist so vielfältig. Man kann es in jedem Alter und sogar mit körperlichem Handicap machen. Der Sport gibt einem so viel“, sagt der Bogenschütze, der sogar schon einen 96-Jährigen trainiert hat. Sportlich war Hehenberger schon immer. Lange Zeit spielte er Fußball, Hockey und Badminton. „Mir ist es wichtig, im Sport alles zu geben. Ich kann jedem Respekt zollen, wenn er mich im Sport schlägt. Das Wichtigste ist Fairness.“

Seine Liebe zum Compoundbogen verschlug den Celler in den Verdener Stadtteil Dauelsen. Gemeinsam mit dem inzwischen mehrfachen Weltmeister Sebastian Rohrberg etablierte er den SV in der Bogensport-Bundesliga. Doch auch mit dem Bogensportverein Südheide ist der 49-Jährige verbunden, er ist dort nach wie vor Mitglied.

Als Trainer des SV Dauelsen legt er viel Wert auf Kommunikation. Vier der sechs Bogenschützen in seinem Team kommen nicht aus Dauelsen. Das Schießen trainiert jeder Schütze zunächst bei sich im Ort. Vor der Saison und vor Wettkämpfen treffen sich Trainer und Schützlinge dann, um die Abläufe einzustudieren und den technischen Feinschliff zu erarbeiten „Bogenschießen ist ein Individualsport. Jeder bringt sein Bestes in die Mannschaft ein, aber jeder muss auch für sich alleine trainieren“, sagt Hehenberger.

Er weiß, dass Bogensport noch immer eine Randsportart ist. „Das erschwert die Suche nach Sponsoren und Mitgliedern“, erzählt der Trainer. Seine Schützen fahren für die Wettkämpfe quer durch Deutschland. Der finanzielle Aufwand ist hoch, erzählt der Celler. Doch er und das Team lieben den Sport und hoffen, dass sie auch andere für das Bogenschießen begeistern können.

 

http://www.cellesche-zeitung.de/S5217767/Celler-Bogner-Andreas-Hehenberger-wird-mit-SV-Dauelsen-Deutscher-Meister.


Nachgefragt: Trainer Andreas Hehenberger über den unerwarteten DM-Titel seiner Dauelser Bogenschützen

„Das war Weltklasse-Niveau“

 21.02.2017
Bogensport © FR
Bunte Lichter, ein ausgiebiger Konfettiregen und als i-Tüpfelchen der schmucke Meisterspiegel: Die Bogen-Crew des SV Dauelsen feierte vor knapp 1000 Zuschauern ausgiebig ihren Sieg in Wiesbaden. (FR)

Andreas Hehenberger: (lacht) Nein, das habe ich wirklich nicht. Wenn ich mir im Nachhinein aber die Ergebnisse der einzelnen Runden anschaue, dann sind wir völlig verdient Deutscher Meister geworden. Wir haben stets einen Ringschnitt von über 58 gehabt, im Finale war es dann auch wieder eine 58,5. Von Anfang an haben wir also auf Weltklasse-Niveau geschossen. Es war wirklich eine überzeugende Leistung der gesamten Mannschaft, auch von den Ersatzschützen Holger Rohrbeck oder Manuel Augner, die sich die ganze Zeit parallel warmgeschossen haben.

In der Vorrunde dürfte Ihnen doch aber auch ein wenig mulmig geworden sein, als vor dem letzten Duell gegen die BSG Ebersberg mindestens ein Remis Pflicht war, um ins Halbfinale einzuziehen?

Ja, das muss ich zugeben. Da war mir etwas mulmig. Ebersberg hat eine Mannschaft voller Legionäre und Nationalkaderschützen. Die können also schon etwas (schmunzelt). Dann haben sie auch gleich noch mit zwei 59er Runden begonnen. Da ist selbst ein Sebastian Rohrberg, der ja schon einiges erlebt hat, ins Grübeln gekommen. Sie wussten, dass sie unbedingt gewinnen mussten, um weiterzukommen und waren daher am Ende natürlich auch geknickt. Vor allem was Andreas Gerhardt da und am gesamten Tag geschossen hat, war wirklich beeindruckend. Das war sein Traumwettkampf schlechthin, nachdem er im Vorjahr berufsbedingt fast komplett ausgesetzt hat. Er ist jetzt quasi vom Tischlermeister zum Deutschen Meister geworden.

Im Halbfinale haben Ihre Schützen dann niemand Geringeren als den BSC BB-Berlin aus dem Weg geräumt. Florian Kahllund schoss dabei gegen seine Lebensgefährtin und Olympia-Silbermedaillengewinnerin Lisa Unruh. Tat ihm dieser Sieg nicht vielleicht auch ein bisschen leid?

Das tat es ihm nicht, beide haben ja schließlich eine Medaille geholt. Da sind sie beide Sportler genug, um damit umzugehen. Lisa Unruh hat das ohnehin sehr beeindruckend gemacht an diesem Tag. Hier gab es eine Ehrung, dort das nächste Interview. Dann kamen wieder Kinder angelaufen und wollten unbedingt ein Autogramm. Es hat sie sportlich nicht allzu sehr beeinträchtigt, aber aus meiner Sicht war der Hype zwischendrin vielleicht doch ein bisschen zu groß. Für uns war dieser Sieg natürlich klasse, ich hatte mich vorher schon riesig über den Einzug ins Halbfinale gefreut. Das ist immer das Minimalziel, denn wir haben eine knallharte Saison hinter uns, in der bei uns im Norden Leute absteigen, die im Süden locker Meister werden könnten.

Sie sprechen das Nord-Süd-Gefälle an. Haben Sie eine Idee, wie sich dieses Problem lösen lässt? Auch jetzt kamen drei der vier Halbfinalisten aus dem Norden, lediglich der Nordmeister Blankenfelder BS 08 schied vorher aus.

Blankenfelde war sehr nervös, für die dortigen Schützen war es das erste große Finale. Sie konnten dieses Mal einfach nicht das umsetzen, was sie vorher gezeigt haben. Wenn man die süddeutschen Teams und ihre Ergebnisse sieht, dann hatten sie alle in etwa einen 56er Schnitt. Das ist schon ein Unterschied. Diese Mannschaften haben absolut keine schlechten Schützen, aber sie werden in der Saison nicht konstant genug auf diesem hohen Niveau wie bei uns im Norden gefordert. Es fehlt an der Notwendigkeit, immer richtig stark zu schießen. Bei uns muss der Erste den Tabellenachten erst einmal schlagen. Wer da nur eine 56er Runde schießt, ist weg. Vielleicht sollte die Südstaffel daher die Teams aus Hessen dazubekommen, die bislang bei uns schießen. So hätten im Gegenzug auch die Hessen wiederum deutlich höhere Chancen, die DM-Qualifikation zu schaffen, was im Norden für sie schwieriger ist.

Vor exakt zwei Jahren standen Sie und Ihre Mannschaft schon einmal ganz oben auf dem Podest. Damals als Aufsteiger und zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte. Hat der jetzige Titelgewinn einen anderen Stellenwert für Sie?

(langes Schweigen) Puuh, das ist schwer zu sagen. Nein, eigentlich ist jeder Titel schön. Damals waren wir seit 17 Jahren dabei, da wolltest du überhaupt einmal etwas holen. Jetzt war das anders. Ich sehe den jetzigen Erfolg aber auch nicht als Belohnung für mich, sondern für die Jungs. Sie bekommen keine Gelder für ihr Tun, schaffen es aber so, sich trotzdem ins Rampenlicht zu rücken. Für mich genießt der Sieg keinen höheren Stellenwert, ich habe mich 2005 und 2006 beispielsweise genauso über Bronze gefreut.

In den Vorjahren haben Sie das DM-Finale stets dazu genutzt, um sich die Zusagen Ihrer Schützen für die neue Saison zu holen. Ist die Tinte auch dieses Mal schon trocken?

Ich hatte tatsächlich alles vorbereitet, aber leider ist es dann durch den Titelgewinn ziemlich hektisch geworden (lacht). Es gab allerlei Interviews, wir haben nicht einmal richtig feiern können. Das holen wir dann im Sommer nach. Dann war auch noch die NADA (Nationale Anti-Doping Agentur, Anm. d. Red.) da und hat ihre Tests gemacht. Natürlich wurden ausgerechnet Florian Kahllund und Andreas Gerhardt ausgewählt, die in diesem Moment alles konnten, nur kein Pipi machen. Aber auch ohne Unterschrift: Das ganze Team hat signalisiert, dass es weitermachen will. Aber warum sollten es das gerade jetzt nach dem Meistertitel nicht wollen?

