Finalsieg gegen Querum

Dauelser Paukenschlag: Bundesliga-Meister

So sehen Sieger aus: Das Team um Coach Andreas Hehenberger holte sich am Wochenende den Meistertitel in der Halle.  J Foto: Grünefeld
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So sehen Sieger aus: Das Team um Coach Andreas Hehenberger holte sich am Wochenende den Meistertitel in der Halle.

Dauelsen - Was für ein Paukenschlag des SV Dauelsen am vergangenen Sonnabend: So triumphierte das Team um Coach Andreas Hehenberger völlig überraschend beim Bundesligafinale der Recurvebogenmannschaften in Wiesbaden und heimste damit als krasser Außenseiter den Deutschen Mannschaftsmeister-Titel in der Halle ein.

In der Sporthalle am Platz der deutschen Einheit, wo sonst die Wiesbadener Bundesliga-Volleyballer für Stimmung sorgen, setzte sich das SVD-Quintett vor knapp 12oo Zuschauern gegen den niedersächsischen Konkurrenten SV Querum klar mit 6:2 durch und gewann die begehrte Trophäe des Meisterspiegels. „Das war so nie zu erwarten gewesen! Klar, wir wussten, dass wir gute Schützen haben. Dass wir dann aber durchweg einen 58er-Schnitt schießen würden, war im Vorfeld nicht zu erkennen gewesen. Zumal wir ja auch nur mit ein wenig Glück in dieses Finale gerutscht sind“, so Hehenberger später hochzufrieden.

Dauelsen übernahm gegen Querem von Anfang an die Regie. Nach zwei mit 59:57-Ringen gewonnenen Sätzen lag der nach Platz vier in der Nordgruppe eigentlich als Außenseiter in das Finale der besten acht deutschen Bogenmannschaften gestartete Underdog bereits mit 4:0-Satzpunkten in Front. Das Team um Andreas Gerhardt, Europameister Florian Kahllund und dem einstigen Nationalschützen Sebastian Rohrberg sowie den Ersatzschützen Manuel Augner und Holger Rohrbeck musste danach mit 57:59 zwar einen kleinen Rückschlag einstecken, wirkte jedoch nervenstärker und spielte dies im letzten Satz mit erneut 59:57 zum letztlich klaren 6:2 auch aus. Im Fight um Platz drei hatte zuvor Titelverteidiger BSC BB-Berlin mit der frischgebackenen Weltschützin Lisa Unruh mit 6:2 die Oberhand über den Rekordmeister SGi Welzheim behalten.

„Das die Süd-Teams dieses Mal nur zuschauen konnten, ist schon überraschend. Doch ihnen gelang allen nur ein 56er-Schnitt. Wir haben durch unsere mannschaftliche Geschlossenheit auf uns aufmerksam gemacht und somit absolut verdient nach 2015 den zweiten Bundesliga-Titel nach Dauelsen geholt“, so Hehenberger. Dabei war von Nervosität bei den kreisverdener Bognern von Beginn an wenig zu spüren. Und das, obwohl die Halle teilweise bis unters Dach gefüllt war und so der Geräuschpegel doch sehr viel höher ausfiel, als an vielen Matchtagen zuvor. „Das haben wir aber gar nicht so richtig mitbekommen“, sah der SVD-Coach die zahlreichen Zuschauer absolut nicht als Störungsfaktor. Im Gegenteil, „es beweist ja, dass unser Sport an Popularität immer mehr gewinnt.“

Deshalb hofft der Übungsleiter, dass dieser Erfolg nun auch in der Vermarktung Früchte trägt. Denn bisher zahlen Rohrberg & Co. alles aus eigener Tasche. Selbst ein Brustsponsor ist immer noch nicht gefunden. Hehenberger: „Vielleicht gibt dieser tolle Erfolg den nötigen Kick, damit unsere Brust bald bedruckt werden kann. Ich denke, wir sind ein absolut vorzeigbarer Werbeträger!“ vst

Quelle: https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-verden/dauelser-paukenschlag-bundesliga-meister-7415904.html



Bogner erneut Deutscher Meister

Spiegel wieder in Dauelser Besitz

 20.02.2017

Im Jahre 2015 hatte der SVD als Aufsteiger erstmals in der Vereinsgeschichte Rang eins beim Saisonfinale belegt. Diesel Mal hieß der Gegner in der Endrunde SV Querum, der Dauerrivale aus Niedersachsen wurde schließlich mit 6:2 bezwungen.

„Wenn man sich im Nachhinein die Ergebnisse des gesamten Tages ansieht, dann sind wir zu Recht der Deutsche Meister“, sagte Andreas Hehenberger. In der Tat hatten seine Bogner ein unheimlich hohes Niveau geschossen, konstant lag der Schnitt bei über 58 von 60 möglichen Ringen in den jeweiligen Duellen. Sebastian Rohrberg, Florian Kahllund und Andreas Gerhardt hatten es in der Vorrunde zunächst mit der FSG Tacherting aus der Südstaffel zu tun. Dank eines 5:1-Erfolges gelang der Auftakt in die DM in vollem Umfang. Danach hieß der Gegner zum ersten Mal Querum, mit 2:6 zogen die Dauelser den Kürzeren. Das Weiterkommen stand also auf der Kippe, immerhin genügte gegen die BSG Ebersberg ein Unentschieden, um ins Halbfinale einzuziehen. Genau dieses Resultat gelang schließlich auch, das Duell endete 4:4.

„Ich hatte mich schon riesig gefreut, dass wir das Halbfinale erreicht haben, denn das ist immer das große Ziel vor solch einem Turnier“, sagte Hehenberger. „Ich war dann aber beeindruckt, wie sich die Jungs dann einfach noch weiter belohnt haben.“ Als Gruppenzweiter hieß der Kontrahent im Halbfinale BSC BB-Berlin, gegen Olympionikin Lisa Unruh und Co. war das Team leichter Außenseiter. Doch nur auf dem Papier, am Ende gab es einen 6:2-Triumph gegen die Hauptstädter. Im Kampf um den Titel folgte dann die Revanche mit den Schützen des SV Querum. Für die Braunschweiger schießt auch der Dauelser Heiko Keib, ihm blieb die Krönung nach einem insgesamt starken Wettkampf allerdings verwehrt. Dank dreier 59er-Durchgänge bejubelte das Hehenberger-Team schließlich den Sprung auf Platz eins.

Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-Spiegel-wieder-in-Dauelser-Besitz-_arid,1553567.html


Dauelser Bogner starten beim 20. Bundesligafinale

Rohrberg & Co. streben das Halbfinale an

Florian Kahllund, Sebastian Rohrberg und Andreas Gerhardt (v.l.).
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Florian Kahllund, Sebastian Rohrberg und Andreas Gerhardt (v.l.).

Dauelsen - „Außenseiter – Spitzenreiter“: dieses Motto wollen sich Dauelsens Bogner am Samstag beim Bundesligafinale in Wiesbaden zu eigen machen. Als letztes Team den Sprung ins Final-Eight geschafft, werden Verdens Stadtteilclub kaum Chancen auf eine vordere Platzierung eingeräumt.

Als Topfavorit auf den Meisterspiegel gilt der Titelverteidiger BSC BB Berlin mit der frischgebackenen Weltschützin Lisa Unruh. Durch einen erneuten Sieg würden die Berliner mit dann fünf Titeln zu Rekordmeister SGi Welzheim aufschließen. Neben diesen beiden Schwergewichten wird in der Vorrundengruppe A auch dem souveränen Nordmeister BS Blankenfelde 08 der Halbfinaleinzug zugetraut. Komplettiert wird das Quartett durch den Süd-Vierten BC Villingen-Schwenningen. 