Das Interview führte Malte Bürger.

Andreas Hehenberger ist Trainer der Bundesliga-Bogenschützen des SV Dauelsen. Am vergangenen Sonnabend gewann seine Mannschaft in der Aufstellung Sebastian Rohrberg, Andreas Gerhardt und Florian Kahllund völlig überraschend beim Saisonfinale in Wiesbaden den Titel des Deutschen Meisters (wir berichteten). Es ist das zweite Mal nach 2015, dass der Verein dieses Kunststück vollbracht hat.
Quelle: http://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-%E2%80%9EDas-war-Weltklasse-Niveau%E2%80%9C-_arid,1554284.html

Finalsieg gegen Querum

Dauelser Paukenschlag: Bundesliga-Meister

So sehen Sieger aus: Das Team um Coach Andreas Hehenberger holte sich am Wochenende den Meistertitel in der Halle.  J Foto: Grünefeld
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So sehen Sieger aus: Das Team um Coach Andreas Hehenberger holte sich am Wochenende den Meistertitel in der Halle.

Dauelsen - Was für ein Paukenschlag des SV Dauelsen am vergangenen Sonnabend: So triumphierte das Team um Coach Andreas Hehenberger völlig überraschend beim Bundesligafinale der Recurvebogenmannschaften in Wiesbaden und heimste damit als krasser Außenseiter den Deutschen Mannschaftsmeister-Titel in der Halle ein.

In der Sporthalle am Platz der deutschen Einheit, wo sonst die Wiesbadener Bundesliga-Volleyballer für Stimmung sorgen, setzte sich das SVD-Quintett vor knapp 12oo Zuschauern gegen den niedersächsischen Konkurrenten SV Querum klar mit 6:2 durch und gewann die begehrte Trophäe des Meisterspiegels. „Das war so nie zu erwarten gewesen! Klar, wir wussten, dass wir gute Schützen haben. Dass wir dann aber durchweg einen 58er-Schnitt schießen würden, war im Vorfeld nicht zu erkennen gewesen. Zumal wir ja auch nur mit ein wenig Glück in dieses Finale gerutscht sind“, so Hehenberger später hochzufrieden.

Dauelsen übernahm gegen Querem von Anfang an die Regie. Nach zwei mit 59:57-Ringen gewonnenen Sätzen lag der nach Platz vier in der Nordgruppe eigentlich als Außenseiter in das Finale der besten acht deutschen Bogenmannschaften gestartete Underdog bereits mit 4:0-Satzpunkten in Front. Das Team um Andreas Gerhardt, Europameister Florian Kahllund und dem einstigen Nationalschützen Sebastian Rohrberg sowie den Ersatzschützen Manuel Augner und Holger Rohrbeck musste danach mit 57:59 zwar einen kleinen Rückschlag einstecken, wirkte jedoch nervenstärker und spielte dies im letzten Satz mit erneut 59:57 zum letztlich klaren 6:2 auch aus. Im Fight um Platz drei hatte zuvor Titelverteidiger BSC BB-Berlin mit der frischgebackenen Weltschützin Lisa Unruh mit 6:2 die Oberhand über den Rekordmeister SGi Welzheim behalten.

„Das die Süd-Teams dieses Mal nur zuschauen konnten, ist schon überraschend. Doch ihnen gelang allen nur ein 56er-Schnitt. Wir haben durch unsere mannschaftliche Geschlossenheit auf uns aufmerksam gemacht und somit absolut verdient nach 2015 den zweiten Bundesliga-Titel nach Dauelsen geholt“, so Hehenberger. Dabei war von Nervosität bei den kreisverdener Bognern von Beginn an wenig zu spüren. Und das, obwohl die Halle teilweise bis unters Dach gefüllt war und so der Geräuschpegel doch sehr viel höher ausfiel, als an vielen Matchtagen zuvor. „Das haben wir aber gar nicht so richtig mitbekommen“, sah der SVD-Coach die zahlreichen Zuschauer absolut nicht als Störungsfaktor. Im Gegenteil, „es beweist ja, dass unser Sport an Popularität immer mehr gewinnt.“

Deshalb hofft der Übungsleiter, dass dieser Erfolg nun auch in der Vermarktung Früchte trägt. Denn bisher zahlen Rohrberg & Co. alles aus eigener Tasche. Selbst ein Brustsponsor ist immer noch nicht gefunden. Hehenberger: „Vielleicht gibt dieser tolle Erfolg den nötigen Kick, damit unsere Brust bald bedruckt werden kann. Ich denke, wir sind ein absolut vorzeigbarer Werbeträger!“ vst

Quelle: https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-verden/dauelser-paukenschlag-bundesliga-meister-7415904.html




Bogner erneut Deutscher Meister

Spiegel wieder in Dauelser Besitz

 20.02.2017

„Wenn man sich im Nachhinein die Ergebnisse des gesamten Tages ansieht, dann sind wir zu Recht der Deutsche Meister“, sagte Andreas Hehenberger. In der Tat hatten seine Bogner ein unheimlich hohes Niveau geschossen, konstant lag der Schnitt bei über 58 von 60 möglichen Ringen in den jeweiligen Duellen. Sebastian Rohrberg, Florian Kahllund und Andreas Gerhardt hatten es in der Vorrunde zunächst mit der FSG Tacherting aus der Südstaffel zu tun. Dank eines 5:1-Erfolges gelang der Auftakt in die DM in vollem Umfang. Danach hieß der Gegner zum ersten Mal Querum, mit 2:6 zogen die Dauelser den Kürzeren. Das Weiterkommen stand also auf der Kippe, immerhin genügte gegen die BSG Ebersberg ein Unentschieden, um ins Halbfinale einzuziehen. Genau dieses Resultat gelang schließlich auch, das Duell endete 4:4.

„Ich hatte mich schon riesig gefreut, dass wir das Halbfinale erreicht haben, denn das ist immer das große Ziel vor solch einem Turnier“, sagte Hehenberger. „Ich war dann aber beeindruckt, wie sich die Jungs dann einfach noch weiter belohnt haben.“ Als Gruppenzweiter hieß der Kontrahent im Halbfinale BSC BB-Berlin, gegen Olympionikin Lisa Unruh und Co. war das Team leichter Außenseiter. Doch nur auf dem Papier, am Ende gab es einen 6:2-Triumph gegen die Hauptstädter. Im Kampf um den Titel folgte dann die Revanche mit den Schützen des SV Querum. Für die Braunschweiger schießt auch der Dauelser Heiko Keib, ihm blieb die Krönung nach einem insgesamt starken Wettkampf allerdings verwehrt. Dank dreier 59er-Durchgänge bejubelte das Hehenberger-Team schließlich den Sprung auf Platz eins.

Quelle: http://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-Spiegel-wieder-in-Dauelser-Besitz-_arid,1553567.html


Dauelser Bogner starten beim 20. Bundesligafinale

Rohrberg & Co. streben das Halbfinale an

Florian Kahllund, Sebastian Rohrberg und Andreas Gerhardt (v.l.).
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Florian Kahllund, Sebastian Rohrberg und Andreas Gerhardt (v.l.).

Dauelsen - „Außenseiter – Spitzenreiter“: dieses Motto wollen sich Dauelsens Bogner am Samstag beim Bundesligafinale in Wiesbaden zu eigen machen. Als letztes Team den Sprung ins Final-Eight geschafft, werden Verdens Stadtteilclub kaum Chancen auf eine vordere Platzierung eingeräumt.

Als Topfavorit auf den Meisterspiegel gilt der Titelverteidiger BSC BB Berlin mit der frischgebackenen Weltschützin Lisa Unruh. Durch einen erneuten Sieg würden die Berliner mit dann fünf Titeln zu Rekordmeister SGi Welzheim aufschließen. Neben diesen beiden Schwergewichten wird in der Vorrundengruppe A auch dem souveränen Nordmeister BS Blankenfelde 08 der Halbfinaleinzug zugetraut. Komplettiert wird das Quartett durch den Süd-Vierten BC Villingen-Schwenningen. 

In Pool B bekommen es die Dauelser zum Auftakt mit dem Südmeister und dreifachen Titelträger FSG Tacherting zu tun. Gegen den Meisterschaftsaspiranten Nummer eins haben Sebastian Rohrberg & Co. eine ausgesprochen schlechte Bilanz. In sechs direkten Duellen verließen sie fünf Mal als Verlierer die Schießlinie. Begegnungen auf Augenhöhe erwartet Trainer Andreas Hehenberger im Niedersachsenderby mit dem SV Querum sowie mit dem letztjährigen Dritten, der BSG Ebersberg.

Den Halbfinaleinzug des Meisters von 2015 perfekt machen sollen Sebastian Rohrberg, Andreas Gerhardt und Florian Kahllund. Das Dreigestirn hinterließ im Verlauf der Saison den stärksten Eindruck und machte nahezu im Alleingang am vierten Vorrundenspieltag die Finalteilnahme perfekt. Des weiteren gehören Manuel Augner und Holger Rohrbeck zum Kader.

Quelle: https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-verden/rohrberg-streben-halbfinale-7410814.html


Der SV Dauelsen will beim Bundesliga-Finale der Bogenschützen in Wiesbaden die Medaillenrunde erreichen

Ausgesprochen ausgeglichen

 17.02.2017
SPORT/ BOGENSPORT // Bundesliga mit SV Daulsen © Björn Hake
Dauelsens Bogner Sebastian Rohrberg ist vor dem Finale in Topform. (Björn Hake)

Aber er will diesen einen Satz auch nicht überbewerten. Vielmehr will er beim Bundesliga-Finale am Sonnabend in Wiesbaden zumindest die Vorrunde mit dem SV Dauelsen überstehen. In der Gruppe B kämpfen die Dauelser mit ihren beiden Topschützen Sebastian Rohrberg und Florian Kahllund gegen den Nordrivalen SV Querum sowie den beiden Teams aus der Südstaffel, FSG Tacherting und BSG Ebersberg, um die zwei Tickets für das Halbfinale.

Die Runde der besten Vier sei für Hehenberger, der mit dem SV Dauelsen 2015 die Deutsche Meisterschaft gewann, das erste kleine Ziel. „Wir können sicherlich um die Medaillen mitschießen. Aber: Das gilt für die anderen Mannschaften genauso“, macht der Coach deutlich, dass das Bundesliga-Finale ausgesprochen ausgeglichen verlaufen dürfte. Vor allem der ersten Partie des Tages misst Hehenberger eine sehr große Bedeutung bei: Denn zum Auftakt muss Dauelsen gegen Tacherting antreten. „Die sind sicherlich der Favorit in unserer Gruppe. Mit Querum und Ebersberg dürften wir auf Augenhöhe sein“, schätzt Hehenberger. „Wir müssen von der ersten Minute an wach sein, denn Tacherting hat eine junge und hungrige Mannschaft.“

In guter Form befinden sich aber auch seine Bogner. „Sebastian Rohrberg schießt aktuell auf einem sehr hohen Niveau“, sagt Hehenberger. Rohrberg und Florian Kahllund sind bei ihrem Trainer ohnehin gesetzt. Als dritter Schütze dürfte zunächst Andreas Gerhardt an die Linie treten. Als Ersatzleute sind wie gewohnt Holger Rohrbeck und Manuel Augner dabei. Verzichten muss der SVD allerdings auf den jungen Christian Dauel, der mittlerweile zu seinem Aufenthalt in Neuseeland aufgebrochen ist.

Die Dauelser treffen in der hessischen Landeshauptstadt jedoch nicht nur auf schwierige Gegner, sondern auch auf eine besondere Atmosphäre, die es bei den normalen Bundesliga-Wettkämpfen nicht gibt. Hehenberger rechnet damit, dass mehrere Hundert Zuschauer in die Halle pilgern werden. „Allerdings weiß ich, dass meine Schützen damit umgehen können“, äußert sich der Trainer zuversichtlich.

Quelle: http://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-Ausgesprochen-ausgeglichen-_arid,1551904.html


Bundesligist in Schöffengrund mit der besten Saisonleistung / Am 18. Februar steigt Endrunde

Dauelser Bogner beweisen Nervenstärke – Finale

Trumpften mit einem Schnitt von 57,7 Ringen pro Satz kräftig auf: Andreas Gerhardt, Florian Kahllund, Sebastian Rohrberg (v.r.).
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Trumpften mit einem Schnitt von 57,7 Ringen pro Satz kräftig auf: Andreas Gerhardt, Florian Kahllund, Sebastian Rohrberg (v.r.).

Dauelsen - Herzschlagfinale mit Dauelser Happy End: In Schöffengrund haben die Bogner Nervenstärke bewiesen und ihr achtes Bundesligafinale perfekt gemacht. Das Hehenberger-Team zeigte seine mit Abstand beste Saisonleistung und geht gut gerüstet ins große Finale am 18. Februar in Wiesbaden.

Verdens Stadtteilclub erwies sich von Beginn an sehr fokussiert. Bereits im wegweisenden Niedersachsenderby gegen den SV Querum wurden die Weichen Richtung Finale gestellt. 7:1 hieß es nach vier Sätzen gegen das Team um den Olympioniken Florian Floto. Über die volle Distanz von fünf Sätzen ging es gegen einen weiteren Mitkonkurrenten um die Finaltickets, den KKB Köln. Aber auch die Männer aus der Rheinmetropole wurden mit 7:3 bezwungen.

Gegen den amtierenden Deutschen Meister BSC BB Berlin um die Olympia-Zweite Lisa Unruh lief das Trio Sebastian Rohrberg, Andreas Gerhardt und Florian Kahllund zur Höchstform auf. Mit Sätzen von 58, 60, 58 und nochmals 60 Ringen wurden die Hauptstädter mit 7:1 zum dritten Mal in dieser Saison bezwungen. Beginnend mit einer weiteren perfekten Passe von 60 Ringen läuteten die Mannen von der Achimer Straße den vierten doppelten Punktgewinn des Tages ein. Der Tabellenführer Blankenfelder BS 08 wurde 6:2 besiegt.

Einen Bruch gab es dann in der zweiten Hälfte des Spieltages, nachdem sich der Dauelser Florian Kahllund und die Berlinerin Lisa Unruh in Richtung Wiesbaden zum Ball des Sports aufgemacht hatten. Zwischenzeitlich auf Platz drei vorgearbeitet rutschten die Dauelser durch Niederlagen gegen die bereits als Absteiger feststehenden 1. UTK BSC Oberauroff (0:6) und BSC Laufdorf (2:6) auf Rang sechs ab.

In einem an Dramatik nicht zu überbietenden 28. und letzten Vorrundenduell musste dann der wieder erstarkte deutsche Vize-Meister, Sherwood BSC Herne, bezwungen werden, um das gesteckte Saisonziel noch zu erreichen. Trotz dieses enormen Drucks lösten Sebastian Rohrberg, Holger Rohrbeck und Andreas Gerhardt die Aufgabe beim deutlichen 7:1 mit Bravour. Gegen die Herner war es der dritte Saisonsieg bei einem Unentschieden.

Am 18. Februar heißt es nun, an die starke Leistung vom Wochenende anzuknüpfen, um in der Vorrundengruppe B des Finales zu bestehen. Dann sind die Gegner der Südmeister FSG Tacherting, der Süddritte BSG Ebersberg sowie der Nordzweite SV Querum.

Quelle: https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-verden/dauelser-bogner-beweisen-nervenstaerke-finale-7369618.html


Dauelsens Bundesliga-Bogenschützen sichern sich Rang vier und sind erneut bei der DM in Wiesbaden dabei

Gerade so geschafft

 07.02.2017 
Bogenschie§en Bundesliga Dauelsen © FOCKE STRANGMANN
Andreas Gerhardt zeigte ebenso wie Sebastian Rohrberg und Florian Kahllund eine ganz starke Leistung. (FOCKE STRANGMANN)

Es waren bekanntlich zwei Konstellationen, die am vergangenen Wochenende für besondere Brisanz an der Linie sorgten. Einerseits war es die Ausgeglichenheit der Liga, sodass noch sechs Teams auf das DM-Ticket hoffen durften. Andererseits ging es für die absoluten Ausnahmekönner der Szene noch zum Ball des Sports, weshalb zur Hälfte des Spieltags mehrere Formationen auf wichtige Schützen verzichten mussten. Auch die Dauelser. Florian Kahllund gehörte als Weltklasseschütze schließlich ebenso zu den Gästen der Sportgala. Folglich mussten er und seine Kollegen von Beginn an überzeugen – und das taten sie. Sebastian Rohrberg, Andreas Gerhardt und eben Florian Kahllund demontierten zunächst den niedersächsischen Rivalen SV Querum mit 7:1, im Anschluss gab es ein 7:3 gegen den KKB Köln. Auch der BSC BB-Berlin um Olympionikin Lisa Unruh wurde mit 7:1 geschlagen, ehe es gegen Spitzenreiter Blankenfelder BS 08 einen 6:2-Triumph gab. „Wir haben in den ersten Runden einen Schnitt von 57,1 Ringen gehabt, gleich vier Mal haben wir die optimale 60 dabei geschossen“, lobte Andreas Hehenberger. „Das Trio Rohrberg/Gerhardt/Kahllund wird dann auch definitiv bei der DM für uns schießen, sofern jetzt hoffentlich alle gesund bleiben.“