In Pool B bekommen es die Dauelser zum Auftakt mit dem Südmeister und dreifachen Titelträger FSG Tacherting zu tun. Gegen den Meisterschaftsaspiranten Nummer eins haben Sebastian Rohrberg & Co. eine ausgesprochen schlechte Bilanz. In sechs direkten Duellen verließen sie fünf Mal als Verlierer die Schießlinie. Begegnungen auf Augenhöhe erwartet Trainer Andreas Hehenberger im Niedersachsenderby mit dem SV Querum sowie mit dem letztjährigen Dritten, der BSG Ebersberg.

Den Halbfinaleinzug des Meisters von 2015 perfekt machen sollen Sebastian Rohrberg, Andreas Gerhardt und Florian Kahllund. Das Dreigestirn hinterließ im Verlauf der Saison den stärksten Eindruck und machte nahezu im Alleingang am vierten Vorrundenspieltag die Finalteilnahme perfekt. Des weiteren gehören Manuel Augner und Holger Rohrbeck zum Kader.

Quelle: https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-verden/rohrberg-streben-halbfinale-7410814.html


Der SV Dauelsen will beim Bundesliga-Finale der Bogenschützen in Wiesbaden die Medaillenrunde erreichen

Ausgesprochen ausgeglichen

 17.02.2017
SPORT/ BOGENSPORT // Bundesliga mit SV Daulsen
Dauelsens Bogner Sebastian Rohrberg ist vor dem Finale in Topform. (Björn Hake)

„Das ist schon komisch, dass der BSC BB-Berlin als Topfavorit gilt, obwohl wir die Vorrunde in der Bundesliga Nord punktgleich abgeschlossen haben“, sagt Hehenberger.

Aber er will diesen einen Satz auch nicht überbewerten. Vielmehr will er beim Bundesliga-Finale am Sonnabend in Wiesbaden zumindest die Vorrunde mit dem SV Dauelsen überstehen. In der Gruppe B kämpfen die Dauelser mit ihren beiden Topschützen Sebastian Rohrberg und Florian Kahllund gegen den Nordrivalen SV Querum sowie den beiden Teams aus der Südstaffel, FSG Tacherting und BSG Ebersberg, um die zwei Tickets für das Halbfinale.

Die Runde der besten Vier sei für Hehenberger, der mit dem SV Dauelsen 2015 die Deutsche Meisterschaft gewann, das erste kleine Ziel. „Wir können sicherlich um die Medaillen mitschießen. Aber: Das gilt für die anderen Mannschaften genauso“, macht der Coach deutlich, dass das Bundesliga-Finale ausgesprochen ausgeglichen verlaufen dürfte. Vor allem der ersten Partie des Tages misst Hehenberger eine sehr große Bedeutung bei: Denn zum Auftakt muss Dauelsen gegen Tacherting antreten. „Die sind sicherlich der Favorit in unserer Gruppe. Mit Querum und Ebersberg dürften wir auf Augenhöhe sein“, schätzt Hehenberger. „Wir müssen von der ersten Minute an wach sein, denn Tacherting hat eine junge und hungrige Mannschaft.“

In guter Form befinden sich aber auch seine Bogner. „Sebastian Rohrberg schießt aktuell auf einem sehr hohen Niveau“, sagt Hehenberger. Rohrberg und Florian Kahllund sind bei ihrem Trainer ohnehin gesetzt. Als dritter Schütze dürfte zunächst Andreas Gerhardt an die Linie treten. Als Ersatzleute sind wie gewohnt Holger Rohrbeck und Manuel Augner dabei. Verzichten muss der SVD allerdings auf den jungen Christian Dauel, der mittlerweile zu seinem Aufenthalt in Neuseeland aufgebrochen ist.

Die Dauelser treffen in der hessischen Landeshauptstadt jedoch nicht nur auf schwierige Gegner, sondern auch auf eine besondere Atmosphäre, die es bei den normalen Bundesliga-Wettkämpfen nicht gibt. Hehenberger rechnet damit, dass mehrere Hundert Zuschauer in die Halle pilgern werden. „Allerdings weiß ich, dass meine Schützen damit umgehen können“, äußert sich der Trainer zuversichtlich.

Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-Ausgesprochen-ausgeglichen-_arid,1551904.html


Bundesligist in Schöffengrund mit der besten Saisonleistung / Am 18. Februar steigt Endrunde

Dauelser Bogner beweisen Nervenstärke – Finale

Trumpften mit einem Schnitt von 57,7 Ringen pro Satz kräftig auf: Andreas Gerhardt, Florian Kahllund, Sebastian Rohrberg (v.r.).
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Trumpften mit einem Schnitt von 57,7 Ringen pro Satz kräftig auf: Andreas Gerhardt, Florian Kahllund, Sebastian Rohrberg (v.r.).

Dauelsen - Herzschlagfinale mit Dauelser Happy End: In Schöffengrund haben die Bogner Nervenstärke bewiesen und ihr achtes Bundesligafinale perfekt gemacht. Das Hehenberger-Team zeigte seine mit Abstand beste Saisonleistung und geht gut gerüstet ins große Finale am 18. Februar in Wiesbaden.

Verdens Stadtteilclub erwies sich von Beginn an sehr fokusiert. Bereits im wegweisenden Niedersachsenderby gegen den SV Querum wurden die Weichen Richtung Finale gestellt. 7:1 hieß es nach vier Sätzen gegen das Team um den Olympioniken Florian Floto. Über die volle Distanz von fünf Sätzen ging es gegen einen weiteren Mitkonkurrenten um die Finaltickets, den KKB Köln. Aber auch die Männer aus der Rheinmetropole wurden mit 7:3 bezwungen.

Gegen den amtierenden Deutschen Meister BSC BB Berlin um die Olympia-Zweite Lisa Unruh lief das Trio Sebastian Rohrberg, Andreas Gerhardt und Florian Kahllund zur Höchstform auf. Mit Sätzen von 58, 60, 58 und nochmals 60 Ringen wurden die Hauptstädter mit 7:1 zum dritten Mal in dieser Saison bezwungen. Beginnend mit einer weiteren perfekten Passe von 60 Ringen läuteten die Mannen von der Achimer Straße den vierten doppelten Punktgewinn des Tages ein. Der Tabellenführer Blankenfelder BS 08 wurde 6:2 besiegt.

Einen Bruch gab es dann in der zweiten Hälfte des Spieltages, nachdem sich der Dauelser Florian Kahllund und die Berlinerin Lisa Unruh in Richtung Wiesbaden zum Ball des Sports aufgemacht hatten. Zwischenzeitlich auf Platz drei vorgearbeitet rutschten die Dauelser durch Niederlagen gegen die bereits als Absteiger feststehenden 1. UTK BSC Oberauroff (0:6) und BSC Laufdorf (2:6) auf Rang sechs ab.

In einem an Dramatik nicht zu überbietenden 28. und letzten Vorrundenduell musste dann der wieder erstarkte deutsche Vize-Meister, Sherwood BSC Herne, bezwungen werden, um das gesteckte Saisonziel noch zu erreichen. Trotz dieses enormen Drucks lösten Sebastian Rohrberg, Holger Rohrbeck und Andreas Gerhardt die Aufgabe beim deutlichen 7:1 mit Bravour. Gegen die Herner war es der dritte Saisonsieg bei einem Unentschieden.