Dauel zieht es nach Neuseeland

Es sah also bereits richtig gut aus für die Dauelser, doch nach eben jener vierten Partie verabschiedeten sich Kahllund und Co. zum Ball des Sports. „Mit ihm hätten wir durchaus alle Duelle gewinnen können“, mutmaßte der SVD-Trainer. So wurde allerdings gewechselt, gegen Schlusslicht 1. UTK BSC Oberauroff setzte es prompt eine 0:6-Abfuhr. Gegen den BSC Laufdorf wurde danach mit 2:6 verloren, plötzlich war es wieder richtig eng. Im Abschlusskrimi gegen Sherwood BSC Herne musste unbedingt ein Sieg her. Ein Remis wäre schon zu wenig gewesen. Das Problem: Die Nordrhein-Westfalen sind Stammgast bei der DM-Endrunde, dort regelmäßig mindestens im Halbfinale und darüber hinaus amtierender Vizemeister. Während der ersten Hälfte des Wettkampftages hatte das Team reihenweise Topresultate auf die Scheibe gezaubert. Anders als die Dauelser trat Herne auch abends noch in Bestbesetzung an. Und verlor doch mit 1:7. „Für Sherwood war das sicherlich ein gigantischer Schock“, hatte Hehenberger beobachtet. Seine eigenen Schützlinge jubelten.

Ob wohl der SV Dauelsen als Vierter hinter Blankenfelde, Querum und Berlin die Qualifikation geschafft hat, rechnet der Coach mit einem offenen Rennen in knapp zwei Wochen. „Die Karten werden komplett neu gemischt“, ist er sich sicher. „Wir haben beispielsweise mit Sebastian Rohrberg einen Schützen, der nun absolut sein Leistungsniveau erreicht hat. Er hat selbst immer betont, dass er nicht schon im November Bestform haben muss, sondern dann, wenn das DM-Finale, Meisterschaften oder Weltcups anstehen.“ Auch die übrigen Teammitglieder hätten längst bewiesen, dass mit ihnen zu rechnen sei. Fehlen wird in Zukunft allerdings Nachwuchsmann Christian Dauel. Aktuell hatte er in Schöffengrund zwar ein wenig geschwächelt, doch das ist keinesfalls der Grund seiner Abstinenz. Vielmehr befindet er sich demnächst in Neuseeland und ist zum Mitfiebern aus der Ferne gezwungen. Wesentlich näher am Geschehen ist sein Trainer dran, doch auch er wird in Wiesbaden logischerweise nur zuschauen können. Und dann geht der Nervenkitzel wieder von vorne los.

Quelle: http://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-Gerade-so-geschafft-_arid,1545455.html


Bundesliga-Bogenschützen des SV Dauelsen streiten sich um eines der begehrten Tickets für das DM-Finale

Jetzt zählt’s

 03.02.2017
Bogenschie§en Bundesliga Dauelsen © FOCKE STRANGMANN
Weltklasseschütze und Leistungsträger Florian Kahllund steht den Dauelsern kurioserweise nur für einige Duelle zur Verfügung. (FOCKE STRANGMANN)

Es kommt fraglos nicht selten vor, dass Mannschaften auf einen wichtigen Akteur verzichten müssen. Wenn die Gründe dafür aber eher schwierig nachzuvollziehen sind, dann hebt das nicht gerade die Stimmung. So ist es auch bei Andreas Hehenberger, der mit Florian Kahllund einen seiner wichtigsten Schützen ersetzen muss. Zumindest streckenweise. Und genau das ist der Punkt. „Am Sonnabend findet eben nicht nur unser Wettkampf, sondern abends in Wiesbaden auch der traditionelle Ball des Sports statt“, sagt Hehenberger. „Dort trifft sich alles, was in Deutschland Rang und Namen hat – und natürlich sind auch die besten Bogenschützen geladen.“ Heißt: Auch Florian Kahllund wird sich auf die Reise in die hessische Landeshauptstadt machen. „Ich finde es auch gut, dass er dort dabei ist. Das ist eine ganz tolle Sache und eine große Ehre.“

Hehenbergers Missmut richtet sich demnach auch nicht gegen seinen Schützling, sondern gegen den Deutschen Schützenbund (DSB). „Durch eine andere Terminierung würden dann nämlich nicht die besten Schützen aus der Saison herausgezogen werden“, meint der SVD-Trainer. Schließlich reisen neben Kahllund auch dessen Freundin und Olympia-Silbermedaillengewinnerin Lisa Unruh (Berlin) und vermutlich auch Florian Floto (Querum) vorzeitig aus Laufdorf ab.

SPORT/ BOGENSPORT // Bundesliga mit SV Daulsen © Björn Hake
Andreas Hehenberger übt ordentlich Kritik am Deutschen Schützenbund, der seiner Meinung nach viel zu wenig auf den regulären Ligabetrieb achtet, sondern vorrangig das DM-Finale in Wiesbaden im Blick hat. (Björn Hake)

„Es wird unendlich viel Geld in das DM-Finale, das in zwei Wochen ebenfalls in Wiesbaden stattfindet, gepumpt, aber die vorherigen Wettkämpfe sind dem DSB anscheinend nicht so wichtig“, kritisiert Hehenberger. „Wenn dann bei der DM aber plötzlich einer der Topschützen fehlt, wird sich gewundert, wieso die Mannschaft die Qualifikation nicht geschafft hat. So könnte es uns oder eben auch Querum treffen.“ Bei den Berlinern sieht es dagegen etwas anders aus. „Ihnen tut es nicht so weh, wenn eine Lisa Unruh plötzlich fehlt, die schieben dann einfach einen anderen Nationalkader-Schützen hinterher.“

Daher machen sich die Dauelser bereits darauf gefasst, dass auf sie ein zweigeteilter Wettkampf wartet. Die Liga ist, anders als die Südstaffel, derart eng beieinander, dass noch sechs Vereine um die vier DM-Plätze streiten. „Wir müssen unsere Punkte wahrscheinlich in der ersten Hälfte des Tages holen“, sagt Andreas Hehenberger. Allerdings beginnt der Tag direkt mit einem eminent wichtigen Duell gegen Querum – mit Florian Floto, mit dem Dauelser Heiko Keib und mit Hendric Schüttenberg. Das Trio landete zuletzt bei der niedersächsischen Landesmeisterschaft (siehe Bericht auf dieser Seite) unter den ersten Acht. „Eine Niederlage gegen Querum wäre noch nicht das Aus, aber natürlich auch alles andere als ein optimaler Start“, sagt der SVD-Trainer. „Es redet bei uns aber keiner negativ. Alle sind davon überzeugt, dass wir es packen. Das Gute ist, dass wir es selbst noch immer in der Hand haben.“

Darüber hinaus gibt es ja immer noch den Vorteil, dass eben auch andere Mannschaften im Verlauf des Tages personell gebeutelt werden. Wenn es denn tatsächlich ein Vorteil ist. „Es gibt einerseits Teams, die zwar keine Topschützen, aber dann auch keine Ausfälle haben“, sagt Hehenberger. „Des Weiteren müssen wir hoffen, dass bis zum Ende alle fair schießen und nicht zurückstecken, weil schon die Quali geschafft ist.“ Stichwort: Wettbewerbsverzerrung. Doch egal, was auch passiert: „Wir werden nicht aufgeben und den Kopf in den Sand stecken. Wir wollen wieder nach Wiesbaden.“ Als Mannschaft, nicht nur Florian Kahllund allein.

Quelle: http://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-Jetzt-zaehlt%E2%80%99s-_arid,1543211.html


Die Bogenschützen des SV Dauelsen drohen das Bundesliga-Finale in Wiesbaden zu verpassen

Nerven bewahren

 17.01.2017 
Bogenschie§en Bundesliga Dauelsen © FOCKE STRANGMANN
Sebastian Rohrberg bleibt trotz des Abrutschens auf Platz fünf gelassen und glaubt fest an die Finalteilnahme. (FOCKE STRANGMANN)

Während das Dauelser Lager über das sportliche Abschneiden mehr oder wenig enttäuscht war, sorgte eine Sache dann doch für Zufriedenheit – und zwar die Anzahl der Zuschauer, die am Sonnabend in die Sporthalle der BBS Verden pilgerten. „Es sitzen 150 Menschen auf der Tribüne. Dass wir diese Marke erreichen, ist im Vorfeld ein großer Wunsch von mir gewesen“, freute sich Andreas Hehenberger über die ansehnliche Kulisse. Der SV Dauelsen hatte vor dem Wettkampf extra mit der Berliner Bogenschützin Lisa Unruh geworben. Sie gewann bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro die Silbermedaille.

Lisa Unruh war nicht die einzige Schützin, die im Vorjahr Olympia-Luft geschnuppert hat und nun in der Domstadt um Bundeliga-Punkte kämpfte. Denn für den SV Querum schießt Florian Floto, der im vergangenen Sommer in Brasilien die Bundesrepublik vertrat. Gleich in seinem ersten Match des Tages traf das Hehenberger-Team auf die Querumer, für die in der Bundesliga auch der Dauelser Heiko Keib an die Linie geht. Der Auftritt wurde für den SVD zu einer Enttäuschung. Andreas Hehenberger schickte seine beiden Top-Schützen Sebastian Rohrberg und Florian Kahllund sowie Andreas Gerhardt ins Rennen. Das Trio hätte keinen schlechteren Start erwischen können: Mit 6:0 schlug der SV Querum den Gastgeber.

SPORT/ BOGENSPORT // Bundesliga mit SV Daulsen © Björn Hake
Die Sporthalle der BBS hat einmal mehr einen spannenden Wettkampf der Bogen-Bundesliga erlebt. (Björn Hake)

Dennoch hielt Hehenberger zunächst an seiner Aufstellung fest. „Es gibt keine Experimente mehr. Wir sind in der Saison an einem Punkt angekommen, an dem es um alles geht“, sagte der Trainer, der in dieser Serie mit dem SV Dauelsen eine ausgeglichene Bundesliga erlebt. Die Entscheidung, personell nicht umzustellen, sollte sich fürs Erste auszahlen. Die Dauelser ließen sich von der Niederlage nicht aus der Ruhe bringen. So sehr Rohrberg und Co. im ersten Match auch enttäuschten, so stark kamen sie zurück: Gegen den BSC Laufdorf schossen die Dauelser die maximale Ringzahl von 60 gleich zwei Mal und siegten mit 6:2.

Im Anschluss ging es gegen den 1. UTK BSC Oberauroff. Mit 7:1 wurde der Tabellenletzte bzwungen. Als die Dauelser dann auch noch den amtierenden Deutschen Vizemeister Sherwood BSC Herne mit 6:4 besiegt hatten, deutete vieles auf einen sehr erfolgreichen Heimwettkampf hin. Dementsprechend fiel das Zwischenfazit von Hehenberger aus. „Wir können nach den ersten vier Matches zufrieden sein. Wir haben jetzt eine Lücke zu den beiden Abstiegsplätzen gerissen“, sagte der Trainer.

Bogenschie§en Bundesliga Dauelsen © FOCKE STRANGMANN
Sebastian Rohrberg bleibt trotz des Abrutschens auf Platz fünf gelassen. (FOCKE STRANGMANN)

Rund anderthalb Stunden später sah die Gemütslage bei Andreas Hehenberger ganz anders aus. „Das ist wirklich bitter“, meinte er, nachdem auch die drei letzten Matches absolviert waren. Denn gegen die drei Topteams BSC BB Berlin (2:6) mit Lisa Unruh, Blankenfelder BS (2:6) und KKB Köln (3:7) setzte es jeweils eine Niederlage. „Eine dieser Begegnungen hätte ich schon noch gerne gewonnen“, bedauerte Hehenberger. Auch einige personelle Umstellungen – der starke Christian Dauel und Holger Rohrbeck erhielten ihre Chance – halfen nicht.

Und während der SV Dauelsen dreifach patzte, zog der SV Querum an den Gastgebern vorbei. Der SVQ hat nun zwei Punkte mehr auf dem Konto und im Rennen zum Bundesliga-Finale die besseren Aussichten. Knapp hinter dem SV Dauelsen liegt Sherwood Herne, das sich auch noch Hoffnungen auf die Endrunde machen darf. „Es wird bis zum letzten Match spannend bleiben“, glaubt Hehenberger. Der Langwedeler Sebastian Rohrberg blieb ebenfalls entspannt. „So schlecht waren wir insgesamt nicht. Im Schnitt war unsere Ringzahl gut. Die anderen waren halt den Tick besser“, sagte der international erfolgreiche Bogner. „Ich sehe da keine große Problematik. Wir müssen sicher noch ein Schippchen drauflegen. Aber die Hoffnung auf die Finalteilnahme ist immer noch da.“

Ob der SV Dauelsen am 18. Februar in Wiesbaden um die Deutsche Meisterschaft schießt, entscheidet sich im hessischen Schöffengrund. Dort müssen Rohrberg und Co. am 4. Februar beim vierten und letzten Wettkampftag der Nordstaffel die Nerven bewahren und Querum wieder überholen.

„Wir müssen sicher noch ein Schippchen drauflegen.“ Dauelsens Bogner Sebastian Rohrberg

In der BBS Verden steht an diesem Sonnabend der dritte Wettkampftag der Bogen-Bundesliga an

Ein Hauch von Olympia

Florian Cordes 12.01.2017 

Dauelsen. Mit einer Frau werben die Bundesliga-Bogenschützen des SV Dauelsen aktuell für ihren Heimwettkampf am kommenden Sonnabend in der Sporthalle der BBS Verden. Nicht jedermann wird die Dame auf dem Plakat auf Anhieb erkennen. Dabei hat sie im vergangenen Sportjahr Großes geleistet. Lisa Unruh ist darauf abgebildet. Die Bognerin gewann bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro im Einzel sensationell die Silbermedaille. Seitdem ist sie das Zugpferd des deutschen Bogensports. Nun wird sie am Sonnabend in Dauelsen an die Linie treten – sowie ein Großteil der Bogen-Elite aus der Bundesrepublik.

 

 

Lisa Unruh feierte 2016 einen riesigen Erfolg. In Rio gewann die Bogenschützin die Olympische Silbermedaille. Am Sonnabend soll sie in Dauelsen starten. (Srdjan Suki, picture alliance / dpa)

Die Silbermedaillengewinnerin von Rio, die in der Bundesliga für den BSC BB Berlin auf die Scheiben schießt, ist nicht die einzige Olympionikin, die in Verden dabei ist. Für den SV Querum geht Florian Floto auf die Jagd nach den goldenen Ringen. Er vertrat im Sommer 2016 ebenfalls die deutschen Farben in Brasilien. Allerdings hat Floto in Südamerika den Gewinn von Edelmetall deutlich verpasst. Bereits im Achtelfinale schied er gegen den Südkoreaner Ku Bonchan aus. Dass der Bogner des SV Querum in Rio de Janeiro starten durfte, hatte er im Grunde einem Schützen des SV Dauelsen zu verdanken – Florian Kahllund. Der hatte für Deutschland nämlich den Olympia-Quotenplatz für die Männer geholt. Nominiert für die Spiele in Rio wurde dann aber doch Florian Floto.

Jetzt kommt es zwischen den beiden Topschützen zum erneuten Wiedersehen. Und Andreas Hehenberger, Trainer des gastgebenden SV Dauelsen, verfolgt beim Heimwettkampf einen klaren Plan: „Wir wollen unseren vierten Platz weiter festigen.“ Jener vierte Rang ist der letzte, der für die Qualifikation zur Endrunde um die Deutsche Meisterschaft (18. Februar in Wiesbaden) reicht.

Allerdings ist die Nordstaffel der Bundesliga in dieser Saison spannend wie selten: Denn zur Halbzeit der Serie ist in der Liga noch alles möglich. Jedes Team kann sich für das Finale in Wiesbaden noch ein Ticket sicher. Genauso ist die Frage, welche beiden Teams am Saisonende die Bundesliga verlassen müssen, noch längst nicht beantwortet. „Normalerweise ist meist klar, welche Teams wie abschneiden“, sagt Hehenberger. „Dass es aber so spannend ist, hat es noch nie gegeben. Für das Publikum und den Bogensport an sich ist das natürlich gut. Als Trainer will man aber natürlich zum Finale und kann daher auf solch eine Spannung verzichten.“ Durch die Ausgeglichenheit der Teams könne überhaupt nicht vorhergesagt werden, welche Mannschaft am Sonnabend in Dauelsen am besten abschneidet, findet Hehenberger.

Bereits die beiden ersten Wettkampftage hatten gezeigt, dass in dieser Saison alles möglich zu sein scheint. Und es gab einige Überraschungen: So steht der Aufsteiger aus Blankenfelde momentan hinter Lisa Unruh und Co. auf dem zweiten Platz. Dass es in dieser Serie so eng in der Nordstaffel zugeht, hat auch seine Gründe. Denn nach Olympia empfahl Bundestrainer Oliver Haidn den Kaderschützen und dem Nachwuchs eine längere Pause vom Bogenschießen, um die Akkus wieder aufzuladen. Für so manchen Topschützen kam der Saisonstart Anfang November daher wohl zu früh.