Am 18. Februar heißt es nun, an die starke Leistung vom Wochenende anzuknüpfen, um in der Vorrundengruppe B des Finales zu bestehen. Dann sind die Gegner der Südmeister FSG Tacherting, der Süddritte BSG Ebersberg sowie der Nordzweite SV Querum.

Quelle: https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-verden/dauelser-bogner-beweisen-nervenstaerke-finale-7369618.html


Dauelsens Bundesliga-Bogenschützen sichern sich Rang vier und sind erneut bei der DM in Wiesbaden dabei

Gerade so geschafft

 07.02.2017
Bogenschie§en Bundesliga Dauelsen
Andreas Gerhardt zeigte ebenso wie Sebastian Rohrberg und Florian Kahllund eine ganz starke Leistung. (FOCKE STRANGMANN)

„Ich habe den Jungs zwar voll und ganz vertraut, aber ich brauche diesen Nervenkitzel wirklich nicht“, sagte der Trainer der Bundesliga-Bogner des SV Dauelsen. „Ich hätte die DM-Qualifikation gern etwas ruhiger gehabt. Aber gut, nun steht fest: Wir fahren zum dritten Mal in dieser Saison nach Hessen.“ Nämlich nach Wiesbaden, wo am 18. Februar die nationale Krone verliehen wird. Zuvor standen Spieltage in Idstein und eben jetzt in Schöffengrund an. Dank starker Leistungen wurde Rang vier abgesichert, die Dauelser sind zum inzwischen achten Mal beim Kräftemessen der deutschen Elite mit dabei.

Es waren bekanntlich zwei Konstellationen, die am vergangenen Wochenende für besondere Brisanz an der Linie sorgten. Einerseits war es die Ausgeglichenheit der Liga, sodass noch sechs Teams auf das DM-Ticket hoffen durften. Andererseits ging es für die absoluten Ausnahmekönner der Szene noch zum Ball des Sports, weshalb zur Hälfte des Spieltags mehrere Formationen auf wichtige Schützen verzichten mussten. Auch die Dauelser. Florian Kahllund gehörte als Weltklasseschütze schließlich ebenso zu den Gästen der Sportgala. Folglich mussten er und seine Kollegen von Beginn an überzeugen – und das taten sie. Sebastian Rohrberg, Andreas Gerhardt und eben Florian Kahllund demontierten zunächst den niedersächsischen Rivalen SV Querum mit 7:1, im Anschluss gab es ein 7:3 gegen den KKB Köln. Auch der BSC BB-Berlin um Olympionikin Lisa Unruh wurde mit 7:1 geschlagen, ehe es gegen Spitzenreiter Blankenfelder BS 08 einen 6:2-Triumph gab. „Wir haben in den ersten Runden einen Schnitt von 57,1 Ringen gehabt, gleich vier Mal haben wir die optimale 60 dabei geschossen“, lobte Andreas Hehenberger. „Das Trio Rohrberg/Gerhardt/Kahllund wird dann auch definitiv bei der DM für uns schießen, sofern jetzt hoffentlich alle gesund bleiben.“

Dauel zieht es nach Neuseeland

Es sah also bereits richtig gut aus für die Dauelser, doch nach eben jener vierten Partie verabschiedeten sich Kahllund und Co. zum Ball des Sports. „Mit ihm hätten wir durchaus alle Duelle gewinnen können“, mutmaßte der SVD-Trainer. So wurde allerdings gewechselt, gegen Schlusslicht 1. UTK BSC Oberauroff setzte es prompt eine 0:6-Abfuhr. Gegen den BSC Laufdorf wurde danach mit 2:6 verloren, plötzlich war es wieder richtig eng. Im Abschlusskrimi gegen Sherwood BSC Herne musste unbedingt ein Sieg her. Ein Remis wäre schon zu wenig gewesen. Das Problem: Die Nordrhein-Westfalen sind Stammgast bei der DM-Endrunde, dort regelmäßig mindestens im Halbfinale und darüber hinaus amtierender Vizemeister. Während der ersten Hälfte des Wettkampftages hatte das Team reihenweise Topresultate auf die Scheibe gezaubert. Anders als die Dauelser trat Herne auch abends noch in Bestbesetzung an. Und verlor doch mit 1:7. „Für Sherwood war das sicherlich ein gigantischer Schock“, hatte Hehenberger beobachtet. Seine eigenen Schützlinge jubelten.

Ob wohl der SV Dauelsen als Vierter hinter Blankenfelde, Querum und Berlin die Qualifikation geschafft hat, rechnet der Coach mit einem offenen Rennen in knapp zwei Wochen. „Die Karten werden komplett neu gemischt“, ist er sich sicher. „Wir haben beispielsweise mit Sebastian Rohrberg einen Schützen, der nun absolut sein Leistungsniveau erreicht hat. Er hat selbst immer betont, dass er nicht schon im November Bestform haben muss, sondern dann, wenn das DM-Finale, Meisterschaften oder Weltcups anstehen.“ Auch die übrigen Teammitglieder hätten längst bewiesen, dass mit ihnen zu rechnen sei. Fehlen wird in Zukunft allerdings Nachwuchsmann Christian Dauel. Aktuell hatte er in Schöffengrund zwar ein wenig geschwächelt, doch das ist keinesfalls der Grund seiner Abstinenz. Vielmehr befindet er sich demnächst in Neuseeland und ist zum Mitfiebern aus der Ferne gezwungen. Wesentlich näher am Geschehen ist sein Trainer dran, doch auch er wird in Wiesbaden logischerweise nur zuschauen können. Und dann geht der Nervenkitzel wieder von vorne los.

Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-Gerade-so-geschafft-_arid,1545455.html


Bundesliga-Bogenschützen des SV Dauelsen streiten sich um eines der begehrten Tickets für das DM-Finale

Jetzt zählt’s

 03.02.2017
Bogenschie§en Bundesliga Dauelsen
Weltklasseschütze und Leistungsträger Florian Kahllund steht den Dauelsern kurioserweise nur für einige Duelle zur Verfügung. (FOCKE STRANGMANN)

Dabei hätte er eigentlich allen Grund, vor sportlicher Vorfreude und Aufregung das berühmte Kribbeln im Körper zu spüren. Schließlich geht es um vieles, eigentlich um alles. Seinen Bundesliga-Bogenschützen des SV Dauelsen steht nämlich ein wahrer Krimi bevor, am vierten und letzten Wettkampftag im hessischen Schöffengrund werden die allerletzten Tickets für das Finale der Deutschen Meisterschaften in Wiesbaden vergeben. Klar, dass auch der Titelträger von 2015 nur zu gern wieder dabei wäre. Doch es gibt Hindernisse. Und die schmecken dem Trainer der Dauelser überhaupt nicht.