Der Trainer des SV Dauelsen sei trotz der spannenden Situation davon überzeugt, dass sein Ensemble eine gute Rolle in der BBS-Halle spielen kann. „Denn die Jungs sind derzeit gut drauf. Das zeigen zumindest die Trainingsergebnisse“, sagt Andreas Hehenberger. Dass seine Mannschaft in Dauelsen aber einen echten Heimvorteil genießen darf, glaubt der Coach dagegen nicht. „Das ist im Bogensport natürlich anders als im Fußball oder Handball“, meint er. „Im Grunde ist ein Heimwettkampf wie ein Auswärtswettkampf – nur dass man keine lange Anfahrt hat.“ 

Hehenberger hofft aber darauf, dass am Sonnabend viele Menschen den Weg in die BBS-Halle finden: „Das hätten auch die Schützen verdient. Aber die Wettkämpfe in Verden sind erfahrungsgemäß immer sehr schön.“ Und es gebe genügend Gründe, sich den dritten Wettkampftag der Bundesliga Nord anzusehen: Die große Spannung und die Anwesenheit der deutschen Topschützen etwa. Und zu denen gehört auch immer noch der Langwedeler Sebastian Rohrberg, der mit Dauelsen nach Wiesbaden will.

Der Ablauf des Wettkampftages Austragungsort des vierten Wettkamptages ist die Sporthalle der BBS Verden. Bereits um 13 Uhr sollen die Mannschaften dort eintreffen, um sich anzumelden. Insgesamt starten am Sonnabend acht Mannschaften. Neben den Gastgebern vom SV Dauelsen gehören der BSC BB Berlin, Sherwood BSC Herne, SV Querum, KKB Köln, BSC Laufdorf, Blankenfelder BS 08 und 1.UTK BSC Oberauroff zur Bundesliga Nord. Ernst wird es in der BBS ab 14.30 Uhr. Für diesen Zeitpunkt sind die ersten Begegnungen angesetzt. Bereits um 13.45 Uhr werden die Teams vorgestellt.

 

Quelle: http://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-Ein-Hauch-von-Olympia-_arid,1529291.html

 

 


Bundesliga-Bogner des SV Dauelsen halten vierten Platz / Olympia-Zweite Lisa Unruh kommt nach Verden

Ein Königreich für eine Kristallkugel

 06.12.2016
SPORT/ BOGENSPORT // Bundesliga mit SV Daulsen © Björn Hake
Christian Dauel rückte für Sebastian Rohrberg in die Mannschaft und lieferte eine starke Leistung ab. (Björn Hake)

Der erste Spieltag im vergangenen November hatte bereits für großes Rätselraten gesorgt, als plötzlich Aufsteiger BSC Laufdorf die Spitze erklomm. Nun ist der amtierende Deutsche Meister BSC-BB Berlin zwar zurück auf Rang eins, allerdings ohne dafür seine Aushängeschilder wie Olympia-Silbermedaillengewinnerin Lisa Unruh an die Linie gestellt zu haben. Kurzum: Es herrscht ein wildes Durcheinander, vermeintliche Favoriten straucheln nach einer Siegesserie dann doch wieder unerwartet, die angeblich Kleinen fertigen urplötzlich große Namen ab. „Zwischen dem Ersten und dem Letzten liegen in der Tabelle gerade einmal sechs Punkte“, sagte Andreas Hehenberger. „Es gab Zeiten, da war das zwischen den Plätzen eins und zwei so.“ Und genau diese Ausgangslage ist einerseits enorm spannend, sorgt bei den Beteiligten aber durchaus auch für Magengrummeln. „Es lässt sich noch überhaupt nicht absehen, wer am Ende die beiden Absteiger sein werden oder welche vier Teams es zur Deutschen Meisterschaft schaffen“, erklärte der angespannte SVD-Coach.

Beim aktuellen Auftritt im südhessischen Idstein starteten die Dauelser eigentlich verheißungsvoll. Eigentlich. Gegen den 1. UTK BSC Oberauroff führten sie bereits recht komfortabel, mussten sich aber doch mit einem 5:5 begnügen. Dieses unangenehme Schauspiel wiederholte sich dann gegen Sherwood Herne und den Blankenfelder BS 08. Zwischendurch gelang dann tatsächlich ein 7:1-Coup gegen Berlin – das damit die einzige Niederlage des Tages kassierte. Auch dieses Ergebnis fiel, bei aller Freude, an diesem Nachmittag irgendwie völlig aus der Reihe. Nachdem der SV Dauelsen dann auch noch den BSC Laufdorf mit 7:3 bezwang, war das Team plötzlich auf Position eins vorgespült worden.

Es passte ins Gesamtbild, dass Florian Kahllund und Co. dann ausgerechnet gegen den SV Querum die erste Niederlage kassierten. Der Dauerrivale aus Braunschweig hatte bis dato einen rabenschwarzen Tag erlebt und alle seine Duelle verloren. Dieses Mal nicht, am Ende stand es nach eher durchwachsenen Darbietungen auf beiden Seiten 1:7 aus Sicht der Dauelser. Nach einem anschließenden 2:6 gegen Köln waren die Schützlinge von Andreas Hehenberger dann wieder auf Platz vier abgerutscht. „Im Grunde bin ich mit diesem Spieltag recht zufrieden, lediglich die drei Unentschieden liegen mir aufgrund unserer jeweiligen Führungen etwas schwer im Magen“, sagte der Trainer. Ein Sonderlob verteilte er an Nachwuchsmann Christian Dauel. Dieser hatte nach den ersten beiden Begegnungen den Posten von Leistungsträger Sebastian Rohrberg übernommen. „Sebastian hat von sich aus gesagt, dass er der Mannschaft an diesem Tag nicht richtig helfen kann“, verriet sein Trainer. Folglich schoss Rohrberg nun in der Aufwärmzone munter einen Pfeil nach dem anderen ab, um vielleicht doch noch seine Form wiederzufinden, während nebenan Christian Dauel aufblühte. „Er hatte am Ende einen Schnitt von knapp 9,5 Ringen pro Aufnahme. Das war schon richtig stark“, freute sich Hehenberger.

Apropos Freude: Gute Laune gibt es im Dauelser Lager auch im Hinblick auf den Heimwettkampf am 14. Januar. Für die Veranstaltung in der Halle der Berufsbildenden Schulen gibt es nämlich ein echtes Zugpferd: Lisa Unruh. „Nach ihrer Olympiateilnahme und dem großen Erfolg ist einiges auf sie eingeprasselt, weshalb sie erst mal ein kleines sportliches Päuschen eingelegt hat. Auch aus beruflichen Gründen“, sagte Hehenberger. „Nun hat sie uns aber zugesagt, dass sie bei uns in Dauelsen wieder einsteigt und somit für Berlin mitschießen wird.“ Und die Dame mit dem einprägsamen Schlapphut sorgt nicht allein für ein wenig nacholympisches Flair im Kreis Verden. Auch ihr männliches Pendant Florian Floto aus Querum wird dabei sein. Weitere nationale Topakteure der Szene sowieso.

Spannung ist aber ja ohnehin garantiert. Allein wegen der Tabellensituation. Andreas Hehenberger sehnt sich bei einer Prognose fast ein bisschen nach einer helfenden Kristallkugel. "Ich möchte nicht tippen wollen, wie das ausgehen mag", meint er. "Wer mir jetzt sagen kann, wer am Ende absteigt oder zu DM fährt, dem sage ich nur: Hut ab." Eine große Hoffnung hat der Trainer allerdings: Seine eigene Mannschaft möge doch irgendwie am Ende vorne mit dabei sein."

 Quelle: http://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-Ein-Koenigreich-fuer-eine-Kristallkugel-_arid,1509267.html


Bundesliga-Bogner vom SV Dauelsen liegt weiter auf Kurs

Dauelsen - Halbzeit in der Bundesliga Bogen – und von Vorentscheidungen keine Spur. Auch am zweiten Spieltag der Nordstaffel in Idstein/Taunus hagelte es Überraschungen und die Tabelle wurde kräftig durchgemischt. Lediglich der KKB Köln und der SV Dauelsen behaupteten ihre Plätze drei und vier.

 

Auch wenn die Dauelser in den ersten vier Begegnungen ohne Niederlage geblieben waren, konnte man mit der erzielten Punktausbeute nur bedingt zufrieden sein. Überraschend kam das für Trainer Andreas Hehenberger jedoch nicht. Sein Kieler Duo Florian Kahlund und Andreas Gerhardt hatte eine Anreise von 650 Kilometern und die Dauelser Sebastian Rohrberg und Christian Dauel von 480 Kilometern in den Knochen. Für einen Wettkampf auf höchstem Niveau sind das nicht die besten Voraussetzungen.

Das hatte zur Folge, dass trotz teils anfänglicher Führung die drei Duelle gegen den 1. UTK BSC Oberauroff, Sherwood BSC Herne und Blankenfelder BS 08 mit einem 5:5 endeten. Lediglich der amtierende Deutsche Meister BSC BB Berlin wurde deutlich mit 7:1 bezwungen. Für die Hauptstädter war es der einzige Punktverlust des Spieltages. Sie machten damit sechs Plätze in der Tabelle gut und überwintern somit an der Spitze. 

Zwischenzeitlich die Tabellenspitze erklommen, konnte die Überraschungsmannschaft des ersten Spieltages, der BSC Laufdorf, mit 7:3 besiegt werden. Die Hessen stürzten am Ende mit nur einem gewonnenen Punkt vom ersten auf den letzten Platz ab. Gegen den bis dahin sieglosen und zwischenzeitlich das Tabellenende zierenden SV Querum setzte es dann die erste Niederlage. 

Als aktueller Tabellenvierter geht Verdens Stadtteilclub in seinen Heimwettkampf am 14. Januar 2017 in der BBS Dauelsen und wird versuchen, sich dann vor heimischer Kulisse bestaufgelegt zu präsentieren. Denn zur Zeit steht das angestrebte Saisonziel, die Finalteilnahme, doch noch auf recht wackligen Füßen.

Schützen SV Dauelsen: Florian Kahlund (7 Einsätze/9,7 Ringe pro Pfeil), Christian Dauel (6/9,5), Holger Rohrbeck (4/9,4), Sebastian Rohrberg (2/9,3) und Andreas Gerhardt (2/8,6).

  

Quelle: http://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-verden/dauelsen-liegt-weiter-kurs-7043059.html


Zweite Runde für Dauelsens Bogner

Acht Zähler oder mehr

 03.12.2016
SPORT/ BOGENSPORT // Bundesliga mit SV Daulsen © Björn Hake
Am ersten Wettkampftag fehlte Florian Kahllund dem SV Dauelsen noch. Jetzt ist der Weltklasse-Bogner wieder dabei. (Björn Hake)

Es steht also eine weite Fahrt für den SV Dauelsen an. „Florian Kahllund, der in Schleswig-Holstein lebt, muss für eine Fahrt rund 650 Kilometer hinter sich bringen. Und für unsere Langwedeler sind es auch noch 480 Kilometer pro Strecke“, sagt Dauelsens Trainer Andreas Hehenberger. „Da kann man nicht erwarten, dass unsere Schützen Topleistungen zeigen.“ Dennoch fahren die Dauelser mit einer klaren Zielvorgabe nach Hessen. „Wir wollen mindestens acht Punkte holen, vielleicht auch ein bisschen mehr“, sagt Hehenberger. „Denn wir wollen uns vorne festsetzen.“

Der Coach geht indes nicht davon aus, dass es erneut eine Reihe Überraschungen geben wird. „Die Topteams werden sich fangen“, glaubt Hehenberger. Auch seine Mannschaft wurde zum Auftakt auf dem falschen Fuß erwischt. Gegen den Aufsteiger und jetzigen Gastgeber verlor Dauelsen mit 0:6. „Das wollen wir jetzt natürlich wieder vergessen machen“, sagt der Coach.

 

 

 

 

 

 

Quelle: http://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-Acht-Zaehler-oder-mehr-_arid,1507602.html


Dauelsen - Ende gut, alles gut: Nach holprigem Start kletterten die Bogner des SV Dauelsen zum Bundesliga-Auftakt in Mahlow mit einem positiven Punktepolster von 8:6 auf den vierten Rang. Dabei brachte der Derbysieg gegen den SV Querum die Wende.

 

Ab der Spitze steht Laufdorf, Köln ist Dritter und die letztjährigen Goldfinalisten stehen auf den Abstiegsrängen. Die Konstellation beweist, dass in dieser Saison jeder jeden schlagen kann. Vermeintliche Außenseiter stehen oben, große Clubs wie BSC BB Berlin und Sherwood BSC Herne schmücken das Tabellenende. Die Dauelser können nach den ersten sieben Bundesligaspielen mit zufrieden sein.

Ohne den treffsichersten Bundesligaschützen der Vorsaison Florian Kahlund angetreten, wurde zunächst der KKB Köln im Auftaktmatch mit 6:4 Satzpunkten niedergerungen. Danach setzte es jedoch drei Niederlagen. Unterlag das Team aus dem Kreis Verden dem deutschen Meister von 2006, dem BSC Laufdorf, nach 4:0-Führung noch unglücklich mit 6:4, so war in den Partien gegen die hochmotivierten Aufsteiger kein Kraut gewachsen. Nach Niederlagen gegen den 1. UTK BSC Oberauroff (0:6) und den gastgebenden Blankenfelder BS 08 (2:6) rutschte Dauelsen ans Tabellenende.

Nach der Pause bot der Verdener Stadtteilclub in den Duellen mit den drei Schwergewichten der Liga ein vollkommen anderes Bild. Im mit Spannung erwarteten Niedersachsen-Derby gegen den in Bestbesetzung angetretenen SV Querum bogen die Hehenberger-Schützlinge auf die Siegerstraße ein. Das Prestigeduell mit den Braunschweigern wurde mit 6:4 gewonnen. Dem in Topbesetzung an die Schießlinie getretenen deutschen Vize-Meister Sherwood BSC Herne erwischte es noch schlimmer. Mit 6:0 erteilten die Dauelser dem Favoriten einen „White Wash“.

Zum Abschluss des Tages ging es gegen den Titelverteidiger BSC BB Berlin. Die Hauptstädter waren neben dem SV Dauelsen das einzige Team in Mahlow, das auf ihre dem Bundeskader angehörenden Leistungsträger verzichten musste. In einer anfänglich ausgeglichenen Begegnung setzten sich die Mannen von der Achimer Straße deutlich 7:3 durch. Mit am Ende 8:6 Punkten und dem damit verbundenen vierten Platz kann man durchaus von einem gelungenen Saisonauftakt sprechen, auf dem sich aufbauen lässt. Am 3. Dezember heißt es im fast 500 Kilometer entfernten Idstein bei Aufsteiger 1. UTK BSC Oberauroff, am Ziel Bundesligafinale weiterzuarbeiten – dann mit Florian Kahlund.

SV Dauelsen: Sebastian Rohrberg (7 Spiele/9,6 Ringe pro Pfeil), Andreas Gerhardt (4/9,56), Holger Rohrbeck (7/9,13), Manuel Augner (2/9,0), Christian Dauel (1/8,83).

  Quelle: http://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-verden/dauelsen-gelingt-noch-wende-6944016.html


Bogner des SV Dauelsen erleben in Mahlow einen äußerst abwechslungsreichen Bundesliga-Saisonstart

Mit großen Anlaufschwierigkeiten

 08.11.2016
SPORT/ BOGENSPORT // Bundesliga mit SV Daulsen © Björn Hake
Andreas Gerhardt ging vier Mal für den SV Dauelsen bei der Saisonpremiere an die Linie und überzeugte mit einem Ringschnitt von 9,56. (Björn Hake)

Das Stelldichein der bogensportlichen Nordstaffel im brandenburgischen Blankenfelde-Mahlow hatte allerlei Kuriositäten parat gehabt. Der amtierende Deutsche Meister BSC BB-Berlin – böse abgeschmiert. Ohne die beruflich verhinderte Lisa Unruh, Silbermedaillengewinnerin der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro, blieben auch ihre Teamkolleginnen weit hinter den Erwartungen zurück. Vorerst liegen die Hauptstädter auf Rang sieben. Noch schlimmer erwischte es Sherwood BSC Herne. Der Vizemeister ist eines der Flaggschiffe der Szene, stürzte jetzt aber mit nur vier Zählern ans Tabellenende ab. Selbst die dortigen Schützen mussten lange überlegen, ob sie einen Wettkampftag jemals mit einem negativen Punkteverhältnis abgeschlossen haben. Es herrschte schnell Einigkeit: So etwas sei noch nie vorgekommen. „Man darf einfach nicht vergessen, dass dies erst der Anfang der Saison ist“, suchte Andreas Hehenberger nach einer Erklärung für die schwankenden Resultate. „Die Schützen schießen zumeist bei so vielen Wettkämpfen, da fehlt ein wenig die Vorbereitung mit dem Team. Im Grunde kam der Auftakt jetzt zu früh.“