Es kommt fraglos nicht selten vor, dass Mannschaften auf einen wichtigen Akteur verzichten müssen. Wenn die Gründe dafür aber eher schwierig nachzuvollziehen sind, dann hebt das nicht gerade die Stimmung. So ist es auch bei Andreas Hehenberger, der mit Florian Kahllund einen seiner wichtigsten Schützen ersetzen muss. Zumindest streckenweise. Und genau das ist der Punkt. „Am Sonnabend findet eben nicht nur unser Wettkampf, sondern abends in Wiesbaden auch der traditionelle Ball des Sports statt“, sagt Hehenberger. „Dort trifft sich alles, was in Deutschland Rang und Namen hat – und natürlich sind auch die besten Bogenschützen geladen.“ Heißt: Auch Florian Kahllund wird sich auf die Reise in die hessische Landeshauptstadt machen. „Ich finde es auch gut, dass er dort dabei ist. Das ist eine ganz tolle Sache und eine große Ehre.“

SPORT/ BOGENSPORT // Bundesliga mit SV Daulsen
Andreas Hehenberger übt ordentlich Kritik am Deutschen Schützenbund, der seiner Meinung nach viel zu wenig auf den regulären Ligabetrieb achtet, sondern vorrangig das DM-Finale in Wiesbaden im Blick hat. (Björn Hake)

Hehenbergers Missmut richtet sich demnach auch nicht gegen seinen Schützling, sondern gegen den Deutschen Schützenbund (DSB). „Durch eine andere Terminierung würden dann nämlich nicht die besten Schützen aus der Saison herausgezogen werden“, meint der SVD-Trainer. Schließlich reisen neben Kahllund auch dessen Freundin und Olympia-Silbermedaillengewinnerin Lisa Unruh (Berlin) und vermutlich auch Florian Floto (Querum) vorzeitig aus Laufdorf ab.

„Es wird unendlich viel Geld in das DM-Finale, das in zwei Wochen ebenfalls in Wiesbaden stattfindet, gepumpt, aber die vorherigen Wettkämpfe sind dem DSB anscheinend nicht so wichtig“, kritisiert Hehenberger. „Wenn dann bei der DM aber plötzlich einer der Topschützen fehlt, wird sich gewundert, wieso die Mannschaft die Qualifikation nicht geschafft hat. So könnte es uns oder eben auch Querum treffen.“ Bei den Berlinern sieht es dagegen etwas anders aus. „Ihnen tut es nicht so weh, wenn eine Lisa Unruh plötzlich fehlt, die schieben dann einfach einen anderen Nationalkader-Schützen hinterher.“

Daher machen sich die Dauelser bereits darauf gefasst, dass auf sie ein zweigeteilter Wettkampf wartet. Die Liga ist, anders als die Südstaffel, derart eng beieinander, dass noch sechs Vereine um die vier DM-Plätze streiten. „Wir müssen unsere Punkte wahrscheinlich in der ersten Hälfte des Tages holen“, sagt Andreas Hehenberger. Allerdings beginnt der Tag direkt mit einem eminent wichtigen Duell gegen Querum – mit Florian Floto, mit dem Dauelser Heiko Keib und mit Hendric Schüttenberg. Das Trio landete zuletzt bei der niedersächsischen Landesmeisterschaft (siehe Bericht auf dieser Seite) unter den ersten Acht. „Eine Niederlage gegen Querum wäre noch nicht das Aus, aber natürlich auch alles andere als ein optimaler Start“, sagt der SVD-Trainer. „Es redet bei uns aber keiner negativ. Alle sind davon überzeugt, dass wir es packen. Das Gute ist, dass wir es selbst noch immer in der Hand haben.“

Darüber hinaus gibt es ja immer noch den Vorteil, dass eben auch andere Mannschaften im Verlauf des Tages personell gebeutelt werden. Wenn es denn tatsächlich ein Vorteil ist. „Es gibt einerseits Teams, die zwar keine Topschützen, aber dann auch keine Ausfälle haben“, sagt Hehenberger. „Des Weiteren müssen wir hoffen, dass bis zum Ende alle fair schießen und nicht zurückstecken, weil schon die Quali geschafft ist.“ Stichwort: Wettbewerbsverzerrung. Doch egal, was auch passiert: „Wir werden nicht aufgeben und den Kopf in den Sand stecken. Wir wollen wieder nach Wiesbaden.“ Als Mannschaft, nicht nur Florian Kahllund allein.

Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-Jetzt-zaehlts-_arid,1543211.html


Die Bogenschützen des SV Dauelsen drohen das Bundesliga-Finale in Wiesbaden zu verpassen

Nerven bewahren

 17.01.2017
Bogenschie§en Bundesliga Dauelsen
Sebastian Rohrberg bleibt trotz des Abrutschens auf Platz fünf gelassen und glaubt fest an die Finalteilnahme. (FOCKE STRANGMANN)

Doch Hehenbergers Plan hat nicht funktioniert. Dauelsen ist in der Tabelle auf den fünften Rang abgerutscht (wir berichteten). Nun müssen seine Bogner beim vierten und letzten Wettkampftag ihre Nerven im Griff haben.

Während das Dauelser Lager über das sportliche Abschneiden mehr oder wenig enttäuscht war, sorgte eine Sache dann doch für Zufriedenheit – und zwar die Anzahl der Zuschauer, die am Sonnabend in die Sporthalle der BBS Verden pilgerten. „Es sitzen 150 Menschen auf der Tribüne. Dass wir diese Marke erreichen, ist im Vorfeld ein großer Wunsch von mir gewesen“, freute sich Andreas Hehenberger über die ansehnliche Kulisse. Der SV Dauelsen hatte vor dem Wettkampf extra mit der Berliner Bogenschützin Lisa Unruh geworben. Sie gewann bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro die Silbermedaille.

SPORT/ BOGENSPORT // Bundesliga mit SV Daulsen
Die Sporthalle der BBS hat einmal mehr einen spannenden Wettkampf der Bogen-Bundesliga erlebt. (Björn Hake)

Lisa Unruh war nicht die einzige Schützin, die im Vorjahr Olympia-Luft geschnuppert hat und nun in der Domstadt um Bundeliga-Punkte kämpfte. Denn für den SV Querum schießt Florian Floto, der im vergangenen Sommer in Brasilien die Bundesrepublik vertrat. Gleich in seinem ersten Match des Tages traf das Hehenberger-Team auf die Querumer, für die in der Bundesliga auch der Dauelser Heiko Keib an die Linie geht. Der Auftritt wurde für den SVD zu einer Enttäuschung. Andreas Hehenberger schickte seine beiden Top-Schützen Sebastian Rohrberg und Florian Kahllund sowie Andreas Gerhardt ins Rennen. Das Trio hätte keinen schlechteren Start erwischen können: Mit 6:0 schlug der SV Querum den Gastgeber.

Dennoch hielt Hehenberger zunächst an seiner Aufstellung fest. „Es gibt keine Experimente mehr. Wir sind in der Saison an einem Punkt angekommen, an dem es um alles geht“, sagte der Trainer, der in dieser Serie mit dem SV Dauelsen eine ausgeglichene Bundesliga erlebt. Die Entscheidung, personell nicht umzustellen, sollte sich fürs Erste auszahlen. Die Dauelser ließen sich von der Niederlage nicht aus der Ruhe bringen. So sehr Rohrberg und Co. im ersten Match auch enttäuschten, so stark kamen sie zurück: Gegen den BSC Laufdorf schossen die Dauelser die maximale Ringzahl von 60 gleich zwei Mal und siegten mit 6:2.

Bogenschie§en Bundesliga Dauelsen
Sebastian Rohrberg bleibt trotz des Abrutschens auf Platz fünf gelassen. (FOCKE STRANGMANN)

Im Anschluss ging es gegen den 1. UTK BSC Oberauroff. Mit 7:1 wurde der Tabellenletzte bzwungen. Als die Dauelser dann auch noch den amtierenden Deutschen Vizemeister Sherwood BSC Herne mit 6:4 besiegt hatten, deutete vieles auf einen sehr erfolgreichen Heimwettkampf hin. Dementsprechend fiel das Zwischenfazit von Hehenberger aus. „Wir können nach den ersten vier Matches zufrieden sein. Wir haben jetzt eine Lücke zu den beiden Abstiegsplätzen gerissen“, sagte der Trainer.