Wende gelingt gegen Querum

Diese Erkenntnis galt auch für seine eigene Mannschaft. Mit Florian Kahllund fehlte einer von Deutschlands Topathleten berufsbedingt, im Rest der Equipe mangelte es derweil an der nötigen Konstanz. Zwar gelang anfangs ein 6:4-Erfolg gegen den KKB Köln, doch im Duell mit dem BSC Laufdorf folgte der erste Rückschlag. Mit 4:0 führten die Dauelser bereits, ehe der Faden komplett riss. „Da wurden dann 53er- und 54er-Runden geschossen – damit kannst du nicht einmal in der Oberliga bestehen“, sagte Hehenberger. Und so stand es am Ende 4:6, wenig später folgte ein 0:6-Debakel gegen Aufsteiger Oberauroff. Auch gegen den gastgebenden Blankenfelder BS 08 wollte beim 2:6 nicht allzu viel gelingen. „Nur weil wir und die anderen etablierten Teams so schwach waren, darf man die Leistungen der vermeintlich Kleinen nun aber auch nicht schmälern“, räumte der SVD-Trainer fair ein, „sie haben die Gunst der Stunde einfach hervorragend genutzt.“ Dem SV Querum gelang das weniger. Zwar reichte es letztlich zu Platz zwei, die Ausbeute von neun Zählern fiel dennoch etwas verhalten für die in Bestbesetzung angetretene Mannschaft um Olympia-Starter Florian Floto und Heiko Keib (Dauelsen) aus.

Gegen eben jenen SV Querum leiteten die Dauelser die Wende ein. Sebastian Rohrberg und Co. entschieden das Niedersachsen-Derby für sich (6:4), fertigten anschließend Herne unerwartet deutlich ab (6:0) und landeten zum Abschluss einen 7:3-Erfolg gegen Berlin. In dieser Phase trat vor allem ein Akteur in den Vordergrund, von dem es Andreas Hehenberger kaum erwartet hätte: Andreas Gerhardt. „Er hat zuletzt berufsbedingt kaum geschossen, hat es jetzt aber mit seinem Schnitt von 9,56 Punkten pro Ring fast auf den gleichen Wert wie Sebastian Rohrberg  gebracht“, sagte er. Rohrberg war allerdings auch in allen Begegnungen zum Einsatz gekommen und erreichte eine 9,6. „Auch das geht noch besser“, weiß Hehenberger. „Aber wir werden ohnehin in vier Wochen beim Wettkampf in Idstein einen komplett anderen Wettkampf sehen. Gerade die Topteams werden die jüngsten Leistungen nicht auf sich sitzen lassen wollen.“

Quelle: http://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-Mit-grossen-Anlaufschwierigkeiten-_arid,1491340.html


Recurve-Bogenschützen des SV Dauelsen starten an diesem Sonnabend in die neue Bundesliga-Saison

Wiesbaden ist das Ziel

 03.11.2016
SPORT/ BOGENSPORT // Bundesliga mit SV Daulsen © Björn Hake
Sebastian Rohrberg hat in diesem Jahr wieder unter Beweis gestellt, dass er zur deutschen Bogensport-Elite gehört. (Björn Hake)

Mit dem Saisonstart in der Halle wird zudem ein ereignisreiches Bogensportjahr fortgesetzt. In den zurückliegenden Monaten ist sowohl auf nationalem als auch auf internationalem Terrain viel passiert. Verantwortlich waren dafür auch Schützen des SV Dauelsen. Besonders Sebastian Rohrberg hat in diesem Jahr unter Beweis gestellt, dass er noch immer zur Weltspitze gehört. Mit seinen beiden Vereinskollegen Heiko Keib und Fritjof Kreher holte er zum Beispiel Teamgold bei der Deutschen Freiluft-Meisterschaft. Doch nicht nur mit dem Recurvebogen zielte Rohrberg in den vergangenen Monaten gut – mit dem Feldbogen ebenfalls. Bei der WM in Dublin wurde er erst im Finale von dem US-Amerikaner Brady Ellison bezwungen.

Bei der Freiluft-DM war aber noch ein anderer Bogenschütze erfolgreich, der auch in der neuen Bundesliga-Saison für Dauelsen aktiv ist: Florian Kahllund. Er gewann Gold im Einzel. Für Dauelsens Spitzenbogner war es dennoch kein einfaches Jahr. Kahllund holte für Deutschland zwar einen Startplatz für die Olympischen Spiele in Rio. Nominiert wurde aber Florian Floto. Der Schütze von Dauelsens Ligakonkurrenten SV Querum schied in Brasilien im Achtelfinale aus. Kahllund sagte nach der Nicht-Nominierung, dass er damals in ein mentales Loch gefallen sei. Sein Dauelser Coach hofft nun, dass der 23-Jährige das Tief überwunden hat. „Wir haben uns bislang noch nicht über die Rio-Geschichte unterhalten. Das werden wir aber noch tun“, sagte Hehenberger im Gespräch mit unserer Zeitung.

SPORT/ BOGENSPORT // Bundesliga mit SV Daulsen © Björn Hake
Dauelsens Trainer Andreas Hehenberger will wieder ins Bundesliga-Finale. (Björn Hake)

Am ersten Wettkampftag werden sich Hehenberger und Kahllund nicht unterhalten können. Denn Letzterer wird nicht mit ins brandenburgische Blankenfelde fahren. „Florians Studium ging in letzter Zeit vor. Auch aus diesem Grund hat er erst vor einer knappen Woche das Training wieder aufgenommen“, erklärte Hehenberger. „Das reicht leistungstechnisch noch nicht.“ An den drei weiteren Wettkampftagen starte Kahllund jedoch, sagte sein Coach. 

Wegen Kahllunds Ausfall muss Andreas Hehenberger seine Aufstellung ändern: „Sebastian Rohrberg, der sonst als Erster schießt, wird auf seine frühere Position drei rücken. Als Erster soll nun Holger Rohrbeck antreten, und an Position zwei wird Manuel Augner oder Christian Dauel stehen.“ Der sechste Bogner, der in dieser Saison mit dem SVD in die Bundesliga startet, ist erneut Andreas Gerhardt. Weil er jüngst eine Meisterschule besucht hat, habe aber auch er Trainingsrückstand. Dauelsen geht somit mit einem unveränderten Kader in die Saison.

Die Dauelser haben einiges vor. „Die Qualifikation für das Bundesliga-Finale in Wiesbaden sollte es schon werden. Wir sind gut, wir sind stark. Die Mannschaft hat das Potenzial vorne mitzumischen“, sagte der Coach. Ansporn, sich für das Finale am 18. Februar zu qualifizieren, sei zudem die Erfahrung von der diesjährigen Endrunde. „In Wiesbaden waren 700 bis 800 Zuschauer in der Halle. Diese Atmosphäre wollen wir gerne erneut erleben“, meinte Hehenberger. Allerdings werde die Qualifikation kein Selbstläufer: „Die Liga ist stärker geworden.“ Zu den Topfavoriten zählt für Andreas Hehenberger wieder der BSC BB-Berlin. Die Hauptstädter sind amtierender Deutscher Meister und haben unter anderem Lisa Unruh in ihren Reihen. Sie gewann in Rio die Silbermedaille.

Die deutsche Bogensport-Elite macht in dieser Saison auch wieder einen Abstecher nach Verden. In der BBS-Halle in Dauelsen hat das Hehenberger-Team am 14. Januar seinen Heim-Wettkampf.

„Diese Atmosphäre wollen wir gerne erneut erleben.“ Trainer Andreas Hehenberger
Quelle: http://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-Wiesbaden-ist-das-Ziel-_arid,1488134.html

Trainingszeiten "LG & LP"

  • Donnerstag    18:00 - 19:00 Uhr Jugend, Schüler, Nachwuchs
  •                             20:00 - 21:00 Uhr Junioren                                                                                                  19:30 - 22:00 Uhr Damen + Schützen
  • Sonntag           10:00 - 12:00 Uhr Damen + Schützen

Trainingszeiten "Bogen" auf dem Bogenplatz

  • Dienstag         18:00 - 21:00 Uhr  allg. Training
  • Mittwoch       18:00 - 20:00 Uhr  Feldbogentraining
  • Donnerstag   17:30 - 19:00 Uhr  Schüler und Jugendliche  
                               19:00 - 21:00 Uhr  Erwachsene 


Schießsportanlage am "Bettenbruch"