Rund anderthalb Stunden später sah die Gemütslage bei Andreas Hehenberger ganz anders aus. „Das ist wirklich bitter“, meinte er, nachdem auch die drei letzten Matches absolviert waren. Denn gegen die drei Topteams BSC BB Berlin (2:6) mit Lisa Unruh, Blankenfelder BS (2:6) und KKB Köln (3:7) setzte es jeweils eine Niederlage. „Eine dieser Begegnungen hätte ich schon noch gerne gewonnen“, bedauerte Hehenberger. Auch einige personelle Umstellungen – der starke Christian Dauel und Holger Rohrbeck erhielten ihre Chance – halfen nicht.

Und während der SV Dauelsen dreifach patzte, zog der SV Querum an den Gastgebern vorbei. Der SVQ hat nun zwei Punkte mehr auf dem Konto und im Rennen zum Bundesliga-Finale die besseren Aussichten. Knapp hinter dem SV Dauelsen liegt Sherwood Herne, das sich auch noch Hoffnungen auf die Endrunde machen darf. „Es wird bis zum letzten Match spannend bleiben“, glaubt Hehenberger. Der Langwedeler Sebastian Rohrberg blieb ebenfalls entspannt. „So schlecht waren wir insgesamt nicht. Im Schnitt war unsere Ringzahl gut. Die anderen waren halt den Tick besser“, sagte der international erfolgreiche Bogner. „Ich sehe da keine große Problematik. Wir müssen sicher noch ein Schippchen drauflegen. Aber die Hoffnung auf die Finalteilnahme ist immer noch da.“

Ob der SV Dauelsen am 18. Februar in Wiesbaden um die Deutsche Meisterschaft schießt, entscheidet sich im hessischen Schöffengrund. Dort müssen Rohrberg und Co. am 4. Februar beim vierten und letzten Wettkampftag der Nordstaffel die Nerven bewahren und Querum wieder überholen.

„Wir müssen sicher noch ein Schippchen drauflegen.“ Dauelsens Bogner Sebastian Rohrberg

In der BBS Verden steht an diesem Sonnabend der dritte Wettkampftag der Bogen-Bundesliga an

Ein Hauch von Olympia

 12.01.20170 Kommentare
Rio 2016 - Bogenschießen
Lisa Unruh feierte 2016 einen riesigen Erfolg. In Rio gewann die Bogenschützin die Olympische Silbermedaille. Am Sonnabend soll sie in Dauelsen starten. (Srdjan Suki, picture alliance / dpa)

Dabei hat sie im vergangenen Sportjahr Großes geleistet. Lisa Unruh ist darauf abgebildet. Die Bognerin gewann bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro im Einzel sensationell die Silbermedaille. Seitdem ist sie das Zugpferd des deutschen Bogensports. Nun wird sie am Sonnabend in Dauelsen an die Linie treten – sowie ein Großteil der Bogen-Elite aus der Bundesrepublik.

Die Silbermedaillengewinnerin von Rio, die in der Bundesliga für den BSC BB Berlin auf die Scheiben schießt, ist nicht die einzige Olympionikin, die in Verden dabei ist. Für den SV Querum geht Florian Floto auf die Jagd nach den goldenen Ringen. Er vertrat im Sommer 2016 ebenfalls die deutschen Farben in Brasilien. Allerdings hat Floto in Südamerika den Gewinn von Edelmteall deutlich verpasst. Bereits im Achtelfinale schied er gegen den Südkoreaner Ku Bonchan aus. Dass der Bogner des SV Querum in Rio de Janeiro starten durfte, hatte er im Grunde einem Schützen des SV Dauelsen zu verdanken – Florian Kahllund. Der hatte für Deutschland nämlich den Olympia-Quotenplatz für die Männer geholt. Nominiert für die Spiele in Rio wurde dann aber doch Florian Floto.

Jetzt kommt es zwischen den beiden Topschützen zum erneuten Wiedersehen. Und Andreas Hehenberger, Trainer des gastgebenden SV Dauelsen, verfolgt beim Heimwettkampf einen klaren Plan: „Wir wollen unseren vierten Platz weiter festigen.“ Jener vierte Rang ist der letze, der für die Qualfikation zur Endrunde um die Deutsche Meisterschaft (18. Februar in Wiesbaden) reicht.

Allerdings ist die Nordstaffel der Bundesliga in dieser Saison spannend wie selten: Denn zur Halbzeit der Serie ist in der Liga noch alles möglich. Jedes Team kann sich für das Finale in Wiesbaden noch ein Ticket sicher. Genauso ist die Frage, welche beiden Teams am Saisonende die Bundesliga verlassen müssen, noch längst nicht beantwortet. „Normalerweise ist meist klar, welche Teams wie abschneiden“, sagt Hehenberger. „Dass es aber so spannend ist, hat es noch nie gegeben. Für das Publikum und den Bogensport an sich ist das natürlich gut. Als Trainer will man aber natürlich zum Finale und kann daher auf solch eine Spannung verzichten.“ Durch die Ausgeglichenheit der Teams könne überhaupt nicht vorhergesagt werden, welche Mannschaft am Sonnabend in Dauelsen am besten abschneidet, findet Hehenberger.

Bereits die beiden ersten Wettkampftage hatten gezeigt, dass in dieser Saison alles möglich zu sein scheint. Und es gab einige Überraschungen: So steht der Aufsteiger aus Blankenfelde momentan hinter Lisa Unruh und Co. auf dem zweiten Platz. Dass es in dieser Serie so eng in der Nordstaffel zugeht, hat auch seine Gründe. Denn nach Olympia empfahl Bundestrainer Oliver Haidn den Kaderschützen und dem Nachwuchs eine längere Pause vom Bogenschießen, um die Akkus wieder aufzuladen. Für so manchen Topschützen kam der Saisonstart Anfang November daher wohl zu früh.

Der Trainer des SV Dauelsen sei trotz der spannenden Situation davon überzeugt, dass sein Ensemble eine gute Rolle in der BBS-Halle spielen kann. „Denn die Jungs sind derzeit gut drauf. Das zeigen zumindest die Trainingsergebnisse“, sagt Andreas Hehenberger. Dass seine Mannschaft in Dauelsen aber einen echten Heimvorteil genießen darf, glaubt der Coach dagegen nicht. „Das ist im Bogensport natürlich anders als im Fußball oder Handball“, meint er. „Im Grunde ist ein Heimwettkampf wie ein Auswärtswettkampf – nur dass man keine lange Anfahrt hat.“ 

Hehenberger hofft aber darauf, dass am Sonnabend viele Menschen den Weg in die BBS-Halle finden: „Das hätten auch die Schützen verdient. Aber die Wettkämpfe in Verden sind erfahrungsgemäß immer sehr schön.“ Und es gebe genügend Gründe, sich den dritten Wettkampftag der Bundesliga Nord anzusehen: Die große Spannung und die Anwesenheit der deutschen Topschützen etwa. Und zu denen gehört auch immer noch der Langwedeler Sebastian Rohrberg, der mit Dauelsen nach Wiesbaden will.

Der Ablauf des Wettkampftages Austragungsort des vierten Wettkamptages ist die Sporthalle der BBS Verden. Bereits um 13 Uhr sollen die Mannschaften dort eintreffen, um sich anzumelden. Insgesamt starten am Sonnabend acht Mannschaften. Neben den Gastgebern vom SV Dauelsen gehören der BSC BB Berlin, Sherwood BSC Herne, SV Querum, KKB Köln, BSC Laufdorf, Blankenfelder BS 08 und 1.UTK BSC Oberauroff zur Bundesliga Nord. Ernst wird es in der BBS ab 14.30 Uhr. Für diesen Zeitpunkt sind die ersten Begegnungen angesetzt. Bereits um 13.45 Uhr werden die Teams vorgestellt.
„Wir wollen unseren vierten Platz weiter festigen.“ Dauelsens Coach Andreas Hehenberger

Bundesliga-Bogner des SV Dauelsen halten vierten Platz / Olympia-Zweite Lisa Unruh kommt nach Verden

Ein Königreich für eine Kristallkugel

 06.12.20160 Kommentare
SPORT/ BOGENSPORT // Bundesliga mit SV Daulsen
Christian Dauel rückte für Sebastian Rohrberg in die Mannschaft und lieferte eine starke Leistung ab. (Björn Hake)

Das Leistungsgefälle ist mitunter derart groß, dass Überraschungen Mangelware bleiben. Nicht so in der Bundesliga Nord der Bogenschützen. Dort passiert derzeit etwas, das selbst langjährige Experten verblüfft zurücklässt. „Es ist im Moment überhaupt keine Tendenz zu spüren, die Liga ist eine totale Wundertüte“, sagte auch Andreas Hehenberger. Der Trainer des SV Dauelsen hatte immerhin noch das Glück, dass er mit seinem Team Rang vier verteidigt hat. Andererseits war deutlich mehr möglich.

Der erste Spieltag im vergangenen November hatte bereits für großes Rätselraten gesorgt, als plötzlich Aufsteiger BSC Laufdorf die Spitze erklomm. Nun ist der amtierende Deutsche Meister BSC-BB Berlin zwar zurück auf Rang eins, allerdings ohne dafür seine Aushängeschilder wie Olympia-Silbermedaillengewinnerin Lisa Unruh an die Linie gestellt zu haben. Kurzum: Es herrscht ein wildes Durcheinander, vermeintliche Favoriten straucheln nach einer Siegesserie dann doch wieder unerwartet, die angeblich Kleinen fertigen urplötzlich große Namen ab. „Zwischen dem Ersten und dem Letzten liegen in der Tabelle gerade einmal sechs Punkte“, sagte Andreas Hehenberger. „Es gab Zeiten, da war das zwischen den Plätzen eins und zwei so.“ Und genau diese Ausgangslage ist einerseits enorm spannend, sorgt bei den Beteiligten aber durchaus auch für Magengrummeln. „Es lässt sich noch überhaupt nicht absehen, wer am Ende die beiden Absteiger sein werden oder welche vier Teams es zur Deutschen Meisterschaft schaffen“, erklärte der angespannte SVD-Coach.

Beim aktuellen Auftritt im südhessischen Idstein starteten die Dauelser eigentlich verheißungsvoll. Eigentlich. Gegen den 1. UTK BSC Oberauroff führten sie bereits recht komfortabel, mussten sich aber doch mit einem 5:5 begnügen. Dieses unangenehme Schauspiel wiederholte sich dann gegen Sherwood Herne und den Blankenfelder BS 08. Zwischendurch gelang dann tatsächlich ein 7:1-Coup gegen Berlin – das damit die einzige Niederlage des Tages kassierte. Auch dieses Ergebnis fiel, bei aller Freude, an diesem Nachmittag irgendwie völlig aus der Reihe. Nachdem der SV Dauelsen dann auch noch den BSC Laufdorf mit 7:3 bezwang, war das Team plötzlich auf Position eins vorgespült worden.

Es passte ins Gesamtbild, dass Florian Kahllund und Co. dann ausgerechnet gegen den SV Querum die erste Niederlage kassierten. Der Dauerrivale aus Braunschweig hatte bis dato einen rabenschwarzen Tag erlebt und alle seine Duelle verloren. Dieses Mal nicht, am Ende stand es nach eher durchwachsenen Darbietungen auf beiden Seiten 1:7 aus Sicht der Dauelser. Nach einem anschließenden 2:6 gegen Köln waren die Schützlinge von Andreas Hehenberger dann wieder auf Platz vier abgerutscht. „Im Grunde bin ich mit diesem Spieltag recht zufrieden, lediglich die drei Unentschieden liegen mir aufgrund unserer jeweiligen Führungen etwas schwer im Magen“, sagte der Trainer. Ein Sonderlob verteilte er an Nachwuchsmann Christian Dauel. Dieser hatte nach den ersten beiden Begegnungen den Posten von Leistungsträger Sebastian Rohrberg übernommen. „Sebastian hat von sich aus gesagt, dass er der Mannschaft an diesem Tag nicht richtig helfen kann“, verriet sein Trainer. Folglich schoss Rohrberg nun in der Aufwärmzone munter einen Pfeil nach dem anderen ab, um vielleicht doch noch seine Form wiederzufinden, während nebenan Christian Dauel aufblühte. „Er hatte am Ende einen Schnitt von knapp 9,5 Ringen pro Aufnahme. Das war schon richtig stark“, freute sich Hehenberger.

Apropos Freude: Gute Laune gibt es im Dauelser Lager auch im Hinblick auf den Heimwettkampf am 14. Januar. Für die Veranstaltung in der Halle der Berufsbildenden Schulen gibt es nämlich ein echtes Zugpferd: Lisa Unruh. „Nach ihrer Olympiateilnahme und dem großen Erfolg ist einiges auf sie eingeprasselt, weshalb sie erst mal ein kleines sportliches Päuschen eingelegt hat. Auch aus beruflichen Gründen“, sagte Hehenberger. „Nun hat sie uns aber zugesagt, dass sie bei uns in Dauelsen wieder einsteigt und somit für Berlin mitschießen wird.“ Und die Dame mit dem einprägsamen Schlapphut sorgt nicht allein für ein wenig nacholympisches Flair im Kreis Verden. Auch ihr männliches Pendant Florian Floto aus Querum wird dabei sein. Weitere nationale Topakteure der Szene sowieso.

Spannung ist aber ja ohnehin garantiert. Allein wegen der Tabellensituation. Andreas Hehenberger sehnt sich bei einer Prognose fast ein bisschen nach einer helfenden Kristallkugel. "Ich möchte nicht tippen wollen, wie das ausgehen mag", meint er. "Wer mir jetzt sagen kann, wer am Ende absteigt oder zu DM fährt, dem sage ich nur: Hut ab." Eine große Hoffnung hat der Trainer allerdings: Seine eigene Mannschaft möge doch irgendwie am Ende vorne mit dabei sein."

Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-Ein-Koenigreich-fuer-eine-Kristallkugel-_arid,1509267.html


In Idstein vierten Platz verteidigt

Bundesliga-Bogner vom SV Dauelsen liegt weiter auf Kurs

Hoch konzentriert versiert der Dauelser Bundesliga-Bogner Christian Dauel das Ziel an.
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Hoch konzentriert versiert der Dauelser Bundesliga-Bogner Christian Dauel das Ziel an.

Dauelsen - Halbzeit in der Bundesliga Bogen – und von Vorentscheidungen keine Spur. Auch am zweiten Spieltag der Nordstaffel in Idstein/Taunus hagelte es Überraschungen und die Tabelle wurde kräftig durchgemischt. Lediglich der KKB Köln und der SV Dauelsen behaupteten ihre Plätze drei und vier.

Auch wenn die Dauelser in den ersten vier Begegnungen ohne Niederlage geblieben waren, konnte man mit der erzielten Punktausbeute nur bedingt zufrieden sein. Überraschend kam das für Trainer Andreas Hehenberger jedoch nicht. Sein Kieler Duo Florian Kahlund und Andreas Gerhardt hatte eine Anreise von 650 Kilometern und die Dauelser Sebastian Rohrberg und Christian Dauel von 480 Kilometern in den Knochen. Für einen Wettkampf auf höchstem Niveau sind das nicht die besten Voraussetzungen.

Das hatte zur Folge, dass trotz teils anfänglicher Führung die drei Duelle gegen den 1. UTK BSC Oberauroff, Sherwood BSC Herne und Blankenfelder BS 08 mit einem 5:5 endeten. Lediglich der amtierende Deutsche Meister BSC BB Berlin wurde deutlich mit 7:1 bezwungen. Für die Hauptstädter war es der einzige Punktverlust des Spieltages. Sie machten damit sechs Plätze in der Tabelle gut und überwintern somit an der Spitze. 

Zwischenzeitlich die Tabellenspitze erklommen, konnte die Überraschungsmannschaft des ersten Spieltages, der BSC Laufdorf, mit 7:3 besiegt werden. Die Hessen stürzten am Ende mit nur einem gewonnenen Punkt vom ersten auf den letzten Platz ab. Gegen den bis dahin sieglosen und zwischenzeitlich das Tabellenende zierenden SV Querum setzte es dann die erste Niederlage.

In einem auf äußerst niedrigen Niveau ausgetragenen Niedersachsenderby siegten die Braunschweiger mit 7:1. Im abschließenden Duell mit den herausragend schießenden Kölnern waren die Mannen von der Achimer Straße nahezu chancenlos. Der KKB Köln siegte verdient mit 6:2 und zog in der Tabelle an den Dauelsern vorbei.

Als aktueller Tabellenvierter geht Verdens Stadtteilclub in seinen Heimwettkampf am 14. Januar 2017 in der BBS Dauelsen und wird versuchen, sich dann vor heimischer Kulisse bestaufgelegt zu präsentieren. Denn zur Zeit steht das angestrebte Saisonziel, die Finalteilnahme, doch noch auf recht wackligen Füßen.

Schützen SV Dauelsen: Florian Kahlund (7 Einsätze/9,7 Ringe pro Pfeil), Christian Dauel (6/9,5), Holger Rohrbeck (4/9,4), Sebastian Rohrberg (2/9,3) und Andreas Gerhardt (2/8,6).

Quelle: https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-verden/dauelsen-liegt-weiter-kurs-7043059.html


Zweite Runde für Dauelsens Bogner

Acht Zähler oder mehr

 03.12.2016
SPORT/ BOGENSPORT // Bundesliga mit SV Daulsen
Am ersten Wettkampftag fehlte Florian Kahllund dem SV Dauelsen noch. Jetzt ist der Weltklasse-Bogner wieder dabei. (Björn Hake)

Dagegen zieren der amtierende Deutsche Meister BSC BB-Berlin sowie der Vizemeister Sherwood BSC Herne das Ende der Tabelle. Nun geht es am heutigen Sonnabend in die zweite Runde. Mittendrin sind auch wieder die Bogner des SV Dauelsen, die ihre Jagd auf die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft fortsetzen wollen. Austragungsort des zweiten Wettkampftages ist Idstein, Gastgeber der 1.UTK BSC Oberauroff.

Es steht also eine weite Fahrt für den SV Dauelsen an. „Florian Kahllund, der in Schleswig-Holstein lebt, muss für eine Fahrt rund 650 Kilometer hinter sich bringen. Und für unsere Langwedeler sind es auch noch 480 Kilometer pro Strecke“, sagt Dauelsens Trainer Andreas Hehenberger. „Da kann man nicht erwarten, dass unsere Schützen Topleistungen zeigen.“ Dennoch fahren die Dauelser mit einer klaren Zielvorgabe nach Hessen. „Wir wollen mindestens acht Punkte holen, vielleicht auch ein bisschen mehr“, sagt Hehenberger. „Denn wir wollen uns vorne festsetzen.“

Der Coach geht indes nicht davon aus, dass es erneut eine Reihe Überraschungen geben wird. „Die Topteams werden sich fangen“, glaubt Hehenberger. Auch seine Mannschaft wurde zum Auftakt auf dem falschen Fuß erwischt. Gegen den Aufsteiger und jetzigen Gastgeber verlor Dauelsen mit 0:6. „Das wollen wir jetzt natürlich wieder vergessen machen“, sagt der Coach.

 

 

 

 

Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/achimer-kurier-verdener-nachrichten-lokalsport_artikel,-Acht-Zaehler-oder-mehr-_arid,1507602.html


6:4-Sieg gegen Querum wichtig

SV Dauelsen gelingt noch die Wende

Gelungener Start: Die Bogner des SV Dauelsen mit Sebastian Rohrberg, Andreas Gerhardt, Holger Rohrbeck, Trainer Andreas Hehenberger, Christian Dauel und Manuel Augner (von links) belegen in der Bundesliga zurzeit den vierten Rang. J Foto: Martin Grünefeld
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Gelungener Start: Die Bogner des SV Dauelsen mit Sebastian Rohrberg, Andreas Gerhardt, Holger Rohrbeck, Trainer Andreas Hehenberger, Christian Dauel und Manuel Augner (von links) belegen in der Bundesliga zurzeit den vierten Rang. J Foto: Martin Grünefeld

Dauelsen - Ende gut, alles gut: Nach holprigem Start kletterten die Bogner des SV Dauelsen zum Bundesliga-Auftakt in Mahlow mit einem positiven Punktepolster von 8:6 auf den vierten Rang. Dabei brachte der Derbysieg gegen den SV Querum die Wende.

Ab der Spitze steht Laufdorf, Köln ist Dritter und die letztjährigen Goldfinalisten stehen auf den Abstiegsrängen. Die Konstellation beweist, dass in dieser Saison jeder jeden schlagen kann. Vermeintliche Außenseiter stehen oben, große Clubs wie BSC BB Berlin und Sherwood BSC Herne schmücken das Tabellenende. Die Dauelser können nach den ersten sieben Bundesligaspielen mit zufrieden sein.

Ohne den treffsichersten Bundesligaschützen der Vorsaison Florian Kahlund angetreten, wurde zunächst der KKB Köln im Auftaktmatch mit 6:4 Satzpunkten niedergerungen. Danach setzte es jedoch drei Niederlagen. Unterlag das Team aus dem Kreis Verden dem deutschen Meister von 2006, dem BSC Laufdorf, nach 4:0-Führung noch unglücklich mit 6:4, so war in den Partien gegen die hochmotivierten Aufsteiger kein Kraut gewachsen. Nach Niederlagen gegen den 1. UTK BSC Oberauroff (0:6) und den gastgebenden Blankenfelder BS 08 (2:6) rutschte Dauelsen ans Tabellenende.

Nach der Pause bot der Verdener Stadtteilclub in den Duellen mit den drei Schwergewichten der Liga ein vollkommen anderes Bild. Im mit Spannung erwarteten Niedersachsen-Derby gegen den in Bestbesetzung angetretenen SV Querum bogen die Hehenberger-Schützlinge auf die Siegerstraße ein. Das Prestigeduell mit den Braunschweigern wurde mit 6:4 gewonnen. Dem in Topbesetzung an die Schießlinie getretenen deutschen Vize-Meister Sherwood BSC Herne erwischte es noch schlimmer. Mit 6:0 erteilten die Dauelser dem Favoriten einen „White Wash“.

Zum Abschluss des Tages ging es gegen den Titelverteidiger BSC BB Berlin. Die Hauptstädter waren neben dem SV Dauelsen das einzige Team in Mahlow, das auf ihre dem Bundeskader angehörenden Leistungsträger verzichten musste. In einer anfänglich ausgeglichenen Begegnung setzten sich die Mannen von der Achimer Straße deutlich 7:3 durch. Mit am Ende 8:6 Punkten und dem damit verbundenen vierten Platz kann man durchaus von einem gelungenen Saisonauftakt sprechen, auf dem sich aufbauen lässt. Am 3. Dezember heißt es im fast 500 Kilometer entfernten Idstein bei Aufsteiger 1. UTK BSC Oberauroff, am Ziel Bundesligafinale weiterzuarbeiten – dann mit Florian Kahlund.

SV Dauelsen: Sebastian Rohrberg (7 Spiele/9,6 Ringe pro Pfeil), Andreas Gerhardt (4/9,56), Holger Rohrbeck (7/9,13), Manuel Augner (2/9,0), Christian Dauel (1/8,83).

Quelle: https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-verden/dauelsen-gelingt-noch-wende-6944016.html


Recurve-Bogenschützen des SV Dauelsen starten an diesem Sonnabend in die neue Bundesliga-Saison

Wiesbaden ist das Ziel

 03.11.2016
SPORT/ BOGENSPORT // Bundesliga mit SV Daulsen
Sebastian Rohrberg hat in diesem Jahr wieder unter Beweis gestellt, dass er zur deutschen Bogensport-Elite gehört. (Björn Hake)

Als amtierender Deutscher Meister war das Team um ihren Trainer Andreas Hehenberger im Februar nach Hessen gefahren. Doch aufgrund zweier knapper Niederlagen kam das Aus bereits nach der Vorrunde. Jetzt startet am Sonnabend in Blankenfelde die neue Saison. Und für Hehenberger steht fest: Er will mit seinem Team wieder in die hessische Landeshauptstadt. Voraussetzung dafür ist, dass der SV Dauelsen in der Nordgruppe der Bundesliga unter die besten vier Mannschaften kommt.

Mit dem Saisonstart in der Halle wird zudem ein ereignisreiches Bogensportjahr fortgesetzt. In den zurückliegenden Monaten ist sowohl auf nationalem als auch auf internationalem Terrain viel passiert. Verantwortlich waren dafür auch Schützen des SV Dauelsen. Besonders Sebastian Rohrberg hat in diesem Jahr unter Beweis gestellt, dass er noch immer zur Weltspitze gehört. Mit seinen beiden Vereinskollegen Heiko Keib und Fritjof Kreher holte er zum Beispiel Teamgold bei der Deutschen Freiluft-Meisterschaft. Doch nicht nur mit dem Recurvebogen zielte Rohrberg in den vergangenen Monaten gut – mit dem Feldbogen ebenfalls. Bei der WM in Dublin wurde er erst im Finale von dem US-Amerikaner Brady Ellison bezwungen.

SPORT/ BOGENSPORT // Bundesliga mit SV Daulsen
Dauelsens Trainer Andreas Hehenberger will wieder ins Bundesliga-Finale. (Björn Hake)

Bei der Freiluft-DM war aber noch ein anderer Bogenschütze erfolgreich, der auch in der neuen Bundesliga-Saison für Dauelsen aktiv ist: Florian Kahllund. Er gewann Gold im Einzel. Für Dauelsens Spitzenbogner war es dennoch kein einfaches Jahr. Kahllund holte für Deutschland zwar einen Startplatz für die Olympischen Spiele in Rio. Nominiert wurde aber Florian Floto. Der Schütze von Dauelsens Ligakonkurrenten SV Querum schied in Brasilien im Achtelfinale aus. Kahllund sagte nach der Nicht-Nominierung, dass er damals in ein mentales Loch gefallen sei. Sein Dauelser Coach hofft nun, dass der 23-Jährige das Tief überwunden hat. „Wir haben uns bislang noch nicht über die Rio-Geschichte unterhalten. Das werden wir aber noch tun“, sagte Hehenberger im Gespräch mit unserer Zeitung.

Am ersten Wettkampftag werden sich Hehenberger und Kahllund nicht unterhalten können. Denn Letzterer wird nicht mit ins brandenburgische Blankenfelde fahren. „Florians Studium ging in letzter Zeit vor. Auch aus diesem Grund hat er erst vor einer knappen Woche das Training wieder aufgenommen“, erklärte Hehenberger. „Das reicht leistungstechnisch noch nicht.“ An den drei weiteren Wettkampftagen starte Kahllund jedoch, sagte sein Coach. 

Wegen Kahllunds Ausfall muss Andreas Hehenberger seine Aufstellung ändern: „Sebastian Rohrberg, der sonst als Erster schießt, wird auf seine frühere Position drei rücken. Als Erster soll nun Holger Rohrbeck antreten, und an Position zwei wird Manuel Augner oder Christian Dauel stehen.“ Der sechste Bogner, der in dieser Saison mit dem SVD in die Bundesliga startet, ist erneut Andreas Gerhardt. Weil er jüngst eine Meisterschule besucht hat, habe aber auch er Trainingsrückstand. Dauelsen geht somit mit einem unveränderten Kader in die Saison.

Die Dauelser haben einiges vor. „Die Qualifikation für das Bundesliga-Finale in Wiesbaden sollte es schon werden. Wir sind gut, wir sind stark. Die Mannschaft hat das Potenzial vorne mitzumischen“, sagte der Coach. Ansporn, sich für das Finale am 18. Februar zu qualifizieren, sei zudem die Erfahrung von der diesjährigen Endrunde. „In Wiesbaden waren 700 bis 800 Zuschauer in der Halle. Diese Atmosphäre wollen wir gerne erneut erleben“, meinte Hehenberger. Allerdings werde die Qualifikation kein Selbstläufer: „Die Liga ist stärker geworden.“ Zu den Topfavoriten zählt für Andreas Hehenberger wieder der BSC BB-Berlin. Die Hauptstädter sind amtierender Deutscher Meister und haben unter anderem Lisa Unruh in ihren Reihen. Sie gewann in Rio die Silbermedaille.

Die deutsche Bogensport-Elite macht in dieser Saison auch wieder einen Abstecher nach Verden. In der BBS-Halle in Dauelsen hat das Hehenberger-Team am 14. Januar seinen Heim-Wettkampf.

„Diese Atmosphäre wollen wir gerne erneut erleben.“ Trainer Andreas Hehenberger

Trainingszeiten "LG & LP"

  • Donnerstag    18:00 - 19:00 Uhr Jugend, Schüler, Nachwuchs
  •                             20:00 - 21:00 Uhr Junioren                                                                                                  19:30 - 22:00 Uhr Damen + Schützen
  • Sonntag           10:00 - 12:00 Uhr Damen + Schützen

Trainingszeiten "Bogen" auf dem Bogenplatz

  • Dienstag         18:00 - 21:00 Uhr  allg. Training
  • Mittwoch       18:00 - 20:00 Uhr  Feldbogentraining
  • Donnerstag   17:30 - 19:00 Uhr  Schüler und Jugendliche  
                               19:00 - 21:00 Uhr  Erwachsene 

Trainingszeiten in der Halle der Grundschule "Am Lönsweg"

  • Donnerstag   20:00 - 22:00 Uhr Erwachsene
  • Samstag         12:00 - 13:30 Uhr Schüler und Jugendliche
                               13:30 - 15:00 Uhr allg. Training
  • Sonntag          12:00 - 15:00 Uhr allg. Training


Schießsportanlage am "Bettenbruch